Eigentlich schreibt Groin natürlich kein Tagebuch aber so ist's am einfachsten seine Gedanken zu Papier zu bringen
Tag 15 im Gebirge:
Was für eine Woche, hier oben gibt es nichts als Geröll und einige Hinweise auf Kohleadern. Nichts was einen ausreichenden Gewinn versprechen würde. Ich werde mich Morgen zu rück Richtung Tal machen.
Tag 17 im Gebirge:
Was für ein Tag. Erst verliere ich fast meine Axt als ich im Nebel von der Brücke falle (schlecht) und dann, gerade als ich mich hochziehen wollte, kommt ein Gruppe vorbei und zieht mich hoch. Alles halb so wild aber muss ausgerechnet so ein hochnäsiger Elb mich hochziehen (sehr schlecht). Behauptet jetzt die ganze Zeit er habe mir das Leben gerettet, dabei hatte ich nur angst meinen Rucksack zu verlieren wenn ich zu schnell hochkletter. Außerdem bin ich ganz sicher nicht um Hilfe gerufen zu haben, besonders keinen Elben.
Tag 19 im Gebirge:
Eigentlich ist die Gruppe ganz nett, wenn man von dem Elben absieht der mich ständig versucht daran zu erinnern, dass er mir das Leben gerettet hat. Allerdings sind Sie alle etwas Wortkarg, insbesondere was Sie hier oben verloren hatten. Der eine Behauptet es gäbe im Gebirge einen Drachen und Sie hätten mit ihm geredet. Die Gegend könnte einem Drachen wohl gefallen aber das dieser Haufen einen Begegnung mit einem Drachen überlebt haben will...
Tag 25 im Gebirge:
Heute wollte die Gruppe der ich mich angeschlossen habe in einem Kloster ihre Ausrüstung abholen die Sie zurückgelassen hatten. Ein gruseliger Ort wo die Magie außer Kontrolle geraten ist. (schlecht) Ich bin froh das wir da wieder raus sind. Bier hatten Sie auch keins da (sehr schlecht)
Tag 27 im Gebirge:
Wurden von ein paar Straßenräubern aufgemischt. (schlecht)
Hätte ich nur ein paar meiner Clanbrüder dabei gehabt und nicht nur einen Elben und Elbenfreunde. Habe allerdings 4 Räuber erwischt, mehr als der Elb. (sehr gut)
Als es ans aufteilen der Beute ging hat sich der Elb den Schild geschnappt den ich gefunden hatte. Sobald wir im Dorf sind werde ich ein ernstes Wort mit ihm Reden müssen.
Zurück im Dorf:
Endlich wieder im Dorf. Die Gruppe ist wieder zusammengeflickt und ich habe endlich wieder frische Bier getrunken. Zumindest das was die Einheimischen hier Bier schimpfen. (gut) Habe ein ernstes Wort mit dem Elb geredet. Da er nicht Einsichtig war werde ich ihm Morgen früh zeigen müssen wo der Hammer hängt. Habe mich mit ihm geeinigt um den Schild zu Kämpfen. Doofer Elb, sollte doch wissen das er ohne Bogen und 200 Schritt Abstand zwischen uns, so gut wie erledigt ist. Nur gut das er einem Waffenlosenkampf zugestimmt hat sonst hätte ich ihn noch ernsthaft verletzen können.
Tag 2 im Dorf:
Was für ein herrlicher Tag. Das Halbe Dorf war auf den Beinen um zuzusehen wie ich dem Elb Manieren beibringe. Der Wirt betätigte sich Spontan als Buchmacher und setze die Quote auf 3:1 für mich fest. Er muss schon einige Zwerge bei Kneipendiskussionen erlebt haben. Armer Elb, er tat mir fast leid.
Dann ging es auch schon los. Ich beschloss den Elb nicht lange leiden zu lassen und platzierte eine gerade in seiner Magengegend. Wahrscheinlich wäre der Kampf nach dem Treffer vorbei gewesen, doch irgendwie streifte im selben Moment seine Faust an meiner Nase vorbei, sodass ich kurz ablenkt war während der Elb sich den Bauch hielt.
Ich versuchte den Elb auf Augenhöhe zu bekommen indem ich ihn hart mit einer Reihe von Hieben zusetzte. Irgendwie muss das Bier heute Morgen schlecht gewesen sein, denn obwohl ich dem langen Bürschchen hart zusetzte kippte er einfach nicht um, sondern schlug auch noch zurück. Unsportlich wie er war setzte er einen Bösen Treffer an meiner angebrochenen Rippe und versuchte mich so, hinterhältig zu besiegen.
Doch dann tat er das was Elben immer tun, er versuchte mir auszuweichen statt sich mir zu stellen. Doch das war ein Fehler *g*. Mit kräftigem Schwung trat ich ihm in die Magengrube als er versuchte sich mit einem Hechtsprung in Sicherheit zu bringen. Nun hatte ich ihn da wo ich ihn haben wollte, auf Augenhöhe. sofort war ich über ihm und attackierte ihn hart mit einigen Geraden, während ich auf seinem Brustkorb kniete.
Da ich nun der Meinung war das auch dem Elb klar geworden war wer hier im Recht war, ließ ich ihm kurz Zeit Luft zu holen und aufzugeben.
Leider nutzte er die Zeit nicht, um sich seine Niederlage einzugestehen, sondern versuchte mich abzuwerfen. Da es nun mal sein musste begann ich nun wieder den Elb mit harten kurzen Schlägen das Gesicht zu verschönern. Nach kurzer Zeit dachte ich der Kampf wäre entschieden und der Elb im Reich der Träume, doch gerade als ich mich aufrichten wollte um dem schwer verletzen Elb Hilfe zukommen zu lassen, wir Zwerge sind schließlich ehrenhafte Kämpfer, schlug der Elb überraschend aus seiner liegenden Position auf meinen Kopf ein. Überrascht von solcher Hinterlist hätte er mich beinahe überrumpelt. Nur mit größter Mühe konnte ich die Benommenheit abschütteln und langte nun meinerseits mit einem mächtigen Schwinger nach den Schläfen des Elben.
Nach ein paar Hieben rührte der Elb sich abermals nicht mehr. Als ich sicher war das er diesmal nicht nur Simulierte Richtete ich mich auf und ließ seine Gefährten ihm aufhelfen.
Ach ja, ich hoffe er hat etwas Bescheidenheit und Manieren gelernt. Und wenn nicht das dann zumindest niemals wieder einen Zwerg herauszufordern. (sehr sehr gut)
Dieser Text Spiegelt ausschließlich Groins Sicht der Dinge wieder und muss weder den Tatsachen noch der Meinung seines Spielers entsprechen