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Ithanauer male

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Friday, September 20th 2002, 12:48pm

Genaeron Eothraim

Ich auch! Ich auch!

Hier auch ein Rolemaster-Charakter von mir. War der erste RM_Char in eine Gruppe die (leider) nicht mehr spielt. ;( Somit bin ich verdammt worden immer RM-Spielleiter zu machen.

Mein Name lautet Genaeron und bin Nordmensch vom stamme der Eothraim. Meine Eltern sind Handelsreisende und wanden sich vor langer Zeit unserer von unserer Heimat ab, um ins ferne Gondor nach Evalas zu ziehen. Dort herrschen „bessere“ Bedingungen für Handel und Geldgeschäfte, lautete eine Begründung meiner Eltern.
Als Kind, deren Eltern aus der oberen Unterschicht stammen, habe ich keine besonders schwere Kindheit gehabt. Meine Geschwister und ich sind nach allen ethnischen Lehren erzogen worden. Jedoch Gefühle wie Zorn oder Bosheit wurden nie unterdrückt, so daß wir schnell lernten damit umzugehen. Das mußten wir auch können. Unsere Eltern waren nicht gerade oft bei uns. Beide fixiert auf Geschäfte, ließen sie uns oft allein. Ein Freund unseres Vaters namens Raskell zog uns auf und lehrte uns das Leben. In den Jahren übernahm er, für mich zumindest, die Rolle meines Vaters. Ich fühlte mich immer mehr zu ihm hingezogen als zu meinen leiblichen Eltern. Seine lehren beeinflußte meine Schwestern genauso wie mich, nur mein Bruder entzog sich seinem Einfluß. Faramäon interessierte sich noch nie großartig für die lehren des Friedens. Es Studierte die Kampfeskünste, als stehe ein Krieg bevor. Ebenso die Kunst der Selbstverteidigung. Als Kämpfer wollte er sich beweisen und zog aus, um mit Zwergen seine Kampffertigkeiten zu perfektionieren. Es ist nun mehr als zwei Jahre her, daß er aufgebrochen ist. Vielleicht treffe ich eines Tages meinen Bruder auf einer meiner Reisen mit Raskell. Er nimmt mich oft mit, auf seine Reisen zu anderen Gelehrten. Ich vermisse meinen Bruder sehr. Denn er lehrte mich das kämpfen mit Schwert und Schild, ein wenig den Umgang mit der Natur, und das Reiten, das ja „zur Tradition“ gehört. Raskell meinte das es unnütz wäre diese zu erlernen, dennoch... äußerlich wie ein Kämpfer zu erscheinen rettete mir das Leben. Es geschah während einer Reise in einer Pilgergruppe. Des Nachts, ohne jede Warnung, wurden wir überfallen. Schwarz gekleidete, so wie es schien dunkelhäutige Elben fielen über uns her. Viele starben. Einige mit gereiste Leute, des Kämpfens mächtig, schlugen mit der Hilfe einiger Priester die Schar in die Flucht. Nach dem Kampf sprach ein Seher vom Zeitalter, wo sich kein Magiekundiger seines Lebens mehr sicher sein konnte. Bald würden Krankheiten über die Völker herfallen, wie man sie nie zuvor erblickt hatte. Tausende sollte ihre Opfer sein. Mir schauderte. Ich wußte nicht wie mir geschah. Schwindel übermannte mein Bewußtsein bei dem Gedanken an eine solche Katastrophe.
Raskell meinte, daß wir bald aufbrechen müßten. Dies sei ein Zeichen gewesen zu handeln. „Die Zeit des Wartens und des hoffens ist nun vorbei, taten müssen folgen“, waren seine Worte. Er sprach von dem Königreich Cardolan, von bösen Mächten, und er wüßte was zu tun sei. Jemand anders sprach von Verrätern, fremden Völkern aus dem Süden. Ich verstand gar nichts mehr. Zuvor sprach niemand ein Wort, und nun alle so wirres Zeug.
Ich bereitete mich auf eine lange beschwerliche Reise vor. Ich nahm all meine Habe und verabschiedete mich für eine lange Zeit von meiner Familie. Bei Nienna, welchen Gefahren würde ich begegnen? Ich wußte es nicht.
Einige Monate unterwegs erreichten wir Cardolan. Bald darauf war es der Eryn Vorn den wir betraten. Raskell sprach mir immer unverständlichere Vermutungen aus. Nach wie vor verstand ich nichts, nur daß ich halt irgendwann aufgeklärt werden sollte. Ich beschloß auch keine Fragen mehr zu stellen und schwieg.
Eines Tages zur Mittagsstunde überraschte uns eine Gemeinschaft beim Essen. Ich schürte sofort Mißtrauen, aber Raskell meinte es sei unbegründet und bat die Fremden am Mahl teilzunehmen. Nur zu dankbar über ein Essen, waren wir plötzlich Gefangene eines duzend Räuber. Ich beschwor die Fremden uns zu verschonen, doch umsonst. Auf eine Weise, die nur in meinen schlimmsten Alpträumen Realität sein konnte, töteten sie meinen Freund, Mentor und Ersatzvater. Gerade wo sie sich zu mir umwanden, um ihre Aufmerksamkeit mir geltend zu machen, konnte ich meinen Fesseln wie durch ein Wunder abstreifen und floh. Im selben Moment brach ein Sturm herauf, wie ich ihn nie zuvor erlebte. Regen, Blitz und Donner deckten meine flucht.
Vermutlich Stunden später fand ich mich zusammen gekauert auf dem Boden wieder. Ich war allein, verzweifelt und ohne jeden Zweifel dem Untergang geweiht.
Die lehren meines Bruders retteten mir wahrscheinlich das Leben. Selten genug fand ich ein wenig Nahrung und einen kleinen Bach, um meinen Durst zu stillen. Es war nur eine frage der Zeit, daß mich irgend eine Bestie als seine Mahlzeit ansehen und verschlingen würde.
Einige Tage irrte ich umher. Bis ich plötzlich eines Tages, ich glaube es war der dritte Tag seit meiner flucht, Geräusche vernahm. Sie klangen ungewöhnlich. Wie... ein KAMPF!!! Ich beschloß mich zu nähern und zu beobachten. Doch was ich sah war alles andere als erfreulich. Meine Peiniger hatten erneut Opfer gefunden und inzwischen begonnen sie zu bekämpfen.
Nun, ich beschloß, wenn ich schon sterben würde... dann im Kampf.

Das Ende: Ich unterstützete die Gruppe im Kampf, mehr oder minder gut, und ward (nach endloser Diskussion) aufgenommen. :tongue:
The truth may be out there, but lies are inside your head.
- Terry Pratchett -

Irgendwann findet man mal das Ende eines Regenbogens und stellt fest, dass diese Koboldsau eine Bombe in den Kessel gelegt hat!
- abgewandelter Spruch aus "Transformers - Die Rache" -

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