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Ithanauer male

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1

Saturday, March 27th 2010, 9:35am

ELENA - ist ELENA keine Frau?

Nein, es ist gemeint: Die Datenkrake ELENA (Wissen ist Macht)

http://www.youtube.com/watch?v=6ZS9tpDAohg
Euch interessiert das nicht? Hier ein Wink mit dem Zaunpfahl:
http://www.youtube.com/watch?v=qwHq-WlkK0k
Hier noch einmal Komplett: http://www.spiegel.de/flash/0,5532,15385,00.html

Jaja, ihr lieben Nichtwähler... ist das kleinere Übel nicht vielleicht das bessere Übel?

Mal mit Humor:
http://www.youtube.com/watch?v=TBD7Kw6iR_4
http://www.youtube.com/watch?v=uKrJuiWUZGo
http://www.youtube.com/watch?v=J6BYuxDA7VA

Think about it!
The truth may be out there, but lies are inside your head.
- Terry Pratchett -

Irgendwann findet man mal das Ende eines Regenbogens und stellt fest, dass diese Koboldsau eine Bombe in den Kessel gelegt hat!
- abgewandelter Spruch aus "Transformers - Die Rache" -

Dunas male

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2

Tuesday, March 30th 2010, 6:14pm

was soll den der satz .. "ihr lieben nichtwähler"? sorry ... schon mal selber auf's thermometer geschaut lieber WÄHLER?

Ist Nichtwahl eine Willensentscheidung?

Ja, eindeutig ja.

Ist Nichtwahl eine verantwortungslose Willensentscheidung?

Auch, wenn viele Politiker sagen, es sei verantwortungslos, nicht zur
Wahl zu gehen, auch, wenn einzelne Politiker in ihrer Hilflosigkeit
bereits über Wahlpflicht und Strafen bei Nichtwahl nachdenken: Nichtwahl
ist eine hoch verantwortliche politische Willensentscheidung!


Ist Nichtwahl eine Persönlichkeitsschwäche einzelner, sich nicht
entscheiden zu können?


Eindeutig nein, wer nicht wählt, hat sich entschieden: ich werde von
keiner angetretenen Partei so vertreten, dass ich mich gut vertreten
fühle!


Ist Nichtwahl die Unfähigkeit einzelner, Prioritäten nicht erkennen
zu können?


Eindeutig nein, ich muss in der Demokratie das Recht haben, meine
Prioritäten zum Maßstab meiner Wahl werden zu lassen!


Ist Nichtwahl das Zeichen für Egoismus, nur seine Ziele zu
akzeptieren?


Eindeutig nein, es ginge an dem Wesen der Demokratie vorbei, wenn der
Wählende im kollektiv-sozialistischen Gefolgschaftsdrang seine Stimme
der allgemeinen Meinung willen unterordnet.


Ist Nichtwahl das Zeichen dafür, dass bekundet wird: so geht es
nicht?


Eindeutig ja. Aber dann braucht man logischerweise auch eine
Plattform der Diskussion: wenn nicht so – wie dann?


Niemand hat das Recht, Vorhaltungen bei einem solchen Vorgehen
zu machen!

Ich hoffe dass die Punkte reichen auch mal drüber nachdenken ... ;) keep loving it ... :kk:

Dunas male

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3

Tuesday, March 30th 2010, 6:17pm

achso ... mein brief ist schon lange weg ...

http://www.netzpolitik.org/2010/mitmache…de-gegen-elena/

wer elena auch nicht mag ... bitte sehr ...

edit: ... sorry ... die aktion bringt dann nur noch symbolisch was ... 29.03.2010 war ende ...

Ithanauer male

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4

Wednesday, March 31st 2010, 9:39am

Ich streite keines Falls gegen das Recht nicht zu wählen. Nur denke ich, dass nicht-wählen nicht unbedingt die Demokratie fördert. Wenn wir eine Nicht-wähler-Quote von 50% haben, sagen sich die Politiker:
OK, 50% gehen nicht wählen, aber wenn von den doofen 50%, die Wählen gehen, dann nur 35% mich wählen, ist das doch OK. Sollen die doch zuhause bleiben. Dann kann ich hier wenigstens machen was ich will. So einfach war es für mich noch nie!

Hm, so, oder so ähnlich passiert es doch. Oder wie kommt es dass ich immer mehr über Überwachung und Durchleuchtung des Bürgers lesen muss?
Dann kommen im Nachhinein die Petitionen... hm. Ich finde das ein merkwürdiges Verhalten. Erst nicht Wählen, und dann eine Petition gegen eine Entscheidung der nicht-gewollten Regierung starten.
Die Regierung muss die Entscheidung nur so ändern, damit sie (Grund-)Gesetzeskonform wird. Im Endeffekt kommt ELENA dann dennoch. Aber es kommt.
Vgl. siehe Stoppschilder, jetzt auch schon auf EU-Ebene diskutiert...
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Dunas male

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5

Wednesday, March 31st 2010, 11:06am

bor ... jetzt hatte ich schon nen kilometer geschrieben .. war aber nicht angemeldet und dann war wech ... *heul*

naja ... jeder hat seine Meinung, aber die wenigsten die Augen und Ohren offen und auch wichtig Gehirn an :wink: ... hier nen Link und das sind auch Tatsachen und spiegeln meine Meinungen recht gut wieder.

http://www.deutschland-debatte.de/2010/0…st-an-der-zeit/

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6

Wednesday, March 31st 2010, 2:17pm

was soll den der satz .. "ihr lieben nichtwähler"? sorry ... schon mal selber auf's thermometer geschaut lieber WÄHLER?

Ist Nichtwahl eine Willensentscheidung?

Ja, eindeutig ja.

Ist Nichtwahl eine verantwortungslose Willensentscheidung?

Auch, wenn viele Politiker sagen, es sei verantwortungslos, nicht zur
Wahl zu gehen, auch, wenn einzelne Politiker in ihrer Hilflosigkeit
bereits über Wahlpflicht und Strafen bei Nichtwahl nachdenken: Nichtwahl
ist eine hoch verantwortliche politische Willensentscheidung!


Ist Nichtwahl eine Persönlichkeitsschwäche einzelner, sich nicht
entscheiden zu können?


Eindeutig nein, wer nicht wählt, hat sich entschieden: ich werde von
keiner angetretenen Partei so vertreten, dass ich mich gut vertreten
fühle!


Ist Nichtwahl die Unfähigkeit einzelner, Prioritäten nicht erkennen
zu können?


Eindeutig nein, ich muss in der Demokratie das Recht haben, meine
Prioritäten zum Maßstab meiner Wahl werden zu lassen!


Ist Nichtwahl das Zeichen für Egoismus, nur seine Ziele zu
akzeptieren?


