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Kunibart male

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1

Wednesday, February 21st 2007, 4:54pm

Paladin und Rüstung

Mal allgemein, als Paladin ist man ja Teilmagiekundiger der Leitmagie und Nahkämpfer.
Wie verhält sich das mit dem wirken von Zaubern, eine Metallrüstung behindert Leitmagiekundige ja doch sehr stark (gibt es da möglichkeiten diese Behinderung auszugleichen? Nichtmetallische Schuppen/Plattenrüstungen sind ja eher im bereich der unbezahlbarkeit)
Also lieber auf die Rüstung verzichten / Leder tragen und sich als Fernkämpfer oder aus der 2. Reihe mit stangenwaffen einmischen.

Oder benutzen wir einfach die Falsche Rolemaster-Version und haben etwas übersehen? ... hm wäre das eher etwas für die Charaktererschaffung?

Ithanauer male

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2

Thursday, February 22nd 2007, 8:55am

RE: Paladin und Rüstung

In den Rolemaster-Regelwerken stehen diverse Vorschläge zur Handhabung von Rüstungen bei den vertretern der Gottheiten.
Da heißt es, dass es bestimmte Gottheiten ihren Dienern möglich machen, ohne jede weitere Belastung, oder Starfe schwerste Rüstungen zu tragen. Es wiegt die Bürde ein Diener zu sein schwer, doch ist die Belohnung für die Entbehrungen nicht minder.
Fähigkeiten, Magie, und ein sicherer Platz an seines Gottes Seite sind ihm sicher, stellt er sich seinen Aufgaben.

Eine Kurzfassung der Einschränkungen und ein Ausschnitt aus einer Pflichterfüllung findest du auch in den Beschreibungen im Rolemaster-Teil dieser Webseite.
Link: http://rolemaster.schwert-und-schild.de/beruf/paladin.php

Entweder regelt der Spielleiter das so, dass der Paladin Boni auf Tranzedenz bekommt, oder die Abzüge für Rüstungen einfach nicht zählen...
Was nicht für Waffen, oder weiters zählt...
Ich gebe solche Bonis für Paladine von Kriegsgöttern, oder jene die dem Kampf und der Jagt verschrieben sind.
Alle anderen bekommen zwar auch einen bonus, aber nicht so hoch, wie die eben genannten...

PS: Kann auch für Kleriker angewandt werden.
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Irgendwann findet man mal das Ende eines Regenbogens und stellt fest, dass diese Koboldsau eine Bombe in den Kessel gelegt hat!
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Kunibart male

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3

Thursday, February 22nd 2007, 3:36pm

Nun da mein Spielleiter mir keinen Bonus anrechnet (bin da ja noch am verhandeln aber Spielleiter sind nunmal Stur ;)) ist das Zaubern in Rüstung doch zimlich riskant (mein Spielleiter hat mich so eindringlich gewarnt das ich es lieber noch nie Probiert habe... man kann sich ja auch nach dem Kampf ausziehen, konzentrieren und die Leute Heilen...)

Was genau bewirkt Tranzedenz eigentlich?

Auf der Website die Informationen habe ich schon ausgiebig studiert und nutze sie auch für mein Rollenspiel allerdings finde ich wenig was ich Spielmechanisch wirklich nutzen kann.

Auf jedem Fall sind in der art in der wir Momentan spielen alle offensiven Zauber des Paladins vollkommen nutzlos bei eine so kleinen Gruppe / bei einer größeren Gruppe aus der 2. Reihe mit der Hellebarde und Lederrüstung wäre sicherlich machbar und vieleicht sogar gut aber bei 3-4 Spielern ist jeder früher oder Später im Nahkampf...

Außerdem gefällt mir von meiner Vorstellung nicht wenn ein Paladin in Lederrüstung Kämpft, da gehört schon was metallisches zu... das ganze Ritterbild würde da nichtmehr passen (naja vieleicht für Initianten aber für "echte" Paladine...)

Ithanauer male

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4

Thursday, February 22nd 2007, 3:56pm

Als Argumentationshilfe: Dein Spielleiter möchtel mal den Regelvorschlag im "Buch des Arkanen Wissens" Seite 11 rechte Spalte lesen: Einschränkungen der Leitmagie.
Ist nur eine optionale Regel!!! Also bitte nicht darauf bestehen. Sollte er Dir allerdings alle möglichen Einschränkungen zuteilen, könnte man diese Regel als Ausgleich vorschlagen...

