Aus den Reisen von Vincent:
Nachdem wir heldenhaft die Orkgruppe um den Troll besiegt hatten, sind wir weiter in Richtung Koom gezogen. Die Reise sollte noch 1 Woche dauern. Am Tage der 3 Sonne dieser Reise, welcher ein besonders schöner war, denn die Sonne schien und die Luft war einfach nur mit wunderbaren Düften erfüllt, hörte ich als wir unser Lager abbrachen ein seltsames Geräusch. Es hörte sich in meinen guten Ohren an, wie ein einstürzendes Gebäude an. Ich forderte Brego auf, mit mir zukommen und einmal nachzusehen.
Wir gingen etwa 50 m von unserem Lagerplatz, als wir einen eingestürzte Höhle im Erdreich entdeckten. Ich deutete Brego hier zu warten, bis ich Kandamir geholt habe und den Händler „HäsemÄh“ bescheid gesagt hätte.....
Als Kandamir und ich zu der Höhle kamen, stellte ich zu meinem entsetzten fest, daß Brego sich schon in der Höhle befand. Schnell kletterte ich in die Höhle. Kandamir folgte nicht ganz so schnell. Wir entdeckten dort unten eine Grabstätte. In einem Raum standen 6 steinerne Särge. Eine Steintür war in die Wand eingelassen. Ich untersuchte die Särge und fand einige Fallen, die ich sogleich entschärfte. Ich ließ meine beiden Gefährten helfen, damit sie sich nicht so ganz unnütz fühlten. In 2 Särgen fanden wir kleine Skelette die ich jetzt noch nicht zuordnen konnte und 2 verrostete alte Kurzschwerter und einige Kupferstücke.
Als wir den nächsten Sarg öffneten durchfuhr mich ein Schauer, ich warnte die Anderen und wir zogen es vor, deshalb erst mal die Höhle zu verlassen. Schnell überredete ich die Anderen wieder hinabzusteigen um die Tür zu öffnen. So taten wir dann auch.
Wiederum entdeckte ich den Geheimmechanismus zum öffnen der Tür in der Grabkammer.....
Brego erlaubte sich wohl aus Frust seiner Unkenntnis der Geheimen Mechanismen einen Ausrutscher und applaudierte mir ziemlich herabwertend. „ Wenn ihr das besser könnt“, dachte ich bei mir und verließ die Grabkammer. Die Öllampe ließ ich dort, damit sie beiden sich noch orientieren konnten....
Und es kam wie es kommen mußte!!!
Während ich also wieder zu HäsemÄh ging und mit ihm ein wenig Smalltalk hielt hörte ich im inneren die Hilferufe von Kandamir....da ich meine Kameraden nicht im Stich lassen konnte, befreite ich die beiden Unglücklichen aus selbiger Lage. Die hatten sich in der Grabstätte im zweiten Raum selbst eingesperrt und fanden nicht mehr hinaus. Heldenmutig konnte ich sie dann befreien.
Als wir wieder an der Oberfläche waren stellte ich fest, daß diese Tölpel die Grabwächter geweckt hatten. Während die Wächter versuchten das Loch heraufzuklettern schoß ich ein nach dem anderen mit meinem Bogen ab. Diejenigen die es trotzdem nach oben schafften raufte Brego und ich nieder. Kandamir floh und holte HäsemÄh zur Hilfe. Als er kam und mich sah, wie ich die Reste beiseite räumte gab er Kandamir die richtige Antwort. „MEMME“ war das Wort...ja ich habe MEMME gehört.....
Brego und Kandamir gingen aber trotz dieser Erfahrung noch mal ins Grab und plünderten, was zu bekommen war. Sie verheimlichten mir, wohl aus gekränktem Stolz ihre Errungenschaften.......aber was konnten sie bei solchen „mächtigen“ Gegnern wohl erhaschen. Nichts was für mich von Wert war!!! So zogen wir also weiter nach Koom und ich fand auch eine Möglichkeit einen Vorteil aus der Grabkammer zu ziehen.
