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Kaisen male

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Location: Unterwelt

Occupation: Einbalsamierer

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Wednesday, September 18th 2002, 2:54am

Hobbit Händler

OK, ihr wolltet es so... Ich hoffe Kopie-Past funktioniert vernünftig. Dann viel Spaß.

Düstere Wolken lagen über Buckelstadt und Blitze durchzuckten den Himmel, als das Geräusch von langsam schlagenden Hufen den Weg in die Auenlandstadt heraufhallten. Der Reisende hatte den schlammigen Weg hinter sich gelassen und nährte sich verdächtig den Höhlen der hilflosen Ortschaft. Wenig unheil was in den letzten Jahren über Buckelstadt gekommen und ein Schleier des Schicksals umwob die Szenerie, ungesehen durch die Dämmerung des Tages und dem dicken Mantel des Regens der diesen Ort schon seit zwei Tagen heimsuchte. Die in einen Umhang verhüllte Gestallt sah sich bedächtig um, bewegte sein Gesicht jedoch nicht aus der Dunkelheit seiner Kapuze hervor. Aus dem ein oder anderen kleine Fenster späten das ein oder anderen noch kleinere Gesichter hervor, die sofort zurück wichen als sich der Ankömmling von seinem Reittier herunterschwang. Lange war dieser Reisende nicht mehr hier gewesen. Gemach schritt er an seinem Tier vorbei und stieg auf den stabilen Wagen auf, den sein treues Huftier hinter sich her geschleppt hatte. Doch dann in jener dunklen Stunde, da geschah es, ...
... die Klappe des kleinen lustigen Lädchens öffnete sich und der freundliche runde Hobbit brachte lächelnd und mit erstaunlichem Geschick kleine funkelnde dinge zum Vorschein. Eine grüne Mütze zierte sein Haupt und der bunte Wams erschien flauschig warm zu sein. Der duft von verschiedenster, auserlesenster Tabaksorten umhüllte sofort des gesamte Dorf und vertrieb das grausige Wetter. Eilig öffneten alle ihre Türen und beeilten sich die besten Kostbarkeiten zu erhaschen, bevor sie vergriffen waren. Lautes Gelächter und gute Stimmung und ein erstaunlicher Verkaufswahn verbreitete sich schnell unter dem kleinen lustigen Volk des Westviertels. Lachend und munter brachte der, Rauchringe pustende, fettleibige Halbling die edelsten Stücke unter seine Landsmänner und Frauen. Vier Stunden blieb Tamock in Buckelstadt und verabschiedete sich während die dankbaren Einwohner ihm zufrieden hinterher winkten. Sein Beutelchen war wieder etwas voller und das Lädchen wieder leerer. Viel war nicht mehr Gebleiben von seiner Wahre. Tja vor nun knapp 8 Jahren hatte er das Geschäft seines Lebens gemacht, in dem er einen dieser Helden bis nach Bree gebracht hatte. Der Große hatte sich am Bein verletzt und hätte wohl sein Ende gefunden, hätte ihn Tamock nicht gefunden. Als dank (nun gut es war ein zuvor ausgehandelter Preis und mit dank hatte das alles am ende nicht mehr viel zu tun, aber Tamock bestand auf die Bezeichnung „Geschenk“) wurde ihm all das Geschenkt, das der Recke auf seinem letzten Abenteuer in einer Schatzhöhle erbeuten konnte. Nun jedoch ging sein Vorrat an Kostbarkeiten langsam zu Grunde und niemals wieder, das wusste er, würde er wieder einen solchen Glücksfall haben. Man konnte nicht sagen das Tamock sonst ein Pechvogel war, aber die Dummheit dieses Helden war nimmer mehr da gesehen. Und so machte sich der arme* Hobbit an jenem Abend Gedanken wie es denn nun weiter gehen soll und vor allem, wo der denn heute Nacht sein Lager aufschlagen würde, damit er sich endlich vom Guten Tabak eine Portion Genehmigen könne.
Am nächsten morgen war Tamock recht verärgert. Einige Mücken hatten ihn gestochen und konnten entfliehen, ehe er sie noch erschlagen konnte. Über nacht jedoch war ihm eine Idee gekommen, die ihn keine Ruhe mehr lassen sollte. Seine Selbstgespräche waren noch bis weit in den Wald hinein zu hören als der Halbling in etwa folgendes von sich gab: „Mücken, Spinnen und Spinner, warum bin ich bei Aule und Manwe nur so gestraft. Möge Morgot euch holen. Ich werd nicht verharren und hoffen das mein Geschmeide noch hält, nein ich fass es selbst nun an. Wo sind die tapferen Recken die mit mir auf die Reise gehen, damit ich meine Schätze und Ware mir selbst erbeuten kann. Zum größten Schatzverkäufer im ganzen Auenland werde ich, ihr werdet es noch sehen, wartet’s nur ab.“


* Das Wort „arm“ soll in diesem Zusammenhang nicht auf den Zustand finanzieller Mittel hinweisen, sondern vielmehr auf den Gemüteszustand unseres kleinen Rackers.
"I was never a religious man.
So why should I put my faith in you?"

- Primordial -

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