Versuchs mal.
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Tuesday, August 7th 2007, 6:33am

Ähm, wozu gibt es die Fertigkeit namens Rüstung durchdringen, wenn nicht für sowas ?
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Ithanauer male

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6

Tuesday, August 7th 2007, 9:22am

Ja, Du hast natürlich recht. Zusätzlich geben die Regeln aber auch Schützenhilfe für Kleriker und Paladine. Es kommt auf das Weltensystem an.
Und da Paladine und Kleriker von Haus aus schon recht mächtig sind, ist zu überdenken, ob man dann doch nicht auf die Fertigkeit zurückgreift, um Entwicklungspunkte zu binden.

Im Endeffekt entscheidet der SL. Durch die Massiven Einschränkungen, die ich den Gottesdienern auferlege, wende ich diese Optionale Regel an.
Ein wenig Machtdemonstration darf es dort schon sein. Was präsentiert dann sonst noch der Diener eines Gottes?
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7

Tuesday, August 7th 2007, 10:49am

Ich persönlich finde Paladine sind im vergleich zu Kämpfern auch mit der optionalen Regal schon recht hart. Sie haben nur geringfügig höhere Kosten im Waffenbereich (wenn sie nicht gerade 4 Waffen lernen) und haben dazu Heil- und Inspirationslisten, von denen anderre Klassen nur träumen könnnen.

Machdemonstration ist ja schön und gut aber iich finde der Paladin ist einer der Klassen, die sehr sehr knapp an der Grenze zur vernünftgien Spielbalance liegen, wenn sie diese nicht schon überschritten haben.
Vor allem habe ich bisher noch viel weniger Spieler gesehen, die ihren Paladin dann auch Konsequent gespielt haben. (Und das heißt oft das ein Paladin gewisse Sitautionen einfach nicht Überleben wird, weil er nicht tatenlos daneben stehen kann oder in einer bestimmten Situation nicht fliehen darf etc.)
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Ithanauer male

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8

Tuesday, August 7th 2007, 11:17am

Ja. Und gerade, wenn die Gruppe nicht rechtschaffend Gut ausgerichtet ist, wird es schwierig.
Ein Paladin muss Leader der Gruppe sein. Als Mitläufer geht er schnell unter.
Schön sind immer Kombinationen von Kleriker UND Paladin. Die können sich nahezu ideal verstärken.
Aber ich weiche ab. Der Paladin sollte natürlich in Platte seinen Dienst verrichten UND Leader sein. Es lastet immer ein gewaltiger Druck auf dem Paladin.
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9

Tuesday, August 7th 2007, 2:09pm

Probs mit Palas sind immer das sie einige Andere Klassen ausschließen, die nicht 100% rechtschaffend gut sind.
Nachtklinge / Magent
Erzmagier / Arkanist
Zauberer
etc.

Ein Pala wird dich freuen , wenn da neben ihm auf einmal wer mit entsprechenden Zaubern um sich wirft und später heißt es dann der "vermeintliche" Glazubensfeind oder ich.

Wobei man auf mal sagen sollte, das nicht alle Paladine unbedingt rechtschaffend gut sind, da es ihre Götter auch nicht immer sind. (auch wenn mich der Gadanke an Z´tarr (God of War and Destruction) oder Moralis (God of Lust and Pain) Paladine erschreckt - oder noch Schlimmer Klysus (God of Death / Eater of Souls) Paladine.
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Ithanauer male

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Wednesday, August 8th 2007, 9:56am

ICh stimme Dir 100% zu. Auch wenn es nach den heiligen in Mittelerde geht, sind nicht alle diese Rechtschaffend.
Das Problem ist, dass es unter genauen gesichtspunkten gar keine Paldine und Kleriker auf Mittelerde gibt. Ein gemäßigter Spielleiter (wie ich) sieht aber gerne darüber hinweg.

Zum Topic: Ein Paladin ist ja kein Fanatiker. Er ist Diener. Er wirk einen erschlagen, weil dieser mal einen Feuersbrunst-Zauber heruntergebrabbelt hat.
Genauso wie ein Mentalist kein typisch Böser Magieanwender ist, ist ein Arkanist ein frei zu spielender Charakter (den ich aber aufgrund seines Machtpotenzials aber nicht zulasse).

