Original von IBON
vielleicht sollten wir den tread spalten in:
- meine vorstelltungen zu paladinen
und
- zaubern in rüstung
Wäre nicht verkehr, doch nun hat sich die Diskussion in diese Richtung bewegt. Und ich möchte das nicht ändern.
ein paladin ist ein krieger, welcher von einem gott unterstützt wird.
welche ziele verfolgt der gott?
wie unterstütz der paladin diese ziele.
presst klassen nicht einfach in eine grobe klischeforum und sagt "SO MUSS DAS SEIN UND NICHT ANDERS!".
welche aufgaben ein paladin übernimmt sollte auch von spieler mitentschieden werden.
Falsch. Zumindest aus meiner Sicht.
Begründung: Der Paladin bekommt magische Kräfte zum ausgleich für... ja, für was denn?
Dafür dass er dient. Er nach den ihm von seinen Gott auferlegten Regeln und Gesetzen. Er lebt diese und stirbt für diese, denn denn das ist das verprechen welches er geleistet hat. Tut er das nicht und verstößt sogar gegen diese, so wird er (ich nehme es mal aus dem Katholischen)
Exkommuniziert.
Natürlich entscheidet der Spieler bei der einen, oder anderen Sache mit. Der Paladin ist kein ferngesteuerter Pavian mit funkelnder Bohnendose um den Leib, doch wird er, wie der Kleriker, bemessen. Fällt diese Bemessung seiner Taten nicht gut aus... darf er mit Klinkenputzen seine Talers verdienen...
Zum Beispiel muss der Paldain mehrmels am Tage beten, damit er seine Spruchpunkte wiederbekommt. Dem Kleriker ergeht es nicht anders. Er muss gleich eine ganze Messe, und wenn nur für sich, abhalten. Aber sonst auch nur beten.
Die Macht, die diese Charaktere bekommen ist nicht selbstverständlich. Es geht nicht, dass jemand die Hand hochhält und dann Paladin ist. Es ist eine Ausbildung, ein Lebensweg. Religion eben. Der Paladin dient, nicht anders herum.
Keine Klasse wird derartig durch Regeln und Aufgaben dermaßen in eine Form gepresst. Das ist wohl richtig. Aber dafür erhält der Paladin auch extreme Macht. Selbst der Warriormage kommt da nicht dran. Und der ist die Eierlegende Wollmilchsau.
religion auf mittelerde ist ein schweres thema, welches auch schon an derer stelle geführt wurde.
die meisten gruppen entscheiden sich für das senden von macht an sterbliche. wie man das umsetzt muss man dann immer schauen.
in der einen spielwelt haben religionen einen starken einluss auf die geschehnisse, in der anderen ehr weniger.
100% Ack!
In Mittelerde ist der Einfluss sehr gering. Das ist auch erklärbar. Denn die Valar haben sich stark zurückgezogen und Eru selbst ist nie in Erscheinung getreten. Entscheidet sich der Spielleiter in Mittelerde Religion in Form von Klerikern und Paladinen zuzulassen, so greift er dennoch nicht minder in das Weltengefüge und in die Machtbalance ein. Denn eigentlich ist die Zauberkunst in Mittelerde sehr rar gesäht. Er muss zum ausgleich mehr Magie zulassen. Proffessionen wie zum Beispiel Mentalisten, Seher, Magus und ähnliches. Wenn Kleiker zugelassen werden muss auch an die anderen Kulturen gedacht werden. Hier könnte man in Form von Shamanen tätig werden. Aber OK. Zuviel ich bin schon wieder OT.
Für mich ist Fakt, dass der Paladin (in fast jedem Rollenspiel) eine schwere Last zu tragen hat, dafür aber besondere Fähigkeiten bekommt. Wiedersetzt er sich, so verliert er natürlich diese. Denn dann dient er nicht mehr der Sache...