Eindeutig nein, es ginge an dem Wesen der Demokratie vorbei, wenn der
Wählende im kollektiv-sozialistischen Gefolgschaftsdrang seine Stimme
der allgemeinen Meinung willen unterordnet.


Ist Nichtwahl das Zeichen dafür, dass bekundet wird: so geht es
nicht?


Eindeutig ja. Aber dann braucht man logischerweise auch eine
Plattform der Diskussion: wenn nicht so – wie dann?


Niemand hat das Recht, Vorhaltungen bei einem solchen Vorgehen
zu machen!

Ich hoffe dass die Punkte reichen auch mal drüber nachdenken ... ;) keep loving it ... :kk:

Eigentlich möchte ich dazu nur eins sagen……

Wie beispielsweise in Australien, dort gibt es eine Wahlpflicht (!), würde ich jeden der nicht zur Wahl geht mit 500€ oder mehr strafe belegen.

Jetzt doch ein bißchen mehr…. Weil es mich echt betroffen macht…….

Dunas, jedes Deiner Argumente kann locker auseinandergenommen werden. Dies bringt mich nicht im entferntesten zum Nachdenken, sondern eher zu was anderem….

Schon mal darüber nachgedacht, daß jeder Nichtwähler, IMMER denjenigen wählt, den er persönlich nicht will, weil man mit Nichtwählen, demjenigen ein prozentual höheres Wahlergebnis beschert, der eben nach eigener Meinung überhaupt nicht drankommen sollte!

Danke liebe Nichtwähler für die Linkspartei, danke liebe Nichtwähler für die Pepublikaner, DVU und wie sie alle heißen……. (Das ist Sarkasmus!!!)

PS: Bitte nicht auf den Schlips getreten fühlen, ist nicht persönlich gemeint, aber aus Erfahrung weiß ich, daß diejenigen die nicht Wählen gehen (zumindest ein sehr großer Teil), am lautesten Schreien, wie Scheiße doch alles ist!

Meine Frage dazu: Mit welchem Recht?
Ich bin dafür verantwortlich was ich sage, aber nicht dafür was Du verstehst!

Dunas male

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7

Wednesday, March 31st 2010, 3:10pm

Auf den Slips getreten? iwo! ... sicherlich kann jeder, jedes Argument zerpflücken und es in seine richtung biegen und wenden ... aber Schuld auf die Nichtwähler schieben, finde ich nicht toll, denn irgendwo muss auch mal schluss sein und man muss erkennen, dass die Schuld weder Wähler noch Nichtwähler trifft.

Wahlplicht heisst soviel wie, du darft dir das Gesicht deines Henkers aussuchen ... ich will aber hier nur von Deutschland sprechen, nicht wie es wo anders ist, denn dort lebe ich nicht.

Wenn es für mich keine Partei gibt, die meine Interessen vertreten kann, wieso soll ich dann eine andere wählen? Wenn du die Wahl hast, eines von zwei sehr fluguntauglichen Flugeräten zu wählen, bleibst Du doch bestimmt auch mit dem Arsch auf den Boden und versucht dich darum zu kümmern, dass solche Misstände nicht mehr vorkommen, oder steigst Du dann lieber doch in eins ein, nur weil es evt. ne weitere Strecke fliegen kann, als die andere Klapperkiste, bevor sie dann doch abstürzt?

Ich habe oft genug gewählt um zu sagen, jetzt reicht es mir. Ich will keinen wachrütteln, das muss jeder für sich selber rausfinden. Sicherlich gibt es Leute die rummäckern und nichts tun, rein nichts, aber es gibt Leute die sind aktiv und wählen trotzdem nicht. Evt. ist das für einige schwer zu verstehen, aber auch das ist Demokratie und nun soll mir mal einer sagen, wieso das keine ist? Die Folgen von sowas mit Zahlen zu belegen zu wollen, oder hier was vorrechnen, interessiert erstmal nicht, es geht um das Mittel der Nichtwahl ... was ist daran demokratisch zweifelhaft, wen man es wirklich bewusst tut?

Und wenn ich dann doch eine Partei gewählt habe, die nun aber rein gar nichts reissen kann, die es evt. auch schon gar nicht mehr gibt, darf ich mich dann erst aufregen, was die Gewinner mit mir machen? Nur weil ich sie nicht gewählt habe? Und was ist, wenn ich CDU-Wähler währe und diese Entscheidung trotzdem nicht toll finde?

Kaythan male

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8

Wednesday, March 31st 2010, 3:39pm

Denkansatz :


...Politik & Religion...


Bitte zu ereignissen im Geschichtsbuch nachschlagen und dann gemeinsamkeiten nennen.

,-)

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9

Wednesday, March 31st 2010, 3:54pm

Hmmmm…. Für mich persönlich ist deine Ansicht sehr bedrückend.

Hier mal einfach 2 Gesichtspunkte…….

Geschichtlich gesehen haben unsere Altvorderen hart dafür kämpfen müssen, daß wir heute ein Mitspracherecht in der Politik haben. Viele sind dafür gestorben und haben hohe Risiken in Kauf genommen. Wenn ich jetzt mal focusiere, heißt Deine Version von Demokratie….. die können mit mir machen was sie wollen, also will ich wieder einen Kaiser/Diktator/o.ä.

Schaut man sich mal Länder an, in denen die es keine Wahlen gibt, oder keine freien Wahlen stattfinden, sehe ich Menschen die in keiner guten Lebenslage sind. Und genau das passiert doch hier, wenn auch in kleinerem Umfang und in etwas abgewandelter Form bei uns auch.

Ich abstrahiere mal…… Der kleine „Mann“, wie Du und Ich, dem es schlecht geht, schimpft auf die Politik. Er denkt sich, so, ich gehe nicht mehr wählen und zeige es so den Politikern. Das ist aber nicht zu Ende Gedacht. Denn nun wählen nur die, denen es gut geht. Heißt aber in der Konsequenz, daß diejenigen die es gut haben, auf kosten derjenigen denen es schlecht geht, immer besser gestellt sind.

Somit steckt der kleine Mann in einem Dilema, er will eigentlich ein Zeichen setzten, tut aber genau das falsche…… von daher muß ich sagen => Klar ist der Nichtwähler, alleine durch sein Nichtwählen an seiner eigenen Situation schuld. Ganz klar wird das bei einer 2 Personengesellschaft……

Von daher ist es immer besser, zu wählen. In der Not ist es eben eine kleine Partei, die keine Chance hat irgendwo mitzureden.

Und noch eins…… jedem steht es frei eine Partei zu gründen, die dann seine Interessen vertritt. Rational wäre das für jeden Nichtwähler nur logisch dies zu tun. Aber warum tut er es nicht?! Und wenn die Partei Nichtwählerpartei heißt, und auch genau das tut was der Nichtwähler macht…… nämlich Scheuklappen auf und nichts tun…..
Ich bin dafür verantwortlich was ich sage, aber nicht dafür was Du verstehst!