Der Paladin wird vielleicht Anstrengungen zur Konvertierung unternehmen, aber wer wird nicht gleich dem Magier die Arme abhacken, damit er für alle Zukunft -30 auf seine Zauber hat. Der Paladin kann ja nicht alle strafen, die nicht so sind wie er. Dann würde die Welt schnell ein leerer Ort werden.
;)
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11

Wednesday, August 8th 2007, 12:53pm

Es geht ja nicht darum, das ein Paladin ein Fanatiker sein muss, aber er sollte schon gewissen Verhaltensrichtlinien unterworfen sein und dazu sollte auch zählen das er Feinde des Glaubens bekämpft und das sind nunmal Magier oder Priester die sich der Kräfte des Bösen bedienen ganz gleich zu welchem Zweck.

Ferner sollte man bedenken das viele der Maximen des Paladins auch aus der Kirchlichen Gesellschaft kommen (es stellt sich ja nicht Illuvatar oder Manwe persönlich hin und sagt, so du bist nun Paladin - auch wenn das in gewissen Fällen (1. Zeitalter !!!) sicherlich vorkommen mag) und somit wird auch das Machtinstrument Kirche einen Einfluss auf den Paladin haben (ich weiß passt wieder schwer nach Mittelerde).

PS. Was ich beim Arkanisten meine ist einfach das jemand, der eine Magie benutzt, welche die der Götter überkommt (diese sind ja nur eine Manifestation der Ur-Essenz und daher auch nur teil von ihr) oder das behauptet nur ein Ketzer sein kann. Abgesehen davon das diese Magie Korrumpiert...

Aber einen Paladin nach dem Motto - Krieger mit Zauberkraft (und so kommen leider die meisten Palas rüber) zu spielen passt einfach nicht.
Wobei ich sowiso denke das Klassen wie der Adelskrieger für Mittelerde da besser passen.
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Ithanauer male

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Wednesday, August 8th 2007, 1:01pm

Oh, ich erinnere mich da an eine Diskussion in diesem Forum über Paladine (Wie spiele ich einen Mandos-Paladin?).
Die war sehr fruchtbar. Und viele verschiedene Sichtweisen wurden geäußert.

Vielleicht sollten wir uns hier in diesem Thread auf Rüstungen und deren regeltechnische Handhabung konzentrieren.
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Kunibart male

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Thursday, August 9th 2007, 1:55am

Ich finde halt rein von der Darstellung des Paladins als Strahlender Ritter ist Lederrüstung eher unpassend da wäre Kette oder Platte sicherlich angenehmer zu tragen rein Stilistisch (und von den Entwicklungskosten auch möglich) allerdings ist der Paladin in der Plattenrüstung so zimlich seinen magischen fähigkeiten beraubt - und dann im direktvergleich mit einem Krieger auch deutlich schlechter im Kampf (im Rm 2.0 machen sich dann entwicklungskosten und stufenboni doch recht stark bemerkbar)


Wie genau wirkt sich Rüstung durchdringen denn aus als Fertigkeit? (ist mir unbekannt)

Kaisen male

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14

Thursday, August 9th 2007, 9:52pm

Quoted

Da heißt es, dass es bestimmte Gottheiten ihren Dienern möglich machen, ohne jede weitere Belastung, oder Starfe schwerste Rüstungen zu tragen.


Sind Paladine nicht auch nur Elfen ???


Ich meine brauchen wir wirklich Powergamer Berufe um einen Perfekten Charakter bauen zu können, der ohne jede Behinderung Zaubert und genauso gut kämpft wie ein Krieger... Dann spiele ich ab heute nur noch Elfenpaladine...

Das Argument sie (die Paladine) seinen schwer zu spielen und hätten ja SOOO viele nachteile zählt nicht. Jemand der einen Paladin spielen kann leidet nicht unter charaktertechnischen Einschränkungen. im Gegenteil, er kann sie nutzen um seine Rolle noch glaubwürdiger zu machen...

Rolemaster hat halt die einen lieb, und die anderen eben nicht so...
"I was never a religious man.
So why should I put my faith in you?"

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Ithanauer male

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Friday, August 10th 2007, 9:03am

Quoted

Original von Kaisen
Sind Paladine nicht auch nur Elfen ???


Elfen. Elf.

Quoted

Dann spiele ich ab heute nur noch Elfenpaladine...

Elfen, und Elben können bei Rolemaster in Mittelerde keine Paladine werden.
Das ist eine Profession, die nur Menschen erfüllen können. Elben sind zu arrogant.
:D

Ich lade Dich herzlich ein einen zu spielen. Einen schönen, herrlichen, Yavanna-, oder Mandos-Paladin. Oder mal einen Tulkas-Kleriker. Hihi.
:D

Quoted

Rolemaster hat halt die einen lieb, und die anderen eben nicht so...

