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Kaisen male

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1

Monday, July 5th 2004, 3:22pm

Als kleinen Tipp kann ich nur DSA empfehlen...

Bruder Leandros meint:

Quoted

Rolemaster: Rolemaster beeinhaltet keine ausschweifenden Monologe des Spielleiters, welche dazu gedacht sind, den Spieler zu entertainen. Rolemaster ist DAS komplexeste Regelwerk für Fantasy RPG. Es gibt Tabellen zum regelmäßigen Scheissen, aber letztendlich hält es doch auf.

Als kleinen Tipp kann ich nur DSA empfehlen, falls jemand mehr RPG-Dialoge vom Spielleiter erwartet, denn da sind die Geschichten, welcher der SL erzählt schon vorgedruckt, Wort für Wort.


Ja, sehr richtig,... DSA Abenteuer sind ein Witz... sie sind aber auch für 12 Jährige gemacht. Ist denn ein Rollenspiel in deinen Augen nur die Summe seiner Spielregeln? Wie schon gesagt:
Es gibt einen unterschied zwischen "Pen & Paper" und "Tabletop", und der nennt sich nunmal "Charaktergerechtes Spiel".

Wenn es bei Rolemaster nur darum geht möglichst realistisch irgendwelche Kämpfe abzuwickeln oder irgendwelche Tabellen zu welzen, werde ich mich in zukunft von der Gruppe heufiger bis immer fern halten. Da habe ich nichts von!

Meine Auffassung vom Rollenspiel ist die, daß man miteinander einer Geschichte folgt und dabei seinen Charakter einbringt um die Geschichte entscheident zu beeinflussen. Dabei meine ich nicht das gewinnen eines Kampfes. Aber bei dieser ganzen Tabellenwelzerei tritt die Geschichte doch total in den Hintergrund und den Plot kann ich so auch nicht mehr beeinflussen.

Ist ja kein Geheimnis, daß mir Rolemaster nicht gefällt, aber dann brauche ich auch nie wieder einen Hobbit zu spielen. Das lohnt bei Rolemaster einfach nicht... zu schade das DSA keine Hobbits anbietet.
"I was never a religious man.
So why should I put my faith in you?"

- Primordial -

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2

Monday, July 5th 2004, 5:15pm

Mit der Aussage, daß Rolemaster "Keine ausschweifenden Monologe des Spielleiters, welche dazu gedacht sind, den Spieler zu entertainen" enthält, möchte ich nur klarstellen, dass es sowas, wie die VORGEDRUCKTEN Texte bei DSA, in Rolemaster nicht gibt.

Quoted

Ja, sehr richtig,... DSA Abenteuer sind ein Witz... sie sind aber auch für 12 Jährige gemacht. Ist denn ein Rollenspiel in deinen Augen nur die Summe seiner Spielregeln? Wie schon gesagt:

Und DSA ist keineswegs nur für Zwölfjährige ausgelegt. Ich habe mit einer (im durschnitt 25 Jahre alten) Truppe bereits sehr spannende und rollengerechte Abenteuer gespielt.

Quoted

Es gibt einen unterschied zwischen "Pen & Paper" und "Tabletop", und der nennt sich nunmal "Charaktergerechtes Spiel".

Um wieder auf Rolemaster zurückzukommen:
Ich meine nicht, dass man bei Rolemaster nicht regelgerecht spielen kann. Ganz im Gegenteil! Nur Umsetzen muss man es auch.

Als Beispiel sehe ich da den Kampf, in dem Du mit Deinem neuen Charakter gecharmed wurdest. Die Aussage "wenn Ihr meinen Char nun killt, dann werde ich nicht wieder mit dieser Gruppe spielen" fand ich etwas hemmend für das rollengerechte Spiel, wonach Du ja wiederholter- und betonterweise zu suchen scheinst. Gerade dieses Charaktergerechte wäre jedoch bald Dein Tod geworden. (Anmerkung für "Fremdleser": Ein der Gruppe gerade erst wenigen Stunden angehörender Charakter hat mitten in einem Überfall seine neuen Kameraden attackiert. Die Tatsache der Verzauberung des Charakters war jedoch keinem anderen Charakter bewusst).

Quoted

Wenn es bei Rolemaster nur darum geht möglichst realistisch irgendwelche Kämpfe abzuwickeln oder irgendwelche Tabellen zu welzen, werde ich mich in zukunft von der Gruppe heufiger bis immer fern halten. Da habe ich nichts von!

Glückswürfe, Prozentchancen für Widerstände gegen Zauber, mögliche Patzer und vieles mehr machen in diesem Fall die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass gerade Du gecharmed wirst (oder Dir anderes Übel zustösst). In weniger komplizierten Regelwerken passiert sowas durchaus einfacher und öfter. Daher wäre auch die Chance, von einem Kameraden getötet zu werden, weitaus höher.

Selbstverständlich gibt es auch andere negative Beispiele für weniger komplizierte Regelwerke. Es gibt aber auch positive Beispiele für komplizierte Regeln: Da fängt es mit den Gegenständen und den Erfahrungspunkten an! In dem bereits bewährten Beispiel DSA bekommst Du Gegenstände eigentlich nur aus dem Plot heraus. Die Frage bleibt offen, wieviele Abenteuer man bestehen muss, wenn man eine Gruppe einigermaßen ausrüsten möchte, um weitere Abenteuer bestehen zu können.