Nach weiteren 3 Tagen ereignislosen Reisens erreichten wir Koom. Koom ist zu meiner Überraschung ein sehr schöne angenehme Stadt. Sie fast beidseitig einen Teil eines Flusses ein. Drei Befestigungsringe umgeben die Stadt, und der Teil des Flusses ist zur Schleuse umgebaut worden. Im Fluß selbst sind einige Inseln künstlich aufgeschüttet, auf dem die „wichtigen“ Leute ihren Handel und ihrer Beschäftigung nachgehen.....In der Stadt selbst findet man keine Bettler, hier findet man helle offene Gassen, eine sehr schön geplante Stadt.
So bot uns HäsemÄh also an, uns in die Gesellschaft einzuführen, natürlich nicht ohne Gegenleistung, die ich selbstverständlich für alle übernahm, so als Entschädigung für die spärliche Ausbeute aus der Grabkammer, ich hatte ja ein riesigen Gewinn machen können.
Auch unser Unterkunft, eine edle Ihrer Sorte spendierte ich großzügig. Ich kleidete meine Gefährten ein, damit man sie auch als die unsrigen akzeptierte.
So stellte uns HäsemÄh nach einigen Besorgungen die wir noch erledigten einem Gewissen Miru vor. Er ist eine Art Herold, ein Abgesandter des Gremiums der Stadt. Hier offenbarte sich die wahr Identität von HäsemÄh. Es war ein alter Bekannter. Murkurtz! Er versorgte uns nur sehr spärlich mit Informationen was der Grund seines Handelns ist. Ich erkannte aber, das wir nur Werkzeuge seines Spieles waren. Das was wir vorhatten, soviel verriet er uns, lag voll in seinem Interesse.
Miru versorgte uns mit Amuletten, die uns zum Zugang auf die Inseln verschafften. Eine Warnung gab er uns mit. Uns nicht einzumischen, den wenn etwas geschehen würde, wären wir auf uns allein gestellt. Das Amulett ist silber mit einem Grünen Stein in der Mitte welches in einer Art Auge eingefaßt ist.
So gelangten wir also unkompliziert die auf einer der Inseln. Hier empfing uns eine etwas kauzige weiß gekleidete Person die nach unserem Ansinnen fragte und uns dann in ein Gasthaus führte. Bei der Speisung setzte sich plötzlich ein Ostling zu uns, der gleich ohne sich vorzustellen sehr vertraut mit uns redete. Er sagte was von einer Infiltration und einer Versammlung....alles sehr suspekt.
Wir beschlossen auf diese Versammlung zu gehen. Dies fädelte ich durch ein geschicktes Manöver auch ein. So saßen wir also unter rund 250 anderen angeblichen Genossen (Verschiedene Rassen) die alle die gleichen Amulette wir trugen, nur mit dem unterschied, das es auch Steine unterschiedlicher Farben gab.
Die Redner erzählten was von der Infiltration der westlichen Länder, das einige Fürsten schon für an ihren Fäden hängen, das der Schatten eine Gefahr wäre....Diese Gilde, die sich selbst als Gilde der Wagenfahrer bezeichnet steht wohl bei den anderen in einem schlechten Licht, da zu viele Gelder ins Militär fließen würde........irgendwas von Waffenlieferungen zur Ausbildung der Armee......aber alles lief auf eines hinaus....irgend jemand, oder die Gilde an sich, wollte die Ratsherrschaft.....alles für unsere Ohren ein wenig zusammenhangslos. Aber wir hatten ja auch einen Teil der Redner nicht verstehen können.
Am Ende der Versammlung würden 4 freiwillige ausgewählt, die zu Orakel gehen sollten über den Weg der 3 Klöster....wenn ihr mich fragt...alles sehr inziniert!!!!
Skar und ich beglückwünschten die Auserwählten noch persönlich um uns ihre Gesichter zu merken und zu erfragen wann es den Los gehen würde. In 2 Tagen war die Information die wir bekamen.......
Wir schauten uns noch ein wenig um, machten noch einige Erledigungen und diskutierten abends über unser weiteres vorgehen.
So beschlossen wir, den 4ren in angemessenen Abstand zu folgen und so auch zum Orakel, welches ja in Skars Vision war, zukommen.
Also gut...Ergänzungen, Kritik, usw. Gerne!!!!
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