Nicht richtig. Auch Du, Ungläubiger, kannst nicht die Verfehlungen eines dicken Elben zu lasten des Systems legen. Es ist wie mit Gesetzestexten: Nicht das System ist falsch, es wird nur an allen Ecken und Kanten so verbogen, dass nicht viel vom Inhalt bleibt.
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Friday, August 10th 2007, 10:22am

Elben können keine Paladine werden?
Das sehe ich aber ganz anders. Elben sind für mich die erste wahl um in Mittelerde ihrem Gott als Kämpfer zu dienen. Gerade weil sie so Arogant sind (Paladine sind für mich immer Fanatiker) sind sie herforragend geeignet anderen ihren Glauben aufzuzwingen, sprich Priester und Paladine zu spielen. Auch war ich immer der Ansicht das Alben eher zu Göttlicher/Klerikaler Magie neigen als zur Elementarmagie, die eher die Menschen nutzen.

Der große unterschied zum Menschenpaladin sehe ich darin das ein Elbenpaladin nicht umbedingt zu einer Kirche gehören muss, sondern sich selbst von einem Gott berufen fühlen kann.

Ithanauer male

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Friday, August 10th 2007, 1:11pm

Mmh, das Problem ist, das die Elben
1. Nicht den Bezug zu Göttlichkeiten haben, sie fühlen sich schon als höchste Lebensform auf Mittelerde (Gemessen am 3. Zeitalter)
2. Theoretisch sind sie Unsterblich, was kümmert sie da, ob Eru sie aufnimmt? ; Er wird sie auch nicht aufnehmen, vorerst.
3. Die Menschen sind die einzigen Wesen, die wirklich zu Eru kommen werden.
4. Eigentlich sind alle Elben Mentalisten (reiner Populismus)
5. Können Elben meiner Meinung nach schon nicht Paladin werden, weil sie -20 auf Selbstdisziplin haben
6. Ich habe selbst noch nie einen Elben als Paladin, geschweige denn Kleriker durch die Welt ziehen sehen (mag an der Masse der Auswahl für diese Kombination liegen)
7. Die Elben werden sich hüten, sich zuviel in die Angelegenheiten anderer einzumischen. Das war noch nie ihr Ding. Wird es in Mittelerde auch nicht werden....
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IBON male

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Monday, August 13th 2007, 11:46am

vielleicht sollten wir den tread spalten in:
- meine vorstelltungen zu paladinen
und
- zaubern in rüstung

zaubern in rüstung.
dafür gibt es den skill transcent armor.
palis bekommen auch auf diesen wert einen +20 bonus.
damit kann man den mali auf null herunterschrauben, welchen man druch tragen von rüstung, helm, mentalgegemstände u.ä. erhält.
die malis werden mit dem bonus verrechnet.
maximal kann dabei der komplette mali auf null gebracht werden.
wenn ein paladin eine abezug für rüstung, helm, x Kg metallkran von -100 hat und einen transcent armor wert von 120
kann er die -100 auf 0 bringen.
wenn er einen wert von 80 hat, dann hat er halt immernoch einen -20 mail auf sein spellcasting manveuver.

wichtig ist, das selbst wenn der abzug komplett negiert ist durch transcent armor noch immer KEIN automatisches spellcasting möglich ist.


meine vorstelltungen zu paladinen
wir drehen uns ein bisschen im kreis.
viele sehen im paladin den leuchtenden ritter in der ersten reihe. der rechtschaffend und ehrlich sein sollte.
warum?
ist das klassisches AD&D denken?
ein paladin ist ein krieger, welcher von einem gott unterstützt wird.
welche ziele verfolgt der gott?
wie unterstütz der paladin diese ziele.
presst klassen nicht einfach in eine grobe klischeforum und sagt "SO MUSS DAS SEIN UND NICHT ANDERS!".
welche aufgaben ein paladin übernimmt sollte auch von spieler mitentschieden werden. immerhin will der spieler etwas darstellen.
wenn er sich für den schutz von etwas verantworlich sieht dann soll er es machen.

wie schon geschrieben wurde kommt manwe NICHT vorbei uns sagt ihm immer was er machen soll. - oder doch?
ich mag träume und eingebungen, gerade bei channeling nutzende charaktere - sowohl aus spieler, als auch als spielleiter.
jemand der gläubig ist, wird davon ausgehen, das diese macht bei ihm ist und ihn auch lenkt, oder prüft.

religion auf mittelerde ist ein schweres thema, welches auch schon an derer stelle geführt wurde.
die meisten gruppen entscheiden sich für das senden von macht an sterbliche. wie man das umsetzt muss man dann immer schauen.
in der einen spielwelt haben religionen einen starken einluss auf die geschehnisse, in der anderen ehr weniger.