Dasselbe gilt für die Erfahrung. Niedrige Rolemaster Abenteuer sind oft von weniger Anspruch geprägt als die hochstufigeren. Ich würde persönlich aber schon auch in der Stufe aufsteigen, statt immer mit leichten Abenteuern mein Dasein in der Tolkien-Welt zu fristen. Mit Abenteuern verdient man meiner Erfahrung nach jedoch nicht soviele EPs wie mit Zufallsbegegnungen. Daher ist eine gesunde Mischung von Nöten, die unser Spielleiter bestimmt einhält.

Rolemaster spielt man aber auch wegen der genialen Hintergrundgeschichte!!! Und nichts bringt einem die Eindrücke, die Beschaffenheit dieser Welt und vor allem die Gefahren und die Vielseitigkeit der Welt Mittelerde näher, als Zufallsbegegnungen.

Quoted

Meine Auffassung vom Rollenspiel ist die, daß man miteinander einer Geschichte folgt und dabei seinen Charakter einbringt um die Geschichte entscheident zu beeinflussen. Dabei meine ich nicht das gewinnen eines Kampfes. Aber bei dieser ganzen Tabellenwelzerei tritt die Geschichte doch total in den Hintergrund und den Plot kann ich so auch nicht mehr beeinflussen.

Ich sehe nicht, was Dich daran hintert, den Plot zu beeinflussen. Klar, die Tabellen erfordern Zeit. Aber auch hier sehe ich Vorteile. Durch Zufallsbegegnungen lernen Gruppen das Spiel miteinander kennen. Man lernt, wie der andere sich in Extremsituationen verhält. Welche Möglichkeiten der Gefährte im Kampf bietet und so weiter. Durch die gesammelte Erfahrung der Zufallsbegegnungen ist meiner Ansicht nach das Zusammenspiel der Gruppe beim letztlichen Plot flüssiger, was auch sehr nützlich ist. Beim Plot erhälst Du in der Regel nicht so viele Möglichkeiten, den Gegener zu besiegen oder eine Aufgabe zu lösen.

Ein gutes Beispiel für die Beeinflussung des Plots durch uns: Haben wir nicht gesehen, wie sehr wir den Plot durch unsere Handlungen und Worte im Spiel beeinflussen können? Ich erinnere da an einen leider missglückten Dialog zwischen Borothor und Cadrach / Kaldor (an dem Du nicht beteiligt warst). Wäre dieser Dialog nicht SO gelaufen, dann wäre weder ein Djinn an unserer jetzigen Situation beteiligt, noch müssten wir uns mit gondorrianischen Truppen schlagen.

Quoted

Ist ja kein Geheimnis, daß mir Rolemaster nicht gefällt, aber dann brauche ich auch nie wieder einen Hobbit zu spielen. Das lohnt bei Rolemaster einfach nicht... zu schade das DSA keine Hobbits anbietet.

Das verstehe ich irgendwie nicht, bzw. sehe ich da keinen Zusammenhang. Wenn Dir Rolemaster nicht gefällt, dann sollte es doch keinen Unterschied machen, ob Du nen Hobbit oder nen Zwerg oder nen Elben oder sonstwas spielst - das System ist bei allen Rassen gleich.

Bitte versteh das nicht falsch! Aber wenn dir Rolemaster nicht gefällt, dann weiß ich nicht wieso Du es spielst? Ist Deiner Meinung nach die Umsetzung des Ganzen (durch Spielleiter und Gruppe) zu schlecht, oder sind es tatsächlich die Regeln?

Persönlich bin ich der Meinung, dass wir ein tolles Spiel mit einem ausgeglichenen Spielleiter haben. Ich bin gerne dabei.
Orks sind wie Elben - nur hässlich.

Skyvahery male

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3

Monday, July 5th 2004, 7:12pm

Ich hoffe, dass es nicht allzusehr stört, wenn ich Aussenstehender einen Kommentar einwerfe. Ich lese diese Threads mit grosser Aufmerksamkeit. Spiegeln sich doch meine Erfahrungen als Spieler und SL wieder.

Mir war von Anfang an unklar, wie eine Gruppe mit mehr als fünf Spielern existieren kann. Btw... einige Abende haben auch wir schon so etwas versucht. Irgendwie ist es beruhigend zu sehen, dass das auch bei Euch nicht wirklich zufriedenstellend funktioniert. Manche mögen anderer Meinung sein, aber mit so vielen Spielern kann kein Spielfluß stattfinden. Wenn das bei Euch das letzte Mal nur eine Ausnahme war und ihr sonst mit so vielen Spielern einen hohen Spielfluß habt... Respekt, fast unglaublich.

Meiner vernachlässigbarer Meinung nach hängt das demnach nicht wirklich am System. Auch, aber ebend nicht ursprünglich. Ich als RM-SL habe beim System RM eigentlich selbst immer die Schultern gezuckt. Ok, für mich als Regelfetischist ganz nett, aber weit von der Perfektion entfernt. Zumindest ist bei uns der Spielfluß im Kampf ein wenig gestiegen, seit wir auf EDV-Unterstützung umgestiegen sind. Allerdings ist auch das noch weit vom Kampf-Spielfluß von Systemen von AD&D und DSA entfernt (ich war schon immer ein Fan vom DSA Kampf-Regelwerk).

