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Torshavn male

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26

Friday, October 15th 2010, 12:47pm

Anduin- am großen Fluß, Teil 6

„…Die Gefährten geraten nun von beiden Seiten unter Beschuss. Die Bäume bieten auf Dauer nicht genug Deckung. Ogtaba ruft seine Wölfe. Sie dringen durch ein Fenster in das Arbeitszimmer ein. Der Geisterwolf tötet Raenar mit einem Biss in die Kehle. Die Haradrim wird dann von beiden an den Handgelenken gepackt und zu Boden gezerrt.

Als die Freunde merken, dass vom Haus keine Gefahr mehr droht, gehen sie zum Angriff über. Kalidor attackiert den Hauptmann mit seinen beiden Äxten. Der Kampf währt nicht lange. Nach kurzer Zeit sind die vermeintlichen Soldaten getötet.

Die Gruppe zieht sich mit ihrem Gefangenen ins Haus zurück. Sie binden ihn auf einen Stuhl. Die Wölfe geben die Haradrim frei. Die Tiere verschwinden in der Nacht, behalten die Umgebung im Auge, während Kalidor und Yusuf mit der Durchsuchung und Befragung der Gefangenen beginnen. Bei Raenar und seiner Gefährtin finden sie ebenfalls die unsichtbaren Ringe. Freundschaftsringe wie die Haradrim behauptet. Sibroc erkennt eine böse Macht, die in den Kleinodien steckt. Auch Ogtaba kennt diese Macht. Er hat sie während des Kampfes gespürt. Sie hat versucht ihn anzugreifen.

Die Befragung der Gefangenen, die Yusuf und Kalidor mit der gebührenden Härte durchführen, bleibt ergebnislos. Sie wissen noch immer nicht wo sich Guthleib befindet oder ob er überhaupt noch lebt. Ihr Auftrag scheint gescheitert. Und noch schlimmer, die Gefährten haben etwas aufgescheucht, das sie vielleicht besser nicht auf sich aufmerksam gemacht hätten.

Als auch Raenars Unterlagen nichts weiter zu sein scheinen als ein Auftragsbuch, beschließt der Schamane Ogtaba, Kontakt mit den Geistern aufzunehmen, um mehr über die Zusammenhänge zu erfahren und endlich brauchbare Hinweise zu erhalten. Er fällt bald in einen vierstündigen meditativen Schlaf.

Ogtaba schreckt plötzlich aus dem Schlaf auf. Mit weit aufgerissenen Augen bleibt er starr vor Angst für Momente auf dem Bett liegen. Etwas Dunkles unsagbar Böses hat ihn aus seiner Vision gestoßen. Die Bilder waren nur undeutlich. Aber die Gefährten wissen nun mehr.

Raenar hat regelmäßig Menschen über den Anduin gebracht. Er gehört einer Gruppe an, die sich selbst Edain in Arthedur nennt und Sauron als ihren Herrn und Meister anbetet. Ihre Kultstätte liegt östlich der Stadt, in den Hügeln hinter dem Friedhof. Und Guthleib lebt als ihr Gefangener, angekettet in einem von Nebelschwaden verhangendem Raum.

Die Gefährten tragen die Toten und die Gefangenen in den Tunnel unter dem Haus. Kalidor zerstört zwei der Ringe, den dritten nimmt Yusuf mit.

Eilig machen sich die Freunde auf den Weg unter einem Wolken verhangenden Himmel in den düsteren Morgen eines neuen Tages…"

Torshavn male

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27

Monday, October 18th 2010, 12:48pm

Anduin- am großen Fluß, Teil 7

„…Die Sonne hätte längst am Himmel stehen sollen. Stattdessen ziehen sich die Wolken immer mehr zusammen. Donner grollt, Blitze zucken. Regen liegt in der Luft, während die Gefährten der Kultstätte auf dem Hügel immer näher kommen.

Plötzlich teilt krachend ein Blitz die Wolken. Die Gruppe bleibt wie angewurzelt stehen, die Blicke Schreck erfüllt nach oben gerichtet. Eine schwarze Gestalt scheint auf sie zu zukommen, scheint nach ihnen zu greifen. Doch sie verschwindet wieder als der Regen fällt. Hastig laufen die Freunde weiter.

Auf dem Hügel angekommen finden sie nichts weiter als eine Felsgruppe. Doch der Ring öffnet eine Tür im Stein. Treppenstufen führen hinab. Vorsichtig, mit gezogenen Waffen, schleichen die Gefährten in die Dunkelheit, ein leichter Modergeruch begleitet sie. Ein wenig Licht spendet Sibrocs Stab.

Am Fuß der Treppe erwartet die Gruppe ein Kreuzweg. Der Weg geradeaus verschwindet im Dunkeln. Der Gang links endet vor einer Tür; von rechts dringt ein schwacher Lichtschein in den Korridor. Kalidor schleicht voraus. Als der Gang eine Biegung nach rechts macht, bleibt er stehen. Stark herunter gebrandete Fackeln erhellen einen weiteren Gang, der vor einer Wand endet, nur schwach. Eine Tür steht einen spaltbreit offen. Der Söldner winkt die anderen heran. Der Raum hinter der Tür ist ein Vorratsraum. Der Gang wurde wohl wegen Wassereinbruchs nicht fortgeführt. Die Wand ist feucht, an den Rändern läuft Wasser herunter.

Die Freunde schleichen vorsichtig zurück bis zum Fuß der Treppe. Dann öffnen sie vorsichtig die Tür rechts vom Eingang, nachdem Broca die Tür für unbedenklich erklärt hat. Im Raum dahinter liegt die Küche. Über einem offenen Kamin hängt ein Kupferkessel. Das Feuer brennt niedrig. Niemand ist hier. Am anderen Ende des Raums führt eine Tür hinaus. Auch die ist nicht verschlossen. Wenige Stufen führen in einen schwach beleuchteten langen Gang, der vor einer Tür endet. Drei weitere Eingänge führen rechts vom Gang weg.