This post has been edited 1 times, last edit by "darkexumer" (Apr 1st 2010, 8:21am)


Kaythan male

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10

Wednesday, March 31st 2010, 4:18pm

* leider der ZONK *

Krieg und Tod sind die Gemeinsamkeiten.

Jeder hat zu den beiden Themen eine Meinung und selbst wenn er keine Meinung hat, ist das eine Meinung bzw. eine grundsätzliche Ansicht zu dem potentiellen Streitgrund.

Also versucht nicht euch gegenseitig von euren Meinungen zu überzeugen. Sowas hat die Kriche schon versucht und es ist in Krieg geendet.

1.
Wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein !

2.
Es gibt immer drei Seiten einer Medalie, eine die du nicht siehst, eine die ich nciht sehe und eine die wir beide nicht sehen!


Kaythan

Dunas male

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11

Wednesday, March 31st 2010, 5:06pm

Schade das oft "nur" das eigene Gründen einer Partei als Abhilfe gegen seinen "Frust" als richtiges Mittel angezeigt wird und andere Mittel nicht oder kaum toleriert werden. Aber das zeigt doch auch nur, das dort schon unterbewusst etwas verankert ist, was sagt, nur als Politiker kannst du was ändern/erreichen, was ja eigentlich falsch ist.

Ich sage nicht, das Demokratie nicht funktionieren kann oder schlecht ist, aber in Deutschland läuft was schief, was unsere "Altvorderen" evt. schon geplant haben oder übersehen haben, aber keiner ist in der BRD für sein Mitbestimmungsrecht gestorben, oder habe ich da was verpasst? Meinst Du der Kampf ist vorbei und somit alles gut? Wieso darf ich nicht der Altvordere für die nächsten Generationen sein? Nur weil irgenwann, irgendwo einer "gekämpft" hat, muss das Ergebnis für heute nicht noch gut sein, oder?

Ich bin seit Jahren politisch aktiv auch ohne eine Partei zu unterstützen. Das "Jammern auf hohem Niveau" ist das was du meinst, aber meinst du deswegen muss ich mich verarschen lassen. "Ist ja gut liebe Regierung, mir geht es ja gar nicht schlecht, deshalb darft du machen was du willst." Ich frage mich wer da Scheuklappen hat. Ich weiss für mich, zur zeit ist es egal wen ich wähle, die machen eh was sie wollen und wenig für mich. Ich wollte keinen Euro, keine EU oder neue Normen für Möhren oder Äpfel die als "illegal" bezeichnet werden, konnte das einer aufhalten?

Das Probelem ist, dass der Parteienwille über dem imperativen Mandat eines einzelnen Abgeordneten steht, die Demokratie in der Regierung selber schon quasi abgeschaft wurde, wie soll der Bürger denn da noch was machen können?

Seit der Uni schaue ich kritischer hin, lese entsprechende Bücher und frage mich auch wieso das alles so ist, keiner wirklich wach wird und alles "gut" dabei aussieht. Ich sehe mich weder als religiös noch politisch als Meinungsmacher, aber so langsam geht vielen meiner Generation ein Licht auf und die Hutschnur hoch. Meine Kinder werden dann schon eine andere Einstellung von mir vermittelt bekommen, halt kritischer zu sein und sich nicht mit allem abspeisen zu lassen, egal wieviel Honig sie um den Mund geschmiert bekommen.

http://www.demokratie-ist-wichtig.de/ ist eine tolle Seite, wer Zeit und Interesse hat .. bitte .. zumindest könnte man dort meine Denkweise erkennen und mein Gründe dann auch verstehen, wieso ich zur Zeit keinen Volksvertreter für mich finde.

Und dann hören wir auch auf Kaythan :thumbsup:

lost soul male

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12

Wednesday, March 31st 2010, 7:32pm

Kann mich da Dunas nur anschließen!

Wobei ich mich politisch nicht als belesen oder gut informiert bezeichnen würde. So würde ich doch sagen, das ich derzeit keiner wählbaren Partei zutraue die Zukunft für die nächsten Generationen konstruktiv zu gestalten.

Mal ne Frage in den Raum. Bei welch einer Wahlbeteildigung gilt eine Wahl in der BRD als nicht mehr legitimiert. Was würden unsere Politiker sagen wenn es Bundestagswahlen gäbe und so gut wie keiner geht hin! Fühlen sie sich dann immer noch als legitime gewählte Vertreter der Bürger dieses Landes?

Dunas male

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13

Thursday, April 1st 2010, 12:12am

Hi Lost,

es gibt in Deutschland keine Mindestwahlbeteiligung, d. h. es gibt keine Grenze an absoluten Stimmen, unter der die Wahl ungültig wäre. Allerdings würden immer die zur Wahl gehen, deren Interessen auch durch die Parteien vertreten werden. Dass heisst, viele Industrielle Zweige die Einfluss in der Politik haben, werden schon eine gewisse Zahl schaffen.

Aber lassen wir mal die Korruption und Vetternwirtschaft aussen vor und spielen das mal aktuell durch, zur Zeit ist der Trend der Nichtwähler in Deutschland zwar zu erkennen, aber in keiner Weise kritisch. Der Nichtwähleranteil auf die deutsche Bevökerung liegt bei ca. 20%, in Italien zum Beispiel bei ca. 60% (!!!!) (Werteauszug aus: Karl-Rudolf Korte: Wahlen in Deutschland, Zeitbilder. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2009) Ein grosser Teil dieser 20% engagiert sich zwar weniger in politischen Parteien, dafür aber verstärkt bei Nichtregierungsorganisationen wie Attac oder Greenpeace. Ach ja, weiter oben wurde sich für die DVU bedankt, als die DVU 1998 bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 12,9% bekam, war die Wahlbeteiligung mit über 70% für eine Landtagswahl sehr hoch. Das zu dem Dank an die Nichtwähler.

Nun habe ich den Klopper für die "lieber das kleinere Übel"-Wähler, die hier so gezielt auf DEN "Nicht"-Wähler zeigen. Natürlich ist jede Art der politischen Stimmenabgabe bereits untersucht und klassifiziert worden. Neben vielen Abstufungen teilt man auch die Typen von Nichtwählern so ein:

Die rational abwägenden, konjunkturellen oder periodischen Nichtwähler stellen die größte Gruppe der Nichtwähler. Sie entscheiden von Wahl zu Wahl, ob sie sich beteiligen wollen oder nicht – je nachdem welche Bedeutung sie der Wahl beimessen (Bundestagswahlen zum Beispiel sehr viel höher als Europawahlen). Sie sind meist mit dem System zufrieden, verfügen über keine oder nur geringe Parteibindung und tendieren ganz allgemein zu wechselhaftem Wahlverhalten.