Zwei RM-Kämpfe an einem Abend mit sieben Spielern. Respekt Ithanauer... ich hätte mir vorher ne Aspirin einwerfen müssen. Also ohne an dem Abend dabei gewesen zu sein, aber Kaisen's Standpunkt kann ich sehr sehr gut verstehen. So zu reagieren ist durchaus verständlich. Wenngleich ist noch sagen muss, dass zum (üblichen) Rollenspiel der Kampf dazu gehört. Meine Spieler werden doch sehr hibbelig, falls sie über mehrere Sitzungen nix zum Schlachten bekommen ;oI
Ihr seid eine bunt gemischte Truppe mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Wie soll ein SL auf alle sieben Spieler gleichzeitig eingehen?

Kaisen male

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4

Tuesday, July 6th 2004, 2:26am

Danke Skyvahery,
nein, solche Abende sind eben nicht die seltenheit... Jeder Abend besteht aus Kämpfen, weil wir wild durch die gegend laufen..., also ständig Zufallsbegegnungen. So ist das halt, kann ich ja verstehen, aber bei mir hat das zu soviel frust geführt, daß ich meinen Hobbit aufgegeben habe und eine Kampfdose gebaut habe. Klar habe ich auch andere Talente entwickelt:
Katapult bedienen, Spurten, Wahrnehmung, Gifte verwenden, Improvisierte Waffen, Niederschlagen, Iaitzu, ...
ich habe den Eindruck es macht anders keinen sinn. (zumindest für mich)

... kommen wir zu Bruder Leandros!

Quoted

Und DSA ist keineswegs nur für Zwölfjährige ausgelegt. Ich habe mit einer (im durschnitt 25 Jahre alten) Truppe bereits sehr spannende und rollengerechte Abenteuer gespielt.


Habe ich behauptet, das DSA schlecht sei, oder man das nicht spielen sollte? Eigentlich habe ich nur gesagt, daß die !!!Abenteuer!!! ein Witz sind. Ich habe noch nie zuvor so schlechte Abenteuer für ein Rollenspiel gesehen (zugegeben ich kenne nicht alle) aber das System ist doch recht gelungen, habe es selbst über 12 Jahre lang gespielt. Aber eben mit selbstgeschriebenen Abenteuern (unsere Meister konnten das alle).

Quoted

Als Beispiel sehe ich da den Kampf, in dem Du mit Deinem neuen Charakter gecharmed wurdest. Die Aussage "wenn Ihr meinen Char nun killt, dann werde ich nicht wieder mit dieser Gruppe spielen" fand ich etwas hemmend für das rollengerechte Spiel, wonach Du ja wiederholter- und betonterweise zu suchen scheinst.


Währe aber auch nett, wenn du die Geschichte zuende erzählen würdest, nachdem mir Darkexumer erklärt hatte, daß er mich töten würde, weil ihr mich erst wenige Stunden kennt, habe ich erklärt, daß sich das Bild wieder etwas anders darstellt und somit vollkommen OK sei. Im hinterkopf hatte ich aber natürlich eine 2 Stunden Charaktererschaffung, auf die ich in absehbarer Zeit bestimmt keine Lust mehr gehabt hätte. Währe ich von einem Ork Umgehauen worden, hätte ich das aus einer anderen Sicht akzeptiert.

Quoted

Mit Abenteuern verdient man meiner Erfahrung nach jedoch nicht soviele EPs wie mit Zufallsbegegnungen. Daher ist eine gesunde Mischung von Nöten, die unser Spielleiter bestimmt einhält.


Was bringen mir 20000 EP wenn ich den ganzen Abend nur auf dem Hintern saß und nur hin und wieder Würfeln durfte... Ich habe schon sehr heftige und überaus aufregende Stufe 1 Abenteuer erlebt?

Quoted

Rolemaster spielt man aber auch wegen der genialen Hintergrundgeschichte!!! Und nichts bringt einem die Eindrücke, die Beschaffenheit dieser Welt und vor allem die Gefahren und die Vielseitigkeit der Welt Mittelerde näher, als Zufallsbegegnungen.


Ähm, Welt von Mittelerde? Vampiere? Konstrukte? Leviatane? Vierarmige Orks? Pal 1,2,3 Dämonen? Ich denke Frodo währe nicht sehr weit gekommen, wenn er auf die gleichen Tabellen hätte würfeln müssen, die wir benutzen. HDR feeling kommt bei mir nicht rüber... Sorry. Oder wer hat gesehen, daß Gandalf einen Feuerball wirft oder wie Saruman auf einer Fliegenden Scheibe durch die gegend saust... der Zauber hätte Gandalf auf Isengard auch helfen können. Und sowas soll ein Maya sein? *überschwenglicherSaksmus*

Quoted

Ich sehe nicht, was Dich daran hintert, den Plot zu beeinflussen. Klar, die Tabellen erfordern Zeit. Aber auch hier sehe ich Vorteile. Durch Zufallsbegegnungen lernen Gruppen das Spiel miteinander kennen. Man lernt, wie der andere sich in Extremsituationen verhält.

Also um in den Plot einzugreifen müßte ich ersteinmal eine Handlung erkennen, tut mir leid, daß schaffe ich nicht. Bin halt nicht son guter Spieler.
Und was ich durch die Zufallsbegegnung gelernt hätte, "währe" gewesen:
"scheiße,... die halten mich aber für böse... jetzt lieg ich hier,... ups bin ja tot. Na dann weiß ich ja von den anderen Helden jetzt, daß die meinen Charakter nicht leiden konnten. Das ist jetzt sehr lehrsam. Schade das ich nicht die gelegenheit bekomme das noch umzusetzten." (Habe gerade Terry Pretschett gelesen, kann mich nicht zurückhalten)

Quoted

Beim Plot erhälst Du in der Regel nicht so viele Möglichkeiten, den Gegener zu besiegen oder eine Aufgabe zu lösen.