IBON
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen

Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition.

Ithanauer male

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Tuesday, August 14th 2007, 8:53am

Quoted

Original von IBON
vielleicht sollten wir den tread spalten in:
- meine vorstelltungen zu paladinen
und
- zaubern in rüstung

Wäre nicht verkehr, doch nun hat sich die Diskussion in diese Richtung bewegt. Und ich möchte das nicht ändern.

Quoted

ein paladin ist ein krieger, welcher von einem gott unterstützt wird.
welche ziele verfolgt der gott?
wie unterstütz der paladin diese ziele.
presst klassen nicht einfach in eine grobe klischeforum und sagt "SO MUSS DAS SEIN UND NICHT ANDERS!".
welche aufgaben ein paladin übernimmt sollte auch von spieler mitentschieden werden.

Falsch. Zumindest aus meiner Sicht.
Begründung: Der Paladin bekommt magische Kräfte zum ausgleich für... ja, für was denn?
Dafür dass er dient. Er nach den ihm von seinen Gott auferlegten Regeln und Gesetzen. Er lebt diese und stirbt für diese, denn denn das ist das verprechen welches er geleistet hat. Tut er das nicht und verstößt sogar gegen diese, so wird er (ich nehme es mal aus dem Katholischen) Exkommuniziert.
Natürlich entscheidet der Spieler bei der einen, oder anderen Sache mit. Der Paladin ist kein ferngesteuerter Pavian mit funkelnder Bohnendose um den Leib, doch wird er, wie der Kleriker, bemessen. Fällt diese Bemessung seiner Taten nicht gut aus... darf er mit Klinkenputzen seine Talers verdienen...
Zum Beispiel muss der Paldain mehrmels am Tage beten, damit er seine Spruchpunkte wiederbekommt. Dem Kleriker ergeht es nicht anders. Er muss gleich eine ganze Messe, und wenn nur für sich, abhalten. Aber sonst auch nur beten.
Die Macht, die diese Charaktere bekommen ist nicht selbstverständlich. Es geht nicht, dass jemand die Hand hochhält und dann Paladin ist. Es ist eine Ausbildung, ein Lebensweg. Religion eben. Der Paladin dient, nicht anders herum.
Keine Klasse wird derartig durch Regeln und Aufgaben dermaßen in eine Form gepresst. Das ist wohl richtig. Aber dafür erhält der Paladin auch extreme Macht. Selbst der Warriormage kommt da nicht dran. Und der ist die Eierlegende Wollmilchsau.

Quoted

religion auf mittelerde ist ein schweres thema, welches auch schon an derer stelle geführt wurde.
die meisten gruppen entscheiden sich für das senden von macht an sterbliche. wie man das umsetzt muss man dann immer schauen.
in der einen spielwelt haben religionen einen starken einluss auf die geschehnisse, in der anderen ehr weniger.


100% Ack!
In Mittelerde ist der Einfluss sehr gering. Das ist auch erklärbar. Denn die Valar haben sich stark zurückgezogen und Eru selbst ist nie in Erscheinung getreten. Entscheidet sich der Spielleiter in Mittelerde Religion in Form von Klerikern und Paladinen zuzulassen, so greift er dennoch nicht minder in das Weltengefüge und in die Machtbalance ein. Denn eigentlich ist die Zauberkunst in Mittelerde sehr rar gesäht. Er muss zum ausgleich mehr Magie zulassen. Proffessionen wie zum Beispiel Mentalisten, Seher, Magus und ähnliches. Wenn Kleiker zugelassen werden muss auch an die anderen Kulturen gedacht werden. Hier könnte man in Form von Shamanen tätig werden. Aber OK. Zuviel ich bin schon wieder OT.