Ogtaba zögert einen Augenblick; starrt auf die Tür am Ende. „Dort ist er. Guthleib hängt an Ketten, bewegt sich nicht; Nebel ist überall. Vorsicht“, stößt der Schamane die Worte hervor.

Langsam mit gezogenen Waffen gehen die Gefährten weiter. Alles bleibt ruhig. Sind sie wirklich noch nicht bemerkt worden? Die Tür ist verschlossen. Ein paar Worte von Sibroc, seine Hand berührt das Schloss und der Weg ist frei.

Die Nebelschwaden rufen Husten und Brechreiz hervor. Vorsichtig betritt der Zauberer den Raum; bricht kurz darauf fast zusammen. Der Nebel ist giftig. Der Schamane hilft ihm, erhöht seine Widerstandskraft. Dennoch gelingt es Sibroc nur mit Mühe Guthleib zu befreien.

Gerade als die Freunde zurück in die Küche wollen, bricht Ogtaba zusammen. Also wurden sie doch entdeckt. Der Schamane scheint in der Geisterwelt einen Kampf auszufechten. Nun ist Eile geboten. Kalidor übernimmt die Führung. Ogtaba und Guthleib werden in der Küche zurückgelassen. Zu ihrem Schutz bleiben Broca, Darl und Yusuf zurück.

Der Söldner führt die anderen zu der im Dunklen liegenden Tür gegenüber dem Eingang. Als sie die Küche verlassen wollen, hören sie vorsichtige Schritte auf der Treppe. Eine in grün und braun gekleidete Gestalt schleicht ihnen entgegen. Ein bärtiger Mann Anfang 20, bewaffnet mit Kampfstab und Kurzbogen steht ihnen erstaunt gegenüber.

„Ich war nur neugierig“, murmelte er leise. „Wer bist Du?“, fragt ihn Kalidor barsch. „Ein Waldläufer namens Skutilla“, bekommt er zur Antwort. „Kann ich euch helfen?“ „Komm mit“, murmelt der Söldner und verschwindet in der Dunkelheit.

„Ich denke, hier finden wir die Lösung für unsere Problem“ flüstert Kalidor, während er auf die geschlossene Tür zeigt. Ein Blick durchs Schlüsselloch zeigt, wie recht er damit hat: Hinter einem großen altarähnlichen schwarzen Tisch steht eine in eine schwarze Roben gewandete Gestalt, die ihre Arme aufstützt. Vor ihr liegt jemand. In mehreren Bankreihen sitzen weitere Gestalten und schauen gebannt auf die Szenerie. Niemand ahnt welch großen Kampf Ogtaba gerade in der Geisterwelt ausficht. Die Erfahrung des Söldners gewinnt die Oberhand. Ein Plan ist schnell gefasst. Kalidor öffnet die Tür, stürmt auf die Gestalt hinter dem Altar zu. Tarthalion und Wino bleiben recht und links neben der Tür im Raum stehen, nehmen den Altar unter Beschuss und achten auf die Menschen in den Bänken. Skutilla und Sibroc bleiben unter dem Türrahmen stehen, eröffnen das Feuer mit Bogen und Zauber. Alles geht sehr schnell. Kalidors Axthiebe auf die Schwarze Robbe kommen hart und schnell. Pfeile schwirren. Die Menschen auf den Bänken rühren sich nicht unter deren Füßen plötzlich Dornen aus dem Boden sprießen. Der Zauberer behält sie im Auge. Dann fällt die schwarze Robe. Wenn auch nicht von den Schlägen des Söldners. Sie löst sich scheinbar in Luft auf. Nun erhebt sich die Gestalt auf dem Altar. Aber auch sie überlebt nicht lange, ist keine wirkliche Gefahr für die Freunde. Und dann ist plötzlich alles vorbei. Die bedrückende dunkle Stimmung, die im Raum lag, ist verschwunden. In die Menschen kommt Bewegung. Sie scheinen aus einer Art Trance zu erwachen.

„Euch wird nichts geschehen“, spricht Kalidor die Menschen an. „Nehmt die Kapuzen ab und bleibt ruhig.“ Der Blick des Söldners schweift über die Reihen. Dann hat er Tharadoc, das Mitglied des Weisen Rates von Bar-en-Tinnen gefunden. Sie nehmen den Mann, der keine Reue zeigt, gefangen. Die anderen Menschen können gehen, zurück an ihre Arbeit, zurück zu ihren Familien.

Nachdem die Gefährten den Altar zerstört und das Gewölbe mit Darls Hilfe zum Einsturz gebracht haben, ziehen sie zurück in die kleine Stadt am Anduin. Unterwegs erzählt ihnen Ogtaba von seiner Begegnung in der Geisterwelt. Ein mächtiger dunkler Geist der sich Celgor Schwarzfaust nennt, hat ihn angegriffen, hart und unvermittelt. Der Schamane musste seinen früheren Meister unter seinen Willen zwingen um überhaupt eine Chance gegen Celgor zu haben. Fast hatten sie ihn besiegt. Als ein Vogel aus Feuer heran flog und mit Schwarzfaust Amulett verschwand. Dann hat sich der Geist aufgelöst. „Ich glaube aber nicht, dass es vorbei ist“ merkt Ogtaba an. „Wir sollten mehr über das Amulett und seinen Träger herausfinden.“

In Bar-en-Tinnen werden die Gefährten schon erwartet. Der Hauptmann der Wache hat die Toten und Gefangenen im Haus des Bogners gefunden. Nun möchte