LOL, jetzt verstehe ich,... wir habe einfach eine ganz anderes Verständnis davon, was ein Rollenspiel ist...

Quoted

Wäre dieser Dialog nicht SO gelaufen, dann wäre weder ein Djinn an unserer jetzigen Situation beteiligt, noch müssten wir uns mit gondorrianischen Truppen schlagen.

Womit wir wieder an der Frage angekommen sind:
"Liegt das an mir, daß es immer dann spannend wird, wenn ich nicht mehr da bin (beschweige denn total geplättet von 10 Stunden Kampfwürfe)?"
Ich spiele noch in einer anderen Gruppe. Alle zwei Wochen. Die Runde geht grundsätzlich erst um 6 bis 9 Uhr Nachts zuende obwohl wir so gegen 16 Uhr anfangen. Ich bin da noch nie eingeschlafen... Auch da sind die Kämpfe lang, das System ist stark an RM angelehnt. OK, wir reden hier aber von der beeinflussung des Plots:
Schön, ... ich kenne kein RPG, in dem man den Spielleiter nicht einen Stock zwischen die Beine werfen kann. Bei unserer Gruppe kann ich aber keine Beine erkennen. Toll, wir sind den doofen Nekro und seinem Schwarzen Reiter entkommen, aber das zieht sich jetzt schon über 20 Spielabende und das nenne ich Kampagnienplot... Eine Kampagnie besteht aber aus vielen einzelnen Episoden... ach egal, keine Lust mehr...


Quoted

Das verstehe ich irgendwie nicht, bzw. sehe ich da keinen Zusammenhang. Wenn Dir Rolemaster nicht gefällt, dann sollte es doch keinen Unterschied machen, ob Du nen Hobbit oder nen Zwerg oder nen Elben oder sonstwas spielst - das System ist bei allen Rassen gleich.


Du hast recht, du verstehst es nicht... Der Hobbit war ein Charakter den ich Ausspielen wollte. Die Dose will ich zwar auch ausspielen (schlechte gewohnheiten legt man nicht ab), aber der Ritter basiert nicht mehr auf die Rolle, nurnoch auf den Werten. Die Rolle ist ein netter zusatz für meine Private befriedigung.

Quoted


Bitte versteh das nicht falsch! Aber wenn dir Rolemaster nicht gefällt, dann weiß ich nicht wieso Du es spielst?


Nö, ich verstehe das nicht falsch, und wenn du es so genau wissen willst, werde ich euch mal ein wenig beleuchte.
Die einziegen Gründe, warum ich Rolemaster spiele sind:
- Weil ich selten mit einem so gutem Spieler wie Weber zusammen spielen darf!
- Weil ich unglaublichen spaß daran hatte, mich mit Werner zu fetzen. (Auch wenn ich mit seiner Rolle nichts anfangen kann)
- Weil mein Bruder eine ganz eigenartige art hat einen Spielabend zu bauen, die ich als Einzigartig bezeichen möchte. Ist sozusagen Sensationstourismus.
- Weil ich mit leuten wie Benne und Kato überaus gut klar komme und die sonst nicht sehen würde.
- Weil ich jeden abend wieder darauf hoffe, doch an HDR erinnert zu werden.
- Aber auch weil ich damit meinem Bruder eine kleine Freude machen will.

Quoted


Ist Deiner Meinung nach die Umsetzung des Ganzen (durch Spielleiter und Gruppe) zu schlecht, oder sind es tatsächlich die Regeln?

Teilweise sowohl als auch, obwohl ich der Meinung bin, daß wenn die Regeln das Spiel nicht bremsen würden, die Leute mehr gelegenheit hätten sich zu beweisen. Sich hinsetzen und hin und wieder die Würfel zu Rollen kann eigentlich jeder. Was ich aber zum Beispeil vermisse ist, (dafür bist du zu kurz in der Truppe) daß sich die Spieler mal hinsetzen und eine Hintergrund geschichte Schreiben. Ich will die von den anderen nichtmal lesen, aber dann würde sich jeder etwas mehr mit seiner Rolle zurecht finden.

Quoted


Persönlich bin ich der Meinung, dass wir ein tolles Spiel mit einem ausgeglichenen Spielleiter haben. Ich bin gerne dabei.

Und genau in dem Punkt will ich dir auch alle Freiheiten lassen. Wenn euch das spaß macht, ist das toll, nein Hervorragend. Und ganau darum wird sich auch nichts ändern, weil einfach der großteil der Gruppe begeistert ist. Damit muß ich entweder leben oder ich lasse es bleiben. Aufgrund von oben genannten punkten habe ich das aber noch nicht vor.
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5

Tuesday, July 6th 2004, 9:23am

Da sind zwei Dinge die mir besonders auffallen...

