Teil 2
Schnell holten wir sie ein. Am 4 Tage nach dem Kloster des Seuchenvogels erreichten wir den Zenit der Reise, ab hier ging es nur noch bergab. Wir rasteten hier. Das heißt, die Pilger entschlossen das, und da ich ja wiederum durch nachahmen der Pilger versuchte, der Weisheit ein Stück näher zu kommen machte ich es ihnen gleich. Skar fragte mich dann, warum wir jetzt rasten würde. Ich antwortete: „Der Weg sei das Ziel“, er ließ mich aber links liegen und fragte statt dessen den Leader der Gruppe. Er sagte nur, das wir ausgeruht am Orakel ankommen wollten. Als wir am frühen Morgen aufwachten, waren die Pilger einfach verschwunden. Keiner konnte sich das erklären, warum wir nichts gemerkt hatten......das sollte sich aber erst später klären, wie so einiges anderes.
Wir gingen also allein weiter, immer den Weg hinab. Irgendwann wurde es nebelig um uns herum. Der Weg wurde enger und irgendwann liefen wir dann auf einem aus Holzbalken angelegtem Weg. Immer wieder hörten wir so ein scheppern. Vorsichtig versuchte ich das scheppern zu ergründen, ging in den Nebel, ab vom Weg, immer gefaßt das ich gleich einen Abgrund herunter stürzen könne. Und tatsächlich kam ich nach wenigen Metern an einen Abgrund. Ich ging also zurück zum Weg und ging weiter Richtung Orakel. Ein zweites Mal ging ich dem Geräusch nach, als es schien, daß es direkt hinter uns war. Aber als ich nichts fand, ging ich weiter den Pfad der Weisheit entlang.
Irgendwann wurde der Weg dann wieder breiter, die Holzbalken gingen wieder in normalen Weg über und dann standen wir an einer Treppe. Diese führte hinauf. Dieser folgten wir und gelangten an ein Tor. 4x4 Meter groß. Doch bevor ich das Tor auf Fallen oder versteckten Mechanismen Absuchen konnte, drückte Skar die Tür einfach aus......es hätte wer weiß was passieren können......aber die Tür tat sich auf und wir standen vor einem Flöz. Lange überlegten wir nicht. Wir gingen hinein und hinter uns schloß sich die Tür. Der Tunnel war künstlich angelegt, soviel konnte ich erkennen. Er war sozusagen in den Fels eingebrannt.
Wir hatten dann also keine andere Wahl als dem Tunnel zu folgen. Wir kamen in einem Raum, gingen zur anderen Seite des Raumes, als ein blaues Licht eine humanuide Gestalt erschuf, die uns aber nicht feindlich gesonnen war, sie stand einfach nur da und tat nichts....wir gingen vorbei und auf gleiche weise erschien noch eine 2te Figur.....auch diese war unbeweglich. Ich suchte nach geheimen Tunneln, da dieser Raum anscheinend nur diesen einen Zugang hatte. Ich fand 2 Durchgänge, wobei an einem eine Falle war. Natürlich konnte ich sie entschärfen und wir wählten diesen Weg. Wir kamen in einen weiteren Raum mit unvorstellbaren Schätzen. Skar konnte die Finger nicht davon lassen und nahm sich ein Schwert. Ich suchte währenddessen wieder nach weiteren Gängen und fand gegenüberliegend einen weiteren Gang. Auch hier gingen wir weiter und kamen in einen großen Saal mit vielen Säulen. Am Ende des Saales stand ein Sockel mit einem Drachen aus Stein der blau schimmerte. Trotz aller Bemühungen fanden wir aber nichts weiteres heraus.
