Ich hatte mir eigentlich gedacht ich mach den Vortrag wenn wir das nächste mal zoggen, aber da ich es schon fertig habe - voila. Bei Bedarf hab ich ne Kopie beim nächsten Spielabend bei.
Was bisher geschah:
Nachdem wir Malin überzeugt hatten, dass wir lediglich unser Eigentum aus der Schatzkammer holen würden, öffnete er uns diese und wir nahmen unsere Wertgegenstände an uns – inklusive der Dschinn-Lampe. Während wir dies Taten, fand Kaldor im Vorraum eine geheime Tür hinter einem Wandteppich. Nachdem er diese öffnen konnte, entdeckten wir darin einen Altar, mit Runen in einer uns unbekannten Sprache versehen. Auf diesem Altar befand sich eine schwarze Kugel, wahrscheinlich aus Stein. Diese Kugel war magischer Natur. Der Verwendungszweck dieser Kugel ist uns bislang unbekannt. Malin, den wir auf die Kugel ansprachen, versicherte uns nichts von derselben zu wissen, auch nicht von dem geheimen Raum. Er berichtete uns, dass die Festung drei Magier in ihren Diensten habe. Zwei davon seien ständig auf Reise in den umliegenden Ortschaften, während einer immer in der Festung bleibe. Da jedoch alle drei sich mit dem Aufenthalt in der Festung abwechseln, ist nicht sicher welcher der drei Magier am ehesten Kenntniss von der schwarzen Kugel haben könnte. Malin ist ebenfalls der Meinung, dass Bergil nichts von diesem Raum und seinem Inhalt wisse, da sich die beiden schon seit vielen Jahren kennen.
Wir haben uns entschlossen, dem Hintergund der Kugel später nachzugehen. Zunächst veranlasste Cadrach, dass der Dschinn den Wunsch rückgängig machte, den er uns zuvor erfüllt hatte.
Sodann fanden wir uns an dem Bauernhof wieder, andem uns „damals“ der Paladin gefangen genommen hatte, jedoch mit all unseren Erinnerungen an die Vorkommnisse in Tir-Nindur und die schwarze Kugel.
Cadrach vernichtete mit der Macht des Dschinns auch den Kriegsdämonen, welcher dort noch immer war. Ein Unhold jedoch zwang uns dazu, uns eine Weile in einem versteckten Kellerraum unter der Scheune zu verbergen. Der Unhold tötete leider den Bauern, aber Cadrach spendete der Bäuerin einiges Gold, damit diese die Bauernfamilie auch ohne ihren Mann ernähren und versorgen könne.
Wir entschlossen uns, erneut nach Tir-Nindur aufzubrechen, um dort die leidige Angelenheit mit den Steckbriefen zu erledigen. Diejenigen, welche gesucht wurden, hofften, dass sie sich beim Kommandanten der Festung freikaufen könnten. Auf dem Weg dorthin wurden wir in der ersten Nacht von einem untoten Geist angegriffen, welcher versuchte das Blut aus Kaldor’s Körper zu saugen. Dies konnten wir jedoch mit unseren Schwertern verhindern. Vernichten konnten wir das Monster zwar nicht, aber in die Flucht schlagen.
Wir besuchten auf unserem Weg auch den Eremiten, welcher mit uns jedoch keine Kräuter tauschen wollte. Nicht lange nach unserem Besuch dort, trafen wir auf eine Gruppe von fünf Zombies, während wir gerade unser Nachtlager herrichten wollten. Auffällig bei diesem Kampf, den wir gewinnen konnten, war die verheerende Wirkung von Vincent’s Schwert, welches wir damals bei den toten Elben fanden.
Am nächsten Morgen trafen wir in Tir-Nindur ein. Unverzüglich gingen wir zur Feste, um eine Audienz bei Malin, dem Sekretär des Kommandanten zu bekommen. Nach ein paar Minuten empfing uns dieser. Bezüglich unserer Steckbriefe jedoch, mussten wir mit dem Kommandanten selbst, einem Mann mit dem Namen Bergil, reden. Aufgrund der Amtsanmaßung einiger unserer Freunde bekamen wir eine Frist gesetzt, um die Schuld zu begleichen und eine Begnadigung zu erlangen. Innerhalb eines Monats, so trug uns Bergil auf, sollten wir Informationen über die Räuberbande, welche um die Ortschaft Silberquell ihr Unwesen treibt, beschaffen. Herauszufinden wie der Name des Anführers lautet, wer seine Vertreter sind und wie die Bande strukturiert ist. Falls möglich, so sollten wir ebenfalls den Standort der Bande in Erfahrung bringen.
Nachdem wir unseren Auftrag bekommen hatten, gingen wir ins Dorf um einige Gebrauchsgegenstände zu erwerben. An diesem Tag machte sich meine Berufung durch die Valar bemerkbar. In einer Art Tagtraum entschied ich mich dafür, beim örtlichen Steinmetz eine sandsteinerne Statue, mit grosszügigem Sockel zu ehren Loriens errichten zu lassen. Laut Aussage des Steinmetzes, soll diese Statue bereits mitte Dezember vollendet sein.
Als wir unsere Vorräte aufgefrischt hatten, kehrten wir in der Gaststätte „Wanderer’s Rast“ ein. Wir mieteten uns Zimmer in diesem gehobenen Hause nahmen erst einmal ein gutes Bier zu uns. Distanto die Elbin war an diesem Abend nicht mehr anzutreffen, sie schien sich tatsächlich mit einer der Wachen im Badehaus zu vergnügen. Durch ein Gespräch mit dem Wirt (und einigen Goldmünzen als Zungenbrecher) konnte ich etwas über eine Räuberbande im hiesigen Ort in Erfahrung bringen.. Angeblich, so der Wirt, handelt es sich um vier bis fünf Personen, welche die Gegend um Tir-Nindur unsicher machten. Angeblich würden diese Leute in die Geschäfte vor Ort einbrechen, und die erbeuteten Waren gewinnbringend im Ort selbst wieder verkaufen. Außerdem erwähnte der Wirt, dass der Anführer der Bande wohl des öfteren in der „Grünen Krähe“ anzutreffen sei. Zwei der Diebesbande sollen gar zu den Wachen von Tir-Nindur gehören. Die beiden ürbigen Verbrecher sollen Köche sein. Der Wirt konnte mir jedoch nicht mitteilen, wo diese Köche arbeiten, oder wie sie heissen. Auch die Namen der anderen drei Personen konnte er mir nicht nennen. Ich bin mir jedoch sicher, dass Bergil auch diese Information interessieren wird.
Wir versuchten noch weitere Information an diesem Tage zu gewinnen. Als Anhaltspunkt bot sich der Kopf der hiesigen Räuberbande an. Zusammen mit Asdemon und Kaldor machte ich mich auf den Weg in die Grüne Krähe, nicht jedoch ohne unsere Habseligkeiten, bis auf ein paar Zinnstücke, in unseren Zimmern zu verschliessen, welche von Cadrach bewacht wurden.
In der grünen Krähe angekommen, machten wir uns nach kurzer Zeit bereits unbeliebt. Der gute Asdemon hätte zudem auch beinahe seine Zunge verloren, jedoch gaben sich die Diebe nach kurzem verbalem Geplänkel mit seinem Schwert zufrieden. Kaldor und ich täuschten vor, eine Räuberbande in Tir-Nindur gründen zu wollen. Der angebliche Anführer der hiesigen Räuber, eine schmierige und zerlumpte Gestalt namens Heston, seiner Aussage nach „der Chef“ hier, riet uns jedoch von unserem Vorhaben ab. In einem Hinterstübchen der völlig Verdreckten Absteige erzählte er uns jedoch von „Cambres Bande“, eine Schar von Räubern die wohl um Silberquell ihr Unwesen treiben. Diese Bande soll ihr Hauptlager in der Festung „Tol Malbor“ haben. Tol Malbor soll mitten auf einer größeren Insel in der Mitte der Dagorlad liegen, mit hunderten von Fallen rundherum und gut versteckt.
Um sich dieser Bande anschliessen zu können, sollen wir einen namentlich nicht näher bezeichneten Kontaktmann der Räuber in Silberquell aufsuchen. Da Heston jedoch längere Zeit nichts von diesem Mann gehört hat, geht er davon aus, dass der Kontaktmann aufgeflogen sein soll. Offensichtlich handelt es sich bei dieser Person um denjenigen, welchen einige unserer Gefährten vor nicht allzulanger Zeit in Silberquell and die örtlichen Wachen ausgeliefert haben.
Mit diesen – für den ersten Tag bereits sehr vielen – Informationen, machten wir uns wieder auf den Weg in unsere Herberge. Dort fanden wir Cadrach vor, der sich zusammen mit Vincentt einem ausgiebigen Bad gewidmet hat. Ob es am Wasser oder an dem vielen Bier und Wein gelegen hat bleibt ungewiss, jedoch hatte Cadrach sich den gewaltigen Zwergenbart knallrot gefärbt. Da der Abend noch jung war, wollten wir nun alle ein Bad nehmen. Nach den langen Reisen der vergangenen Tage hatten wir dies auch wirklich nötig. Da Cadrach’s Zimmer zu klein war, veranlassten wir den Wirt, uns den geräumigen Dachboden mit einem Zuber für jeden von uns auszustatten und bis zum Abwinken heisses Wasser und kaltes Bier nachzufüllen.
Und so endete der 11. Oktober…
Orks sind wie Elben - nur hässlich.