Quoted

Währe aber auch nett, wenn du die Geschichte zuende erzählen würdest, nachdem mir Darkexumer erklärt hatte, daß er mich töten würde, weil ihr mich erst wenige Stunden kennt, habe ich erklärt, daß sich das Bild wieder etwas anders darstellt und somit vollkommen OK sei. Im hinterkopf hatte ich aber natürlich eine 2 Stunden Charaktererschaffung, auf die ich in absehbarer Zeit bestimmt keine Lust mehr gehabt hätte. Währe ich von einem Ork Umgehauen worden, hätte ich das aus einer anderen Sicht akzeptiert.

Klar stimmt, hast Du gesagt. Mein Fehler, hätte hier stehen sollen, sorry.

Ich gebe jedoch zu bedenken, dass auch ein Charakter der schon seit langer Zeit mit der Gruppe reist nicht davor verschont bleiben sollten, eins auf den Deckel zu bekommen, wenn er mitten in der Nacht die eigenen Gefährten angreift. Das ist und bleibt für mich rollengerecht, jemanden mit dem Schwert (oder Zauber) zu richten, der sich gegen mich stellt.

Quoted

Ähm, Welt von Mittelerde? Vampiere? Konstrukte? Leviatane? Vierarmige Orks? Pal 1,2,3 Dämonen? Ich denke Frodo währe nicht sehr weit gekommen, wenn er auf die gleichen Tabellen hätte würfeln müssen, die wir benutzen. HDR feeling kommt bei mir nicht rüber... Sorry. Oder wer hat gesehen, daß Gandalf einen Feuerball wirft oder wie Saruman auf einer Fliegenden Scheibe durch die gegend saust... der Zauber hätte Gandalf auf Isengard auch helfen können. Und sowas soll ein Maya sein? *überschwenglicherSaksmus*

Quoted

- Weil ich jeden abend wieder darauf hoffe, doch an HDR erinnert zu werden.


Ich wünschte ja das dem so wäre, aber ich glaube einfach nicht daran, dass bei Rolemaster (oder irgendeinem anderen RPG) eine Atmosphäre wie in den Filmen (geschweige denn den Büchern) entstehen kann - es sei denn ganz selten und völlig durch Zufall. Aber das, so hoffe ich, erwartet auch niemand wirklich, denn sonst sind Depressionen vorprogrammiert. ;( Rolemaster und HdR sind einfach an vielen Stellen grundverschieden.

Auf welche Tabellen Frodo und Co. gewürfelt haben, werden wir wohl nie Erfahren. Jedoch hätten sie das in Rolemaster gemacht, dann hätten sie wohl alleine aufgrund Ihrer Level, Fähigkeiten, Werte, Ausrüstung und Hintergund-Fähigkeiten und und und einen Wolf im vorbeilaufen zerplatzen lassen. Wer Warge mit einem Schuß tötet (und das gleich mehrfach hintereinander) der ist in meinen Augen (den Rolemaster Augen) ein Held.

Nur ist unsere Gruppe KEINE Heldengruppe. Wir sind klein, Lachnummern. Auch gar kein Problem, gibt nämlich noch andere Lachnummern. Aber irgendwann sind wir größer, Stärker, schneller in Kämpfen etc. (Zwar sind die Monster dann auch wieder größer, aber gegen Wölfe wären wir dann schnell :P ).

Naja, genug philosophiert...

Biete uns doch hier Deine Verbesserungsvorschläge! Zeig uns was wir Deiner Meinung nach besser machen können. Wie können wir die Kämpfe verkürzen? Wie bekommen wir die Gruppe dazu, weniger Kämpfe und Ausrüstung zu wollen und mehr "Rollengerechtes Spiel" zu betreiben?
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Ithanauer male

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6

Tuesday, July 6th 2004, 2:21pm

Hallo Freunde des Rolemastertums!

Ich möchte hier nur auf einen Punkt eingehen, weil ich heute keine Zeit habe einhundert Zeilen runter zu schreiben.

Das "Herr-der-Ringe-Feeling".

Rolemaster ist ein freies Rollenspiel welches man auch die Welt von Tolkien portieren kann. Es liegt nahe, da I.C.E. lange Jahre fast "nur" Abenteuer für diese Welt veröffentlicht hat. Da die Welt von Tolkien einen Festen handlungsstrang verfolgt, liegt es wohl nahe, das es keiner Gruppe aktiv erlaubt wird die Geschichte zu verändern. Dafür wären wohl auch Chars nötig, die mächtiger sein müssten als das Regelwerk schlecht hin erlaubt. Also meine Schmerzgrenze würde bei Stufe 75 liegen. Spätestens hier würde ich empfehlen einen Char zur Ruhe zu setzen...

Was eine Rollenspielergruppe in Mittelerde erleben kann:

Eine Gruppe lernt durch die Abenteuer die Hintergründe zu Kulturen kennen. Kann Kriege hinterfragen, Mächtige treffen und Schauplätze besuchen und abenteuern.
Das HdR-feeling kommt dabei durch die Schauplätze und die Hintergrundinformationen die in keinem Buch stehen.

Dazu muß man aber auch Abenteuer annehmen und spielen.

In diesem Plott könntet Ihr zum Beispiel erfahren wie es Sauron schafft sich in Mordor wieder einzuschleichen und den dunklen Turm wieder zu besetzen. Doch wie soll ich euch geheime Dokomente finden lassen, Gefangene machen lassen (die mit Informationen), Puzzleteile zusammen fügen zu lassen, wenn sich keiner aus der Gruppe Aktiv damit beschäftigt.

Ihr spielt nicht in dem Informationszeitalter, wo jeder weis, wo wer wann ist...
Ich bin froh durch die Zufallstabellen euch Späher und Assasine schicken zu können, die auf das aktuelle Abenteuer hinweisen.