Wir gingen zurück in den ersten Raum und erforschen nun den anderen Gang. Hier kamen wir direkt in einen weiteren gleich aufgebauten Saal. Mit dem Unterschied, das hier kein Drachen, sondern eine weitere humanuide Figur wieder aus diesem „blau leuchtendem“ Stein stand. Auch hier war kein Blumentopf zu gewinnen. Zurück im ersten Raum standen auf einmal 3 dieser humanuiden Figuren im Raum. Wir hatten keine Erklärung. Ich versuchte noch mal mein Glück eine weitere geheime Öffnung zu finden. Zumindest vermutete ich eine.....und ich fand sie auch. Wir gingen also wieder in den neuen Gang und kamen in einen weiteren Saal. Hier aber schlief ein Drache. Während Skar und Brego unerschrocken verweilten, hielt ich es für besser erst mal wieder in den ersten Raum zu gehen. Als ich aber Stimmen hörte und Skar und Brego, der ja eigentlich Stumm ist sich mit dem Drachen unterhielten, verlor ich alle Vorsicht und ging wieder zurück. Der Drache war freundlich und wie sich herausstellte das sogenannte Orakel. Er selber wollte diesen Begriff nicht wirklich hören, denn es stellte sich heraus, dass er Koulun war.
Er zeigte sich bereit unsere Fragen zu beantworten.
Brego jonglierte für Koulun. Danach Musizierten wir für Koulun und er belohnte uns reichlich für diese Unterhaltung.
Die Informationen die wir bekamen waren folgende.
- Der Wokmeister war bei Koulun und bekochte ihn. Auf meine Nachfrage und Bitte, wird er mit uns zu seiner Frau zurückkehren.
- Die 4 Ostlinge sind zu Tode gekommen, weil sie die Prüfungen nicht bestanden hatten. Diese Prüfungen hatten wir mit Bravour bestanden. Welche das waren, wollte uns Kolum aber nicht verraten.
- Der gesuchte Alchimist hat schon 3 Steine. Um ihm bräuchten wir uns aber nicht zu kümmern, weil er die 7 Steine die er im Moment sucht eh zu Kolum bringen würde und somit keine Gefahr bestünde, obwohl der Alchimist böses vorhat.
- Der Ahn im ersten Kloster kann besänftigt werden, wenn man ihm den roten Stein zeigt.
- Das Geheimnis des 2ten Klosters ist, das ein Ahne nicht Tod ist. Er nimmt besitzt von Lebewesen und besteht so fort. Im Moment steckt er in der Äbtistin des 2 Klosters. Die Welt in die ich eingetreten bin, ist die Welt so wie dieser Ahn sie sieht, das Tor durch das ich gehen wollte war das Tor zur Hölle.
- das 3 Kloster ist nicht verlassen. Der Betrunkene könnte uns sagen was passiert ist.
- Der Tempel den wir in der anderen Dimension besucht haben ist der Ursprung der 7 Steine, hier wurden die Wesen in den Steinen gebunden und an dieser Stelle reicht auch nur ein Stein mit dem entsprechenden Ritual, um die Wesen wieder frei zulassen. Dies hatte der Alchimist wohl auch versucht, aber da er das Ritual nicht kennt.........
- Die Pilgergruppe war Koolun selbst
- Die 3 Figuren in der Vorhalle waren unsere eigenen Abbilder
Auch erzählte uns Kolum seine Geschichte, sein Leben. Dies waren aber Informationen die wir schon hatten, nur nicht die, das er hier lebte, und er sich nicht mehr in die belange der Welt einmischen würde.
Eine Warnung gab uns Kolum noch mit auf dem Weg. Die Steine dürfen unter keinen Umständen in die Wesen zurückverwandelt werden, die sie mal waren!!!!!
Ich bekam noch eine ehrenvoll Aufgabe. Ich sollte jemanden finden, der würdig ist, der Hüter der Steine zu werden. Vielleicht eine Aufgabe für mich in ferner Zukunft?!
Des weitern hat Kolum nichts dagegen, wenn wir den Alchimisten auswendig machen, ihn sogar Töten die Steine an uns nehmen, den ersten Ahnen besänftigen und Kolum dann die Steine bringen........dies wird unser nächstes Abenteuer........
Hier enden die Aufzeichnungen......
Ich hoffe ich habe alles, Ergänzungen Verbesserungen usw. Bitte per Mail an mich, ich ändere das dann
Ich bin dafür verantwortlich was ich sage, aber nicht dafür was Du verstehst!
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