Für mich ist Fakt, dass der Paladin (in fast jedem Rollenspiel) eine schwere Last zu tragen hat, dafür aber besondere Fähigkeiten bekommt. Wiedersetzt er sich, so verliert er natürlich diese. Denn dann dient er nicht mehr der Sache...
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IBON male

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Tuesday, August 14th 2007, 10:17am

meine vorstelltungen zu paladinen

dazu die entscheidene frage:
dient der paladin einem gott/einer macht oder der religion (kirche)

ich finde den vergleich der christlichen kirche nicht gut, das es im christentum nur einen einzigen gott gibt. dazu haben in unserer realen welt die kirchen gerade durch ihren wissensvorsprung (lesen und schreiben) enorm an macht gewonnen.

auf mittelerde ist das allerdings anders gelaufen.
elben, freunde der valar lernten viel von ihnen.
die elben gaben es an die menschen weiter.
valar, elben und menschen haben in den vergangenen zeitaltern zusammen gegen einen anderen valar (melkor/morgoth) gekämpft.
das wissen, über das die wesen verfügen kommt letzlich von eru.
es ist einfach eine weitergabe von wissen, welches natürlich auch über die zeit verfläscht wird.

schaut man in die quellen von mittelerde wird einem auffallen das mit vorschreitener zeit die macht in mittelerde abnimmt.
3te und 4te zeitalter ist das zeitalter der menschen.
ausrüstung und stufen werden immer geringer.

schön ist das zu beobachten bei den hochmenschen von numernor, aber auch bei den elben.
da muss man nur darauf achten wo ein elb herkommt.
glorfindel und galadriel sind schon etwas älter.
elron hatte auch einen bruder der sich für den menschlichen pfad entschied....
- ich schweife ab. -

die valar sind mächtige wesen.
man kann an sie glauben und man kann sie auch verehren.
einigen wenigen schenken sie macht.
diese wird aber nicht imo durch die kirche (ansammlung von hirachisch organisierter gläubigen) verteilt wie es in weltlichen religion der fall ist, sondern direkt von der quelle.

daher entscheidet der valar letztlich wer von ihm macht bekommt.


für regeltechnische umsetztung kann ich garcepunkte empfehlen.
das sind punkte, welche man für gute taten erhält.
ab einer gewissen menge bekommt man kleine bonis.
wenn man sich schlecht verhält verliert man welche.
so kann man auch spieler anhalten darüber nachzudenken, mit welchen mitteln sie ein ziel erreichen.
die quellen dazu sind im channeling companion.

IBON
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Ithanauer male

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Wednesday, August 15th 2007, 8:32am

Quoted

Original von IBON
- ich schweife ab. -

Bis hier hin ist alles nachvollziehbar.

Quoted


daher entscheidet der valar letztlich wer von ihm macht bekommt.

Ähmn, nicht ganz, die Valar haben sich zurückgezogen. Sie greifen seit dem Untergang Numerors nicht mehr ins weltliche Geschehen ein.
Die Macht kommt vom einzigen Gott. Von Eru. Die Ausrichtung dieser Macht bestimmt die Ausrichtung auf eine Heiligkeit, also einen Valar, oder gar einen Maia.

Projiziere das mal auf das Christentum.
Gott, also der dreifaltige Gott (Trinität) wäre das Ebenbild zu Eru. (Es ist rein veranschaulichend, also bitte. Es ist keine Gotteslästerung. Ich will noch nicht am Kreuz sterben!)
Dann wäre Jesus Manwé. Der Teufel wäre der liebe Morgoth.
Petrus und die anderen Jünger währen wahrscheinlich die Jünger.
Der vergleich hinkt nur bedingt. Es gibt tatsächlich Studien dazu! Ein beispiel in einem Brief, Guckst Du: Klick!

Glaubst Du Pertus würde dir die Macht verleihen das Wetter zu beeinflussen? Vielleicht tut dir die Dreifaltigkeit die Macht geben Dinge zu verändern, aber wonach richtest du dich aus? "Och, ich mag Pertus. Der ist jetzt mein Schutzpatron. Aber wie zeige ich das? Ach ich mache jetzt erstmal auf Schönwetter..."

Ich denke, das wäre der leicht veralberte Ansatz. Denkst Du nicht?
Ich will dich nicht davon überzeugen, das meine Methode, die Dinge zu sehen richtig ist. Ich möchte nur, dass du meine Ansicht respektierst. Denn so nehme ich das für meine Tolkien-Welt.

Wie das in anderen Rolemaster-Welten gehandhabt wird ist eine andere Sache.

Schreckelick! Wir sind schon wieder bei Glaubensfragen. Fern ab von Rüstungen und... naja, gut... Paladine.
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