Eine weitere Gruppe stellen die grundsätzlichen Nichtwähler dar, die sich aus sehr unterschiedlichen Gründen nie an politischen Wahlen beteiligen. Dazu zählen Bürger, die etwa aus religiösen Gründen nicht wählen, wie z. B. die Zeugen Jehovas (siehe Abschnitt Verhältnis zum Staat). Bei ihnen ist die Nichtteilnahme eine bewusste Entscheidung. Ihre Zahl wird sehr gering geschätzt. Zu den grundsätzlichen Nichtwählern gehören aber auch all jene, die aus mangelndem politischen Interesse und großer Distanz gegenüber den politischen Institutionen nie ihre Stimme abgeben.

Die bekennenden Nichtwähler wollen mit ihrer Wahlenthaltung politischen Protest artikulieren. Sie stehen dem herrschenden politischen System kritisch gegenüber. Nichtwählerforscher Michael Eilfort sieht hier in der Wahlenthaltung das Ergebnis einer bewussten Entscheidung durch politisch informierte und interessierte Bürger.

Die aktiven Nichtwähler oder Protestwähler , sind Leute, die zur Wahl gehen und ihre Stimmzettel absichtlich ungültig machen oder eine chancenlose Splitterpartei wählen. Ihre Motivation ist dieselbe wie bei den bekennenden Nichtwählern, sie grenzen sich jedoch bewusst von den übrigen Formen der Nichtwähler ab. Ihr Ziel ist es, durch ungewöhnlich hohe Anteile von ungültigen Stimmen in den Wahlstatistiken auf ihre Unzufriedenheit mit dem politischen System oder den von den Parteien angebotenen Wahlvorschlägen aufmerksam zu machen.

Die so genannten unechten Nichtwähler, auch technische Nichtwähler genannt, entstehen durch fehlerhafte Wählerverzeichnisse (z. B. sind kurz vor der Wahl verstorbene Personen noch in den Wahlregistern geführt), zu spät abgeschickte Briefwahlunterlagen, Krankheit oder entsprechende kurzfristige Verhinderung. Diese Gruppe wird auf 4 bis 5 % der Nichtwähler geschätzt.

(Zitate: Michael Eilfort (* 7. September 1963 in Kiel) ist ein deutscher Politikwissenschaftler. Quelle: Die Nichtwähler: Wahlenthaltung als Form des Wahlverhaltens", Schöningh 1999, ISBN 3-506-79324-1.)

Zumindest bin ich froh zumindest von der Politikwissenschaft als bekennender Nichtwähler erkannt worden zu sein. Schade finde ich nur, dass die hier wohl vermeidlichen Protestwähler meinen, etwas effektiveres getan zu haben und dafür alle anderen Schuld sind, das es ist so ist wie es ist, aber nicht die 70% die gewählt haben und dabei sitzen sie politisch gesehen im gleichen Boot. *g*

Also Lost ... ich hoffe ich konnte dir deine Frage beantworten ... :grübel: Nur weil man sich lange Zeit nicht für Politik interessiert hat, diese nur beiläufig verfolgt und evt. auch zu einer der geraden genannten Gruppen gehört, ist man noch lange nicht politisch gestorben. Jederzeit darf man sich einmischen und sich div. demokratischer Mittel bedienen, wenn man will. Irgendwann wird es einem immer mal zu bunt und das höre ich immer öfter.

Also gute Nacht erst mal ...

Dunas

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14

Thursday, April 1st 2010, 8:48am

Dunas:

Schade das oft "nur" das eigene Gründen einer Partei als Abhilfe gegen seinen "Frust" als richtiges Mittel angezeigt wird und andere Mittel nicht oder kaum toleriert werden. Aber das zeigt doch auch nur, das dort schon unterbewusst etwas verankert ist, was sagt, nur als Politiker kannst du was ändern/erreichen, was ja eigentlich falsch ist.

Antwort Darkex:

Mein Vorschlag war das nicht nur eine Partei gegründet wird, sondern das Programm war entscheidet. Zudem, wenn ich unzufrieden bin, tue ich was dagegen, warum den nicht auch politisch gesehen?!

Dunas:
Ich sage nicht, das Demokratie nicht funktionieren kann oder schlecht ist, aber in Deutschland läuft was schief, was unsere "Altvorderen" evt. schon geplant haben oder übersehen haben, aber keiner ist in der BRD für sein Mitbestimmungsrecht gestorben, oder habe ich da was verpasst? Meinst Du der Kampf ist vorbei und somit alles gut? Wieso darf ich nicht der Altvordere für die nächsten Generationen sein? Nur weil irgenwann, irgendwo einer "gekämpft" hat, muss das Ergebnis für heute nicht noch gut sein, oder?

Antwort Darkex:


Deutsche Revolution 1848/49

Deutsche Revolution 1989/90 (wobei ich hier die Mauertoten einschließe, welche zu den Vorereignissen gehören)

Dunas:

Ich bin seit Jahren politisch aktiv auch ohne eine Partei zu unterstützen. Das "Jammern auf hohem Niveau" ist das was du meinst, aber meinst du deswegen muss ich mich verarschen lassen. "Ist ja gut liebe Regierung, mir geht es ja gar nicht schlecht, deshalb darft du machen was du willst." Ich frage mich wer da Scheuklappen hat. Ich weiss für mich, zur zeit ist es egal wen ich wähle, die machen eh was sie wollen und wenig für mich. Ich wollte keinen Euro, keine EU oder neue Normen für Möhren oder Äpfel die als "illegal" bezeichnet werden, konnte das einer aufhalten?

Antwort Darkex:


Wie bist du politisch aktiv? Gehst Du wählen (bzw. jetzt nicht mehr), tust Du was darüber hinaus. Mit Euro und EU kann man verschiedener Meinung sein. Alles finde ich auch nicht gut, aber am Beispiel „Gemüsenorm“ kann man sehen, das Wählen gehen doch wirkt. Viele Menschen haben die Partei gewählt, die einen großen Teil dieser Regeln dann später abgeschafft haben…. Beispielsweise darf die Banane wieder so wachsen wie sie will.

Dunas:

Das Problem ist, dass der Parteienwille über dem imperativen Mandat eines einzelnen Abgeordneten steht, die Demokratie in der Regierung selber schon quasi abgeschafft wurde, wie soll der Bürger denn da noch was machen können?

Anwort Darkex:

Politik besteht genauso wie das Privatleben aus Kompromissen. Der Parteiwille kommt zum Einsatz, ja gar keine Frage. Aber meist ist das doch dem geschuldet, das man etwas gibt aber dafür was anderes Durchsetzten kann.




Dunas;

Seit der Uni schaue ich kritischer hin, lese entsprechende Bücher und frage mich auch wieso das alles so ist, keiner wirklich wach wird und alles "gut" dabei aussieht. Ich sehe mich weder als religiös noch politisch als Meinungsmacher, aber so langsam geht vielen meiner Generation ein Licht auf und die Hutschnur hoch. Meine Kinder werden dann schon eine andere Einstellung von mir vermittelt bekommen, halt kritischer zu sein und sich nicht mit allem abspeisen zu lassen, egal wieviel Honig sie um den Mund geschmiert bekommen.