Wenn sich vielleicht diejenigen erinnen die jetzt schreien "Der Kampf dauert mir zu lange" (nicht Du damit gemeint Kaisen), daß ich mal einen LapTop mitgebracht hatte, der Tabellen enthielt der mit das Bücherwälzen erleichterte, oder ganz abnahm. Ich erinnere mich an den Spruch "Die Technik vernichtet das Rollenspiel-Flair hier im Raum!"

Bin vom Thema abgekommen... es gibt genügend Abenteuer in Mittelerde, die mit der jeweiligen geschichtlichen Situation herhalten Calenhad war ein kleines Beispiel. Das Abenteuer mit den Orks... hättet Ihr nicht das Buch von Vorderlin geholt, hätte es jemand anders getan. Ihr seid dem Angriff ja auch im zweiten Durchgang gar nicht nachgegangen... mehr will ich hier nicht sagen.

Aber diese Art von Informationen sind auch nicht Abenteuerentscheidend. Man kann den Infos nachgehen, muß man aber nicht. So ist das.

Noch was?
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Irgendwann findet man mal das Ende eines Regenbogens und stellt fest, dass diese Koboldsau eine Bombe in den Kessel gelegt hat!
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Kaisen male

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7

Wednesday, July 7th 2004, 12:09pm

Calenhad, gutes Beispiel...
Sorry Leandros, da warst du nicht da, ich erzähle es trotzdem.
Das war der Abend, der mir am besten bisher gefallen hatte. Als wir in dieser Befestigten Stadt waren und plötzlich ein Orkangriff hereinbrach. Wir auf den Stadtzinnen und die Orks vor der Stadtmauer.
Die Situation war Episch geschildert, es wurde Diskutiert (was beinhaltet, daß man seine persönlichkeit einbringen kann) und der Schwerpunkt lag darin, die Situation durch Organisation zu klären. Gut, am Ende wurde glaube ich noch kurz gekämpft, aber das lag voll und ganz im Rahmen.

Dann sind wir den Orks hinterher und sind da irgendwie in diesem Komischen Lager von Dämonen gefangen genommen oder so... Das wir dem Ork "Plot" nicht weiter gefolgt sind, liegt wohl daran, daß wir dachten, der währe Vorbei, weil wir ja jetzt dem Dämonen ding hinterher mußten.

Was mir im allgemeinen deutlich fehlt sind die NSC's. Ich meine jetzt keine die mit uns durch die Gegen reisen, sondern Leute die, eine bedeutende Rolle spielen und ständig wieder auftauchen. Vielleicht haben die ja sogar was zu erzählen... muß dann ja nicht ausschließlich um den Plot gehen. Könnte ja sowas sein wie:
"Die Orks die neulich Calehad überfallen haben, wurden im Gebirge Nördlich von hier gesichtet. Man sagt ein Schwarzer Magier befehligt sie und sendet sie aus, um Dörfer zu plündern... Erst vor 8 Tagen haben wir 5 von ihnen zur Strecke gebracht"
Wodurch wir vielleicht auch wieder einen Strang hätten, den wir nachgehen können. Aber Chadrach hat schon recht. Freunde haben wir in dieser Welt eigentlich keine. Also ich bin noch keinem Begegnet, der mir in irgendeiner weise geholfen hätte oder einen Hinweis gegeben hätte. Selbst Fordalin wollte Geld für seine Hilfe. Ganz Mittelerde besteht aus Arschlöchern, die kein Wort sagen, wenn man ihnen nicht 20 Goldstücke hinwirft. Wenn wir uns immer so verhalten würden, könnten wir uns bald nirgendwo mehr sehen lassen, weil wir überall aus der Stadt gejagt werden.

Quoted

Biete uns doch hier Deine Verbesserungsvorschläge! Zeig uns was wir Deiner Meinung nach besser machen können. Wie können wir die Kämpfe verkürzen? Wie bekommen wir die Gruppe dazu, weniger Kämpfe und Ausrüstung zu wollen und mehr "Rollengerechtes Spiel" zu betreiben?


Man kann einem alten Hund keine Neuen Kunststücke beibringen. Was den Kampf betrifft, solange das Spiel Rolemaster heißt, schein es ja keine bessere Möglichkeit zu geben. Der letzte Kampf hat aber ausschließlich deshalb so lange gedauert, weil wir an den einen Typen nicht ran gekommen sind. Hätte der Ständig die Leute gecharmt, währen wir schnell alle in seiner Hand gewesen und es hätte überhaupt keine Probleme gegeben. Zwischendurch hatte ich überigens den Starken verdacht, daß der SL mit biegen und brechen versucht hat uns zu besiegen. Vergiftete Waffen, Fliegende Gegner, Kontrollzauber, Teleportation, Überzahl der Gegner... alles auf einmal.
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Ithanauer male

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8

Wednesday, July 7th 2004, 12:17pm

Huch!

Aber zu meinem Glück kam da ja ein Djinn... :D

PS: Nicht Teleportation... Versetzung!
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9

Thursday, July 8th 2004, 2:06pm

ich versteh nicht ganz, was hier für ein film abläuft.

