Nachdem wir Emildir von der Sucht ihres Mannes Begrossel erzählt hatten, machte sich Cadrach direkt an die Arbeit um mit einem magischen Ritual Begrossel zu heilen. Es dauerte die ganze Nacht, aber war von Erfolg gekrönt. Sie entlohnte uns vorzüglich für die geleisteten Dienste.
Vielmehr beunruhigte uns die Nachricht, das marodierende Orkhorden in der Gegend ihr Unwesen trieben, seit wir Silberquell zuletzt verlassen hatten. Da wir aber keine Anhaltspunkte hatten, um dieser Sache nachzugehen, entschieden wir am nächsten Tage nach Tir Nindur zu reisen, um den Auftrag von Bergil zu erfüllen.
Am Abend vor der Abreise berichtete Leandros, dass er Kunde von seinem Vater erhalten hatte. Angeblich, so Leandros, handele es sich bei der Hexe, welche Begrossel verflucht hatte um die Hexe von Turingwathost. Diese hege anscheinend einen tiefen Hass gegen Gondor. Leandros der in der Gegend aufgewachsen war, erzählte von alten Legenden um Turingwathost, einer alten Festung des Bösen, welche im Letzten Bündnis überrannt wurde. Doch der Legende nach scheint es dort wieder zu spuken.
Vincent versuchte erfolgreich, in der Kneipe ein wenig mehr Gerüchte über die Hexe zu erhalten. Er tat jemand auf, der aufgrund seines Alters einiges über die Legende zu erzählen wusste. Seit ca. 50 Jahren spuke es in Thuringwathos wieder. Der Geschichte nach, liegen die Ursprünge weiter im Süden, bei einer der letzten "schwarzen Numenorerinnen". Diese hatte sich zu bösen Zwecken als reiche und betagte Priesterin getarnt einen guten ruf in Gondor gemacht. Eines Tages verschwand sie aus Gondor und man munkelt, dass sie sich magisch jung hält und mit dem "schwarzen Schatten" im Bunde ist. Woher ihr Hass auf Gondor kommt weiß man offensichtlich nicht genau, aber es mag allein an ihrer Herkunft liegen.
Cadrach wusste etwas über "schwarze Schatten" zu berichten, auch Balrogs genannt. Fürchterliche und mächtige Dämonen aus vorigen Zeitaltern, welche ganze Länder alleine vernichten können.
Dieser Gefahr wollten sich die Abenteurer (noch) nicht stellen und man brach nach Tir-Nindur auf. Bergil schien nicht übermäßig erfreut zu sein, dass sein Auftrag erfüllt wurde, sprach aber alle von ihren Vergehen frei und betrachtete die Aufgab als erledigt. Sehr unhöflich sagte er, dass er keinen der Gefährten mehr in seiner Festung sehen möchte.
Malin, der Stellvertreter von Bergil sagte zuvor, es gebe in zur Zeit größere Probleme als die Orks. Als Bergil darauf angesprochen wurde, winkte er ab und meinte, er würde ohne die Hilfe der Abenteurer mit den Problemen fertig werden. Offensichtlich hatte Bergil eine Schar von magisch begabten Ermittlern in seinen Diensten, welche sich in der Festung aufhielten. Mehr konnt in Tir-Nindur jedoch nicht in Erfahrung gebracht werden.
So verließ man die mittlerweile viel stärker bewachte Festung, von der aus 20 Mann Trupps auf die Jagd nach Orks geschickt wurden. Es entbrannte eine Diskussion über das weitere Vorgehen. Man entschloss sich, eine alte Spur aufzunehmen. Der des getöteten Nekromanten und seinem Herrn, der der Gruppe nach dem Leben trachtet. Die beste Chance, so entschied man, sei Borothor, den Vater von Leandros, um Hilfe zu bitten, welcher offensichtlich über viele Informationen verfügte. Eventuell, so Leandros weiter, könne mit Hilfe des handschriftlichen Befehls an den Nekromanten, der sich noch im Besitz der Gruppe befand, weitere Informationen erhalten. Auch da könnte Borothor eventuell behilflich sein.
So brach man wieder auf, zunächst in Richtung Silberquell. Auf dem Weg dorthin, nahe des Dorfes, entdeckte die Gruppe ein kleine Horde von 6 Orks, welche hinter ein paar Menschen her war und diese niedermetzelte. Ohne lange zu überlegen griffen alle(!) zu den Waffen und stürtzen sich auf die Orks.
Jeder erwartete ein leichtes Spiel zu haben, gewöhnliche Orks sind bekannterweise nur in großen Gruppen gefährlich und hier waren es schließlich nur sechse. Doch schnell merkten die Streiter, dass sie sich getäuscht hatten. Diese Orks waren fürchterliche Kämpfer, mit magischen Fähigkeiten und erbarmunglos. Ein wilder Kampf entbrannte. Vincent hatte von einem der Orks den Todesstoß versetzt bekommen, auch Cadrach der Heiler schien zumindest bewusstlos und schwer verletzt zu sein. Leandros konnte Vincent noch in mitten des Kampfes ein Erhaltungskraut verabreichen.
Schliesslich blieben nur noch Akareth (?) und Leandros welche bei Bewusstsein sein waren, doch beide mit starken Verletzungen.
Nun da auch Cadrach so schwer verletzt am Boden liegt, ist der Ausgang der Situation offen. Zumindest scheinen alle Orks erschlagen. Hoffentlich lauern an der nächsten Kreuzung nicht schon die nächsten Orks...
[Sollte ich was vergessen haben, bitte ich um Korrektur.]
Orks sind wie Elben - nur hässlich.