Anwort Darkex:

Ich finde unserer Generation hat erschreckende Defizite in Sachen Politikverständnis. Ich erinnere an eine Politikstudentin, die bei Günter Jauch in „Wer wird Millionär“ saß und nicht wußte wie die Bundesminister ernannt/gewählt werden. Schrecklich, auch wenn ich mich in meinem Freundes und Bekanntenkreis mal umhöre und mal Nachfrage, wenn wir über solche Dinge mal reden (so wie wir jetzt), wissen solche (für mich Banalen Dinge) viele nicht. Ich spreche jetzt mal allgemein, nicht auf Dich bezogen(!) und das man wenn man keine Ahnung hat, dann auch Politikverdrossen werden, ist für mich nur verständlich.


Dunas:
http://www.demokratie-ist-wichtig.de/ ist eine tolle Seite, wer Zeit und Interesse hat .. bitte .. zumindest könnte man dort meine Denkweise erkennen und mein Gründe dann auch verstehen, wieso ich zur Zeit keinen Volksvertreter für mich finde.

Antwort Darkex:

Habe mir die Seite mal angeschaut, ehrlich gesagt eher überflogen. Die wohl erwartete Antwort ist: Das was ich da lese, bestärkt mich nur in meiner Zuvor verfaßten Meinung.
Ich bin dafür verantwortlich was ich sage, aber nicht dafür was Du verstehst!

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15

Thursday, April 1st 2010, 8:51am

Kann mich da Dunas nur anschließen!

Wobei ich mich politisch nicht als belesen oder gut informiert bezeichnen würde. So würde ich doch sagen, das ich derzeit keiner wählbaren Partei zutraue die Zukunft für die nächsten Generationen konstruktiv zu gestalten.

Mal ne Frage in den Raum. Bei welch einer Wahlbeteildigung gilt eine Wahl in der BRD als nicht mehr legitimiert. Was würden unsere Politiker sagen wenn es Bundestagswahlen gäbe und so gut wie keiner geht hin! Fühlen sie sich dann immer noch als legitime gewählte Vertreter der Bürger dieses Landes?





In Deutschland gibt es keine untere Wahlbeteiligung oder Mindestwahlbeteiligung!

Wenn angenommen nur einer Wählen würde, würde somit eine Partei 100% der Stimmen haben.....



Edit: Sehe gerade, ist ja schon beantwortet!!
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16

Thursday, April 1st 2010, 9:43am

Dunas:

Ach ja, weiter oben wurde sich für die DVU bedankt, als die DVU 1998 bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 12,9% bekam, war die Wahlbeteiligung mit über 70% für eine Landtagswahl sehr hoch. Das zu dem Dank an die Nichtwähler.

Antwort Darkex:


Bei rund 2.000.000 Wahlberechtigten sind das 600.000 Menschen, die potentiell keine Links oder Rechtswähler waren. Die DVU wäre nie in den Landtag gekommen und vor allen Dingen nicht so stark!!!

Hey Dunas, ein Kompliment an so fundierte Argumentationen (meine ich ehrlich!) trotzdem bin ich immer noch anderer Meinung. Denn, traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast und mathematisch/statistisch gesehen, ist es nun mal so, wie ich schon des öfteren angedeutet habe.


Und noch mal um einen vielleicht falschen Eindruck zur revidieren. Ich verurteile Dich nicht (!) wegen der Nichtwählerentscheidung. Es ist in unserer Demokratie Dein gutes Recht. Ich sage nur, aus meiner Sicht sind die Motive die zu dieser Entscheidung führten die falschen. Und nur darüber diskutieren wir…. Und vor allen Dingen streiten wir nicht….Richtig??? Also noch mal, bitte nicht auf den Slip getreten fühlen!!!
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Ithanauer male

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Thursday, April 1st 2010, 9:57am

Wowowowow. So viel Text auf ein paar Links und eine Provokation meinerseits?
Habe ich doch mal einen Nerv getroffen zu haben.

Ich hab jetzt keine Zeit mir wirklich alles durchzulesen was gepostet worden ist, aber ich werde mir mal die Zeit nehmen.

Was mir für ein Gedanke, nur beim Überfliegen der Postings, gekommen ist:
Wenn die Nichtwähler doch so eine große Lobby sind, warum wird keine Partei gegründet, die die Wünsche und Gedanken derjenigen aufgreift, die sich politisch Heimatlos sehen?
Klar finde ich mich in keinem Wahlprogramm 100% wieder. Natürlich kann mich Politik nicht glücklich machen. Doch wie teilt man in einer Demokratie in der wasweißich wie viele Millionen Menschen wahlberechtigt sind sonst seine Meinung mit, wenn nicht durch einen *räusper* Volks-Vertreter *hust*.

Ich möchte gerne eine Stimme haben, aber meine Stimme inmitten der "wasweißich wie viele Millionen Wahlberechtigeten" ist nur sehr leise.
Ich habe nicht genug Antrieb eine eigene Partei zu gründen. Ich wüsste erst gar nicht, wie ich die 1000 Stimmen für meine Partei zusammen bekommen sollte...
Ich besuche lieber ab und zu mal die regionalen Politbüros und fühle den Leuten ein wenig auf den Zahn. Stelle Fragen, sage meine Meinung und hoffe auf Reaktion.

Ich habe mir mal vor ein paar Monaten eine Montagsdemonstration angeschaut. Viele Menschen waren dort versammelt. "Die Linke" war da. Es wurde viel geredet. Ein kurzes Gespräch zwischen einem Rentner und einer Politikerin hat mich total erschrocken.
Ich versuche mal das Gespräch in kurzen Sätzen wiederzugeben.
Rentner: "Ich komme mit meiner Rente nicht aus, ich fühle mich arm."
Politikerin: "Das höre ich von vielen Menschen, wo liegt das Problem?"
Rentner: "Das hab ich doch gesagt! Als Rentner kann man in Deutschland nicht mehr leben."
Politikerin: "Würden Sie denn sagen, sie leben nicht mehr gut? Fehlt ihnen was um ihren Lebensalltag zu bestreiten?"
Rentner: "Naja, ich bekomme nur 1700€ Rente, was meinen Sie wie weit man damit kommt?"
Politikerin: "Das ist zu wenig, sehen sie? Soweit wird es schon in Deutschland getrieben!"


Hier bin ich schon fast zusammen gebrochen. 1700€ RENTE! Und der Kerl jammert?!!
Das war nicht alles! Jetzt kommst es erst. Die Politikerin steht kurz darauf auf einem Podium und spricht über ein Mikrofon mit der Menge. Sie spricht "die spärliche Rente" des armen Rentners an. Die Menge jubelt der Politikerin zu.