@kaisen: du hast's selbst gesagt, ithi wollte uns auf biegen und brechen besiegen. dass wir alle uns in den weg gestellten gefahren pauschal aus dem weg geräumt haben (wie lang das auch immer gedauert haben mag!!!), ist doch eigentlich eine total witzige komponente des letzten abends gewesen. normalerweise hätte ithi uns nach 4 bis 5 runden am boden (schlafend) gehabt und wir wären verschleppt worden, oder so. die geschichte wäre dann ganz anders weitergegangen. dass aber gerade das NICHT passiert ist, sondern unser kleiner goldgeiler heilerzwerg als einziger wach war und was vom djinn erwünschen durfte, ist umso komischer, im nachhinein betrachtet. die kleine diskussion, von wegen: "wenn ich wach gewesen wäre, hätte ich dir sagen können, dass wünsche von einem djinn ne gefährliche sache sind!", eigentlich hinfällig, aber genauso wirtzig. ihr wart nämlich gerade NICHT wach, sondern cadrach, der vollkommen rollengerecht gehandelt hat. also ist jetzt etwas passiert, was keiner voraussehen konnte, und was jetzt ECHTES rollenspiel von der gruppe erfordert, um da wieder rauszukommen.


schade nur, dass ich nicht dabei sein kann beim nächsten mal, das würde ich mir nur sehr ungern entgehen lassen.

bis denne
strato

p.s.: woher ich das weiß mit dem verschleppen und so? da hat unser sl am abend selbst (wahrscheinlich wegen müdigkeit) noch ein bisschen aus dem nähkästchen geplaudert (als schon fast alle wegwaren). damit sich keiner benachteiligt fühlt, etc., erzähl ich's jetzt. spielt m.e. aber auch keine geige, "wichtich is nur auffem platz!", ähhh, im spiel wollt ich sagen... :-)

Zitat

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10

Friday, July 9th 2004, 12:10am

OK... davon habe ich nur die hälfte verstanden, ich versuche trotzdem mal zu antworten...

Quoted

dass wir alle uns in den weg gestellten gefahren pauschal aus dem weg geräumt haben (wie lang das auch immer gedauert haben mag!!!), ist doch eigentlich eine total witzige komponente des letzten abends gewesen.


Wenn alles was sich uns in den Weg stellt nur Gegner sind, die wir einfach mit unseren Waffen und Zaubern zerfleischen müssen, dann habe ich ja jetzt den Richtigen Charakter.

Quoted

also ist jetzt etwas passiert, was keiner voraussehen konnte, und was jetzt ECHTES rollenspiel von der gruppe erfordert, um da wieder rauszukommen


Also ich wiederhole mich nur ungern, aber:
LOL, jetzt verstehe ich,... wir habe einfach eine ganz anderes Verständnis davon, was ein Rollenspiel ist...
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11

Friday, July 9th 2004, 12:50am

hmm, jetzt versteh ich zwar, dass wir ein wenig anderes verständnis haben, was ich aber nicht verstehe ist, warum du so frustiert bist (warst).

ich versuch jetzt mal einen blick von oben drauf:
wir sind ne abenteurergruppe in mittelerde
wir HABEN diese waffen und zauber
da SIND orks, nekromanten, was auch immer, die uns an die kehlen wollen

1+1=? ---> ich find's irgendwie normal, dass wir uns auch "durch die gegend" hacken müssen

und mal zum HDR-feeling:
was haben denn unsere film-helden gemacht? die haben sich doch auch ne ganze menge durch die reihen schlachten müssen

und zum rollen"spiel": es kann doch nicht ausschließlich sinn der sache sein, "seinen charakter auszuformen und einzubringen" und dann am ende den ganzen plot gelöst haben.

zugegeben, das mit deiner wette fand ich super, lockert die ganze sache zwischendurch auf. und solche sachen sind ja viele denkbar. aber das ist doch nicht alles. nur damit gewinnt man doch wohl keinen blumentopf...;-)

wenn dem doch so ist, dann haben wir wohl nicht nur ein anderes verständnis, dann bin ich eher total falsch dort. was mir spaß am spiel bereitet, ist die geschichte, der plot, der sich entwickelt, wo wir viele kleine puzzles lösen müssen, wo man die fähigkeiten seines charakters einbringen kann und muss, um an der lösung mitzuhelfen, wo jeder char andere eigenschaften hat, die anders eingebracht werden müssen, wo auch vieles in die hose geht, und man dann versuchen muss, trotzdem das ganze irgendwie hinzubekommen. wo man aber auch kämpfen muss, um zu überleben oder um weiterzukommen!!!

allerdings hab ich auch echt kein problem zuzugeben, dass mir die kämpfe spaß machen.

dann hab ich natürlich gut reden, is schon klar. insgesamt fand ich diesen einen kampf ja auch sehr lang und ermüdend, ich hab's an anderer stelle ja schon gesagt. aber das ist halt passiert, schwamm drüber.

ich hab aber irgendwie den eindruck (und diese ganze lange diskussion, die sich ja jetzt schon über fast zwei wochen hinzieht, zeigt schon, dass da auch was dran sein muss!), dass der stachel bei dir tiefer sitzt. so richtig gesagt, was es eigentlich ist, hast du aber noch nicht. können wir irgendwas ändern, damit's besser wird? wir wollen ja nicht, dass der haussegen weiterhin so schief hängt. und dich als gruppenmitglied verlieren wollen wir auch nicht, ganz im gegenteil, wir wollen vielmehr ja näher zusammenwachsen. und das sollte für die chars gelten wie für die spieler.

bis denne
strat

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"Es gibt drei Möglichkeiten, eine Firma zu ruinieren: mit Frauen, das ist das Angenehmste; mit Spielen, das ist das Schnellste; mit Computern, das ist das Sicherste."
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Kaisen male

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12

Friday, July 9th 2004, 11:55am

OK, danke daß du das Tempo ein wenig aus der Diskusion nimmst. Ich glaub wir haben ein wenig übertrieben...
Und mit dem was du da schreibst, kann ich schon viel mehr anfangen.

