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1

Friday, February 9th 2007, 10:16am

Konzeption und Diskussion darüber

Ich habe mir für meine evt. neue Gruppe folgendes kleines Konzept überlegt. Ich gehe mal davon aus, das keiner der neuen Gruppe jemals schon Midgard gespielt hat. Deshalb werde ich die ersten Abende selbst „leitern“. Irgendwann wenn ich merke, daß die Regel einigermaßen verinnerlicht sind, werde ich die Spielleiterrolle abgeben. Und zwar soll jeder der in der Gruppe ist mal den Spielleiter machen.
Da ich ja selbst auch mal spielen will und andere vielleicht auch mal „leitern“ wollen, ist das bei so einem einfachen System durchaus machbar und förderlich für das Spielen an sich, da sich jetzt wirklich jeder mit den Regel intensiv auseinandersetzten muß.
SO bekommt man eine homogene gut funktionierende Gruppe zusammen.
Das kann ich so behaupten, weil ich/wir das in meiner damaligen Rollenspielgruppe Midgard auch so gehandhabt haben.

Dazu möchte ich jetzt mal Eure Meinung hören. Ich werde mich nicht davon abbringen lassen es genauso zu machen, aber vielleicht bedenke ich den einen oder anderen Aspekt nicht......
Ich bin dafür verantwortlich was ich sage, aber nicht dafür was Du verstehst!

Ithanauer male

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2

Friday, February 9th 2007, 11:22am

RE: Konzeption und Diskussion darüber

Die Idee ist grundsätzlich nicht schlecht. Es ist in so einer Gruppe dann aber um so wichtiger die Welt nicht zu genau auszuarbeiten.
Vielleicht reichen in dieser Konstelation einfache Welt-Aufbau-Maßnahmen wie:

Drei Königreiche. Eines gut Gesinnt, das andere Böse und das dritte klatscht neutral Beifall, sobald das eine dem Anderen was auf die Mütze gibt...

Ich kenne mich ja nun eigentlich wenig mit Midgard aus. Ich weis nur von Udgard und das Walhalla, wo die Götter wohnen.
Die definitionen sollten kurz und knapp ausfallen. Vielleicht schreibst Du die Grundspezifischen Gegebenheiten der Politischen Struktur einmal runter. Damit meine ich aber eher die lokalen Strukturen. Soll heißen:
a) Burgermeister oder Tain, oder gar Militärische Führungen? Anarchismus mit Fürsten und/oder Baronen
b) Große Kluft zwischen Arm und Reich? (so ala Robin Hood)
c) Militärische Strukturen (Befestigungen von Dörfern und Städten), z.B. Regelungen wie Wachpersonal/Streifendienste innerhalb der Ortschaften

Vielleicht denke ich schon wieder zu weit, aber das macht alles ein wenig übersichtlicher... villeicht trägt das auch dazu bei, dass die Spieler wissen, wie sie sich zu verhalten haben. Lassen sie beim durchstreifen der Stadt den Lachs raushängen und singen: "Wir sind der Zug nach Barcelona, oleole, oleole...!"

Sperrstnden in Kneipen... gibt es Gesetze? Oder darf ein Wirt alles?
Wie werden Diebe bestraft? Hand ab? Kann man sich freikaufen? Läßt sich eventuell die Administrative bestechen? Wie verhalten sich in solchen Fällen die exikutiven Kräfte?
Fragen über Fragen. :!:

Spätestens jetzt wird es langsam schwierig. Ich halte mich mal lieber geschlossen...
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Irgendwann findet man mal das Ende eines Regenbogens und stellt fest, dass diese Koboldsau eine Bombe in den Kessel gelegt hat!
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3

Friday, February 9th 2007, 11:39am

Das Problem mit der Beschreibung ist mir schon bewußt. Im Grundregelwerk was für uns „Anfänger“ ja erst einmal reichen wird sind die Kontinente so ähnlich wie du gesagt hast aufgeführt. Dazu gibt es dann zu jedem Kontinent ein eigenes Quellenbuch in den die dazugehörigen Rassen und Gepflogenheiten aufgeschlüsselt werden. Auch für einzeln Städte und so weiter gibt es so was. Vieles steht auch dann in den vorgefertigten Abenteuern.

Je nach Herkunft hat man oder kann man bestimmte Fähigkeiten erlernen die Andere nicht haben können oder vielleicht auch nicht erlernen können. Von diesen Quellbüchern habe ich leider nur eins vielleicht 2 demnächst...die (vielen kleinen) Investitionen will ich aber auch NOCH nicht machen, erst wenn ich weiß das eine Gruppe kontinuierlich und nachhaltig entsteht, werde ich mir dann vieles nach und nach zulegen und schenken lassen.
Aber wie gesagt.....schauen wir mal ob überhaupt was zustande kommt und für den Anfang zum einarbeiten reichen erst einmal die Grundregeln. Alles weitere wird sich ergeben.
Und solange hat jeder einzelne ja die Möglichkeit eigene Kreationen zu entwickeln. Kleine Dörfer oder Städte erfinden die nirgendwo verzeichnet sind......

Wichtig ist......was man daraus macht!!!!
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Stratovarian male

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4

Friday, February 9th 2007, 2:57pm

interessanter ansatz, ich muss aber gestehen, für mich wäre das nichts.


ich sehe folgende schwierigkeiten:

- hier sind ja eigentlich nur kurzabenteuer möglich, ganze kampagnen kaum. denn wenn der leiter beim nächsten abend wechselt, hat der letzte leiter jetzt als spieler kenntnisse, die er gar nicht haben dürfte. um das ganz abzufangen, bräuchte man dann zusätzlich immer noch jemanden unabhängiges, der sozusagen darüber "wacht", dass der jeweilige leiter für den abend strikt nur die infos bekommt, die für den abend relevant sind. das wäre, glaube ich, nur sehr aufwendig umzusetzen.

- wie stellt man sicher, dass der leiter unparteiisch ist? beim nächsten abend ist er ja wieder der spieler eines chars. wobei ich galube, dass das noch das geringere problem ist, das ist dann denke ich ehrensache, dass man objektiv und unparteiisch bleibt. aber unterbewusst wird man auch das nicht ganz ausschalten können...

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"Es gibt drei Möglichkeiten, eine Firma zu ruinieren: mit Frauen, das ist das Angenehmste; mit Spielen, das ist das Schnellste; mit Computern, das ist das Sicherste."
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Zitat

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- Ein Torwart

Ithanauer male

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5

Saturday, February 10th 2007, 12:13pm

Für jeden Spielleiter ist es schwierig einen Grundstamm an Spielern zu finden, die auch regelmäßig spielen wollen. Dann auch noch Spieler zu finden, die Spielleitern wollen...
Such erst aml eine Truppe zusammen. Das ist schon schwierig genug.
Wenn Du das hast, kannst Du auch mal versuchen andere Leute einen Abend leiten zu lassen.
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6

Sunday, February 11th 2007, 2:58pm

Das mit der Gruppe bekomme ich schon irgendwie hin......seid gestern besitzte ich übrigens ein Quellbuch für eine Stadt....so...es kann losgehen....
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Ithanauer male

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7

Monday, February 12th 2007, 8:13am

Sehr gut. Quellenbücher sind nicht nur gut um eine Welt zu gestalten... vielmehr helfen sie dabei die Welt, oder einen Ort besser zu verstehen!

Positiv, Bruder, sehr positiv!
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