Ich weiß nicht, was der Mann vorher verdient hat. Sicher nicht schlecht. Aber 1700€ bekommen und dann von Armut zu sprechen zeigt doch auch mal wieder auf welch hohem Niveau wir jammern.
Klar gibt es den Generationen-Vertrag. Natürlich sackt der Staat die Kohle ein und verwendet es für andere Zwecke. Ja, und der Mann hat die Kohle bestimmt verdient. Ich gönne Sie ihm ja auch. Aber wie wäre es wenn er mal den sozialen Gedanken hochhält und den Rentnern etwas abgibt, die nur 600€ bekommen?

UHHHHH! NEIN! DAS GEHT NICHT!

Ich komme vom Thema ab.

Das Problem bei Politik, unserer Demokratie und vielen anderen Dingen ist: Kaum jemand will selbst gestalten. Die meisten Wählen ohne nachzudenken. „Das habe ich schon immer gewählt.“
Du scheinst eine löbliche Ausnahme zu sein, Dunas. Und egal für welche Politik du dich entschieden hast, deine Aktivität verlangt höchsten Respekt. Meinen hast Du dadurch erlangt.
Was, und das meine ich ernst, zu einer eigenen politischen Meinung gehört ein wenig Verstand, das Vermögen seine eigene Meinung überhaupt zu finden. Und zu guter Letzt der Mut danach zu handeln.

Ich denke wir alle hier im Forum können das. Aber da draußen. In der Wirklichkeit gibt es ein paar echt dumme ferngesteuerte Menschen. Und nicht Dunas, Darkex, oder Ithanauer sind das Problem. Mister X auf dem Sofa. Die Wählen, weil Guido wieder einmal ein Versprechen gab, was nach der Wahl als Versprecher gilt.

Diejenigen sollten sich sowohl von meinem, als auch von euren Posting eher angesprochen fühlen. Meinung sagen ist Demokratie. Meinung machen ist Polemik. Meinungen vertreten sollte Politik sein.
Polemik ist Sache von Bild, Politik ist nicht mehr Augenmerk der Regierung. Was bleibt ist die Meinungsaussagen des Volkes. Und wenn die sich in Form von Nichtwählen ausdrückt, dann sollte man es dem Politiker auch so sagen. Denn von alleine wollen die es nicht wahrhaben.

Mein gedanklicher Erguss endet somit und ich hoffe meine Meinung etwas transparenter gemacht zu haben.
The truth may be out there, but lies are inside your head.
- Terry Pratchett -

Irgendwann findet man mal das Ende eines Regenbogens und stellt fest, dass diese Koboldsau eine Bombe in den Kessel gelegt hat!
- abgewandelter Spruch aus "Transformers - Die Rache" -

Dunas male

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18

Thursday, April 1st 2010, 3:34pm

@darkex .... quatsch kein streit ... ich finde aber gut, dass du das ansprichst, hätte schon fast angst gehabt mich wieder bei dir blicken zu lassen. =)

Degu female

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19

Wednesday, April 7th 2010, 7:48am

Hier nochmal ne Info für euch.

Die Wirtschaft kritisiert diezentrale Datensammelbank

Unternehmen und Gewerkschaften wollen „Elena“ aus ökonomischen und datenschutzrechtlichen Gründen unbedingt verhindern

Thomas Sigmund

Elena, die einst hochgepriesene Datenbank, in der Arbeitnehmerdaten in monatlichem Rhythmus erfasst werden, gerät zunehmend in die Kritik. Nachdem Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle die Debatte darüber im Handelsblatt neu angestoßen hat, melden sich nun auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), die IG Bau und der Bundesverband der freien Berufe (BFB) skeptisch zu Wort.

Wirtschaftsminister Brüderle hatte eine Entlastung kleiner und mittlerer Unternehmen von der elektronischen Meldepflicht gefordert (Handelsblatt vom 6.4.2010). Seit Anfang des Jahres sind die rund drei Millionen Arbeitgeber verpflichtet, die Daten von 40 Millionen Beschäftigten an eine zentrale Speicherstelle zu übermitteln. Dadurch soll lästiger Papierkram vermieden werden; Bescheinigungen – etwa für Wohngeld – entfallen.

Ab 2012 soll das Projekt offiziell starten. Dagegen hatten erst vergangene Woche über 22 000 Bürger Verfassungsbeschwerde eingereicht. Auch aus der Union waren kritische Stimmen lautgeworden: Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hans-Peter Uhl, verglich die Problematik von Elena mit der vom Bundesverfassungsgericht gekippten Vorratsdatenspeicherung. In der Datenbank werden nicht nur etwa die Höhe des Einkommens, sondern auch Daten über Abmahnungen und Kündigungsgründe gespeichert.

Doch die Kritik entzündet sich nicht nur am Datenschutz. Auch wirtschaftlich scheint die Rechnung nicht wie erhofft für die Arbeitgeber aufzugehen. „Gerade im Sinne kleinerer und mittlerer Unternehmen muss der Aufwand für Elena so gering wie möglich sein“, sagte Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DIHK, dem Handelsblatt. Dercks hält deshalb Brüderles Ansatz für richtig: „Das bedeutet, Doppelerhebungen müssen vermieden und Meldefrequenzen, wo immer sinnvoll machbar, reduziert werden.“

Arno Metzler, BFB-Hauptgeschäftsführer, lehnt die Datenbank ebenfalls aus ökonomischer Perspektive ab. Die rund eine Million Freiberufler in Deutschland beschäftigten rund 2,9 Millionen Menschen, darunter 124 000 Auszubildende. „Schon frühzeitig haben wir kritisiert, dass Arbeitgeber so deutlich mehr belastet werden als durch das bisherige Verfahren“, sagte Metzler. Der administrative Aufwand werde von der Verwaltung auf die Unternehmer und Freiberufler verlagert. Dies belastet besonders Kleinstbetriebe, wie sie in den freien Berufen üblich seien.

IG-Bau-Chef Klaus Wiesehügel forderte Brüderle auf, Elena nicht nur wegen der von ihm geäußerten Zweifel an der Praxistauglichkeit auf den Prüfstand zu stellen. „Wenn Brüderle bremst, dann sollte er dies in erster Linie wegen der großen Gefahr für den Daten- und Persönlichkeitsschutz der Beschäftigten tun“, sagte Wiesehügel.

Handelsblatt vom 07.04.2010, Seite 17
:top:Der einzige Weg nie auf die Schnauze zu fallen ist der, stets auf dem Boden zu kriechen :top:


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Kaisen male

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20

Thursday, April 8th 2010, 2:23pm

Ich habe nicht alles gelesen, aber bei dem was ich gelesen habe wird immer nur von Wählen und Nichtwählen gesprochen.

Meine ganz klare Meinung ist: Wer seine Stimme niemanden geben will sollte trotzdem zur Urne gehen und seine Wahlzettel entwerten.

Das wirkt sich auf die Statistik aus.

Beispiel:
Es gibt 3 Wahlberechtigte Personen und 2 Parteien. Das Wahlergebnis kann so aussehen:

Partei 1: 1 Stimme = 50 %
Partei 2: 1 Stimme = 50 %
Ungültig: 0
Nichtwähler: 1

oder so:

Partei 1: 1 Stimme = 33,3 %
Partei 2: 1 Stimme = 33,3 %
Ungültig: 1 = 33,33
Nichtwähler: 0

Ich hoffe das erklärt was ein Nichtwähler ausmachen kann, wenn auch Übertrieben und in diesem Mikrokosmos auch ohne auswirkung. In der wirklichen Welt kann das aber dazu führen, daß bestimmte Parteien z.B. die 5 % Hürde schaffen...
"I was never a religious man.
So why should I put my faith in you?"

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Dunas male

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21

Thursday, April 8th 2010, 4:40pm

Hi Kaisen ... mich wunderte schon wo der Rest der Ger...gs bleibt ... ,) aber bitte jetzt mal ganz lesen ... nicht überfliegen ... thx.

Eine Stimmenthaltung und die Abgabe einer ungültigen Stimme haben beide den gleichen Einfluss auf das Wahlergebnis – nämlich keinen.
Nur in einem Ausnahmefall – der Abgeordnetenhauswahl in Berlin (bis 2004 auch bei der Landtagswahl im Saarland) – gilt für die Berechnung der 5 %-Hürde die Zahl der abgegebenen statt der gültigen Stimmen und könnte so einen "marginalen" Einfluss haben. Im übrigen zählen sowohl für die Sitzverteilung als auch für die Prozentangaben im Wahlergebnis stets nur die gültigen Stimmen.

Ja, in der amtlichen Wahlstatistik werden ungültige Stimmen explizit aufgeführt – mehr aber auch nicht. Es wird nicht festgehalten, warum die Stimmen ungültig sind: Ob dem Wähler etwa die Stimmabgabe zu kompliziert war und er aus Unkenntnis keine gültige Stimme abgegeben hat oder er sich bewusst enthalten bzw. gar Protest ausdrücken wollte. Zur Begründung der ungültigen Stimmabgabe oder der Wahlenthaltung gibt es auch kein Feld auf dem Stimmzettel. Erklärungen oder Sprüche auf dem Stimmzettel sehen nur die Wahlhelfer vor Ort.

Häufig wird die Wahlbeteiligung als Gradmesser für die Zufriedenheit der Bürger mit dem politischen System angesehen. Die Wahlbeteiligung setzt sich aber aus den gültigen und ungültigen Stimmen zusammen. Da ich zur Zeit nicht zu einer höheren Wahlbeteiligung beitragen will, weil ich nicht zufrieden bin, bleib ich also sehrwohl bewusst zu Hause.

WIe schon Lost erklärt, gibt es bei Wahlen in Deutschland keine Mindestbeteiligung, die erreicht werden muss, damit die Wahl gültig ist. Selbst wenn 99% der Wahlberechtigten zu Hause bleiben, wird das Parlament entsprechend dem Stimmergebnis des übrigen Prozents der Wahlberechtigten zusammengesetzt. Im Parlament sitzen auch nicht weniger Abgeordnete, wenn weniger Menschen zur Wahl gehen.

Noch mal eine Frage für unsere "Vorrechner": Eure Rechnung, auch Kaisens, zeigt mir, dass von der Nichtwahl rechnerisch gesehen also alle Parteien profetieren, die man nicht gewählt hätte, und zwar proportional zu ihrem Stimmenanteil? Wenn beispielsweise ein SPD-Wähler einmal nicht wählt, dann dürfte davon am meisten die CDU profitieren, und umgekehrt. Am stärksten schadet man natürlich der Partei, die man gewählt hätte, wäre man zur Wahl gegangen. Was anderes sagen mir die Zahlen so nicht.

Hinsichtlich der kleinen Parteien gibt es noch den angesprochenen Zusatzeffekt, dass man durch Wahlenthaltung die Fünfprozenthürde ein Stück weit absinken lässt, so dass sie leichter zu überspringen ist. Dieser Effekt ist doch aber vergleichsweise gering, oder? Rechnet mir doch mal bitte die 5% Hürden-Formel vor mit den wenn's und aber's der Nichtwähler.

Für jede Stimme erhalten die Parteien Geld. Die Wahlkampfkostenerstattung ist ein Teil der staatlichen Parteienfinanzierung. Für eine Wählerstimme gibt es maximal 0,70 EUR pro Jahr der Legislaturperiode. Allerdings ist der Betrag der staatlichen Parteienfinanzierung auf maximal 133 Mio. EUR pro Jahr begrenzt. Diese Grenze wird regelmäßig deutlich überschritten, weshalb nicht abgegebene oder ungültige Stimmen in der Summe nichts ändern. Sie bewirken nur, dass weniger stark gekürzt werden muss, womit mehr Geld für andere Wahlen und für Zuschüsse zu Mitgliedsbeiträgen und Spenden übrig bleibt.

Wer sowohl den etablierten als auch den extremen Parteien Geld aus der staatlichen Parteienfinanzierung entziehen will, kann dies durch die Wahl einer gemäßigten Kleinstpartei bewirken. Da Parteien nur höchstens so viel Geld vom Staat erhalten, wie sie auch durch Mitgliedsbeträge, Spenden und sonstige Einnahmen selbst erwirtschaftet, kann man sogar versuchen, gezielt eine Partei zu wählen, die die ihr eigentlich zustehenden Gelder aus der staatlichen Parteienfinanzierung wegen unzureichender Eigeneinnahmen nicht abrufen kann. Dann – und nur dann – sinkt nämlich die Gesamtsumme von 133 Mio EUR entsprechend. Welche Parteien hierfür in Frage kommen, weiß man aber in der Regel erst im Nachhinein.

Nur in den seltensten Einzelfällen ist in der Abgabe ungültiger Stimmen eindeutig Protest erkennbar: Bei der Landtagswahl im Saarland 1952 waren 24,5 % der Stimmen ungültig. Die hohe Zahl der ungültigen Stimmen erklärt sich mit dem Verbot der Demokratischen Partei Saar (DPS), die eine Wiedervereinigung des Saarlandes mit Deutschland forderte.

@Kaisen: Ich möchte hier keinen für seine Art zu wählen kritisieren, wollte nur die Gründe für "meinen" aktuellen Unmut aufzeigen und wieso ich das Mittel der Nichwahl als mein demokratisches Recht nutze und möchte auch zeigen, dass das nicht falsch ist und man alles Falsche in der Politik nicht pauschal den Nichtwählern zuschieben sollte. Vieleicht schaust Du auch bei Zeiten die anderen Beiträge durch.
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22

Friday, April 9th 2010, 10:38am

Dunas:

Noch mal eine Frage für unsere "Vorrechner": Eure Rechnung, auch Kaisens, zeigt mir, dass von der Nichtwahl rechnerisch gesehen also alle Parteien profetieren, die man nicht gewählt hätte, und zwar proportional zu ihrem Stimmenanteil? Wenn beispielsweise ein SPD-Wähler einmal nicht wählt, dann dürfte davon am meisten die CDU profitieren, und umgekehrt. Am stärksten schadet man natürlich der Partei, die man gewählt hätte, wäre man zur Wahl gegangen. Was anderes sagen mir die Zahlen so nicht.

Darkex:

Nagel genau auf den Kopf getroffen!!! Und deshalb ist es für mich so wichtig zur Wahl zu gehen und auch wirklich etwas zu wählen, nämlich (in Deinem „Fall“ Dunas) eine kleine Partei die niemals drankommen wird…. So was wie die Biertrinkerpartei, die gibt es wirklich, zumindest bei der Bundestagswahl.

Dunas:


Hinsichtlich der kleinen Parteien gibt es noch den angesprochenen Zusatzeffekt, dass man durch Wahlenthaltung die Fünfprozenthürde ein Stück weit absinken lässt, so dass sie leichter zu überspringen ist. Dieser Effekt ist doch aber vergleichsweise gering, oder? Rechnet mir doch mal bitte die 5% Hürden-Formel vor mit den wenn's und aber's der Nichtwähler.

Darkex:


Wieder richtig interpretiert. Das ergibt sich logisch aus den relativen Anteilen. Vorrechnen tue ich das aber nicht. Problematisch ist das nur dahingehend, daß die Stimmen der Parteien die unter der 5% Hürde bleiben, genauso behandelt werden wie beim Nichtwählen. Also noch ein Gegenargument gegen Nichtwählen, da ich nur so ein demokratisches Statement das alle sehen/sauber(!) analysieren können abgeben kann….. deshalb wird ja auch immer wieder gesagt: Lieber Nichtwähler, wähle doch was kleines, denn ungültige Stimmen oder nicht zur Wahl gehen hat keine besondere Konsequenz. In die gleiche Kerbe schlägt ja auch die Argumentation Parteienfinanzierung.



Für mich gibt es immer noch keinen für mich akzeptablen Grund, nicht Wählen zu gehen……
Ich bin dafür verantwortlich was ich sage, aber nicht dafür was Du verstehst!

Dunas male

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23

Friday, April 9th 2010, 2:02pm

Hi,

ich sehe, das wir uns hier in mehrere Richtungen bewegen und aus meiner Sicht etwas durcheinander geraten könnte.

1.: ein mal die "Nichtwahl" durch "nicht zur Wahl gehen" (ich) und 2.: ein mal zur Wahl gehen aber den Zettel ungültig gemacht in die Urne stecken ... (siehe Meinung von Kaisen) und 3. zur Wahl gehen und den Protest durch Wahl einer kleinen Partei ausdrücken. (Darkex)

@Darkex:
Aber was kann man daran analysieren, wenn ich die Biertrinkerpartei wähle? Man kann doch nur das gleiche "sehen" wie bei dem Wähler der die Linke, oder die SPD, oder die CDU wählt. Gut es ist eine Möglichkeit für Dich, aber ich sehe da für mich keinen Sinn, da ich mich vertreten sehen möchte, eine Partei zu wählen die mich genauso wenig vertritt wie die anderen, kommt für mich nicht in Frage. Gehe ich weiter, lese ich aus Deinen Worten, das Stimmen für andere als die etablierten Parteien wohl automatisch als Ausdruck des Protests gelten? Ich finde das ist nicht greifbar. Du hattest ja schon einige andere Länder angesprochen, wie auch andere demokratische Mittel nutzen (Wahlpflicht, etc.) Ich greife dann auch mal auf, das man in der noch jungen Demokratie Russlands schon einiges weiter ist, wo man "Gegen alle" ankreuzen kann. Darf ich dich also fragen: Wer hat eigentlich noch bloß gewählt und nicht aus Protest die Stimme abgegeben?

Dann gehe ich noch weiter. Sicherlich ist auch vielen "denkenden" Politikern bewusst, das es Leute gibt die Ihren Protest damit ausdrücken wollen in dem Sie "anders" wählen und somit verdeckt manipulieren können, oder? Früher haben Protestwähler stets rechts gewählt, oder besser gesagt: Alle Wähler rechter Parteien galten als Protestwähler. So gesehen gab es gar keine Rechten, nur Protestierende und wer "das Protestwähler-Potenzial" bündelt, wie etwa jüngst in Österreich Herr Hans-Peter Martin, der nach seinen Enthüllungen über falsche Abrechnungen der Abgeordneten 14 Prozent der Stimmen erhielt, staubt also ab. Also wo bleibt da der Protest von Dir erkennbar, wenn Du doch evt. manipuliert wurdest oder man Deine Stimme gezielt einrechnen kann weil das so durchschaubar ist, wie prostestierende Wähler wählen?

Ich kann nur noch mal betonen, dass die oben angegebenen Typen alle dennoch politwissenschadtlich als "Nichtwähler" bezeichnet werden und wir hier nur die möglichen Auswirkungen diskutieren ... was ich übrigens sehr klasse finde .... :thumbsup:

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24

Friday, April 9th 2010, 2:37pm

Ich gehe in meiner Argumentation von normal Denkenden Menschen aus. Sprich von rationalen Entscheidungen. Ich hoffe ich drücke mich jetzt gut aus und produziere jetzt keine Fragezeichen bei Euch.

Natürlich gibt es Menschen, die „blind“ wählen gehen.

Natürlich ist aber auch, was man aus so einer Wahl rauslesen will, immer vom Betrachter abhängt. Mir ist bewußt, daß viele Menschen „klein wählen“ und das mit der Absicht diese Partei zu wählen, andere aber auch aus Protest heraus. Für mich lese ich das Ergebnis der kleinen immer (!) als wink an die Großen, denn wenn man klein wählt, entscheidet man sich bewußt (oder auch nicht ;) ) gegen die aktuelle Politik.

Eines meiner Hauptargumente ist aber, ich wähle mit einer kleinen Partei „keinen von da oben“ um mal einen Film (Zum Teufel mit den Kohlen) zu zitieren.
Ich bin dafür verantwortlich was ich sage, aber nicht dafür was Du verstehst!

Kaisen male

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25

Friday, April 9th 2010, 5:36pm

Können wir nicht eine Nichtwähler Partei aufmachen, die alle Stimmen bekommt der Leute die nicht gewählt haben... Wäre doch super, ich wette wir wäre gut mit dabei ... :dumm:


:spam:
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