Klar, nicht jeder hat die gleichen Vorlieben... z.B. schriebst du:

Quoted

1+1=? ---> ich find's irgendwie normal, dass wir uns auch "durch die gegend" hacken müssen.

Ich würde den Satz nur darin abändern, daß ich die Anführungsstriche umsetze... dann würde das so aussehen:
1+1=? ---> ich find's irgendwie normal, dass wir uns "auch" durch die gegend hacken müssen.

Gegen einen Kampf hin und wieder habe ich ja nichts... ganz ohne will ich das ja auch nicht haben. Nur gibt's davon halt manchmal zu viel. Sowas was wir beim letzten mal hatten, verstehe ich als Endkampf eines Abenteuers. Sozusagen die letzte Hürde.

Ich will ja auch nicht 100% "Rollenspiel"... (wer hält das durch?). Nur vermisse ich manchmal einfach die Illusion nicht mit Spielern am Tisch zu sitzen, sondern auf irgendeinem Wegrand zu hocken und mit meinen "Mitstreitern" einen Plan auszuhecken.

Du schreibst:

Quoted

was mir spaß am spiel bereitet, ist die geschichte, der plot, der sich entwickelt, wo wir viele kleine puzzles lösen müssen, wo man die fähigkeiten seines charakters einbringen kann und muss, um an der lösung mitzuhelfen, wo jeder char andere eigenschaften hat, die anders eingebracht werden müssen, wo auch vieles in die hose geht, und man dann versuchen muss, trotzdem das ganze irgendwie hinzubekommen. wo man aber auch kämpfen muss, um zu überleben oder um weiterzukommen!!!


Da kommen wir der Sache doch schon nah! Jetzt zähle mal wieviele Sachen da drin stehen die eben nicht Kampf heißen... Gut, der letzte Abend war extrem... soviel Kampf haben wir ja nunmal nicht immer, aber trotzdem kannst du nicht leugnen, daß wir überwiegend kämpfe ausfechten (sicher über 50% des Abends).

Das euch die Kämpfe spaß machen finde ich ja wie gesagt auch toll. Den spaß will ich euch ja auch nicht nehmen und ich könnte auch gefallen daran finden, wenns etwas schneller gehen würde.

Quoted

wir wollen ja nicht, dass der haussegen weiterhin so schief hängt.

Der hängt eigentlich ja auch garnicht schief... wenn dem so währe, würde ich ja auch nicht mehr zu RM erscheinen. Aber ich vermisse einfach ein wenig das Time-In spiel. Ja klar, wir diskutieren was nun als nächstes anliegt, aber ich würde mich freuen, wenn mir das beim nächsten mal nicht ein Spieler sondern ein Charakter sagt!!! Vielleicht ist es ja einfach schon das, ich weiß es doch schon selbst nicht mehr...
Mein Problem ist halt, daß ich von vielen einfach nicht weiß, "wen" sie spielen (nicht was sie spielen, das weiß ich). Etwas mehr persönlichkeit in die Rollen und hin und wieder einen Charakterzug zu gesicht bekommen,... mehr wünsche ich mir ja nicht.

So far!
"I was never a religious man.
So why should I put my faith in you?"

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Ithanauer male

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13

Friday, July 9th 2004, 12:32pm

... so good, Bruder.

Deshalb bringe ich immer wieder den Spruch: "Sprich nicht mit dem GM, die Charaktere sollen das doch wissen, oder?"
The truth may be out there, but lies are inside your head.
- Terry Pratchett -

Irgendwann findet man mal das Ende eines Regenbogens und stellt fest, dass diese Koboldsau eine Bombe in den Kessel gelegt hat!
- abgewandelter Spruch aus "Transformers - Die Rache" -

Gast

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14

Monday, July 12th 2004, 10:26pm

Um es auf den Punkt zu bringen

Der kampf am letzten Spielabend hat mienermeinnug aus 2 Gründen so lange gedauert:

1. Gegner konnten zum teil nur mit Fernkampf erreicht werden => Alle Fernkämpfer waren KO. , bevor gezaubert werden konnte war gegner an anderer stelle. somit war offensives zaubern unmöglich.
Fazit : Gegner kaum attakierbar !

2. Gegner haben sich zuviel bewegt..
"Midgard effekt" werde ich das ab jetzt nennen. Gegner bewegt sich von A nach B; Spieler hinterher. Dort angekommen Bewegt sich gegner von B nach C; Spieler hinterher....usw.usw.usw

WereWolf male

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15

Monday, July 12th 2004, 10:33pm

siehe oben
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16

Tuesday, July 13th 2004, 10:36am

Midgardeffekt???? Das ist aber ein Irrtum..... Ich habe das Jahrelang gespeilt... Anderes Wort bitte...

Und das teleportieren fand ich eigendlich ganz witztig....
Nervig....aber witzig.....
Ich bin dafür verantwortlich was ich sage, aber nicht dafür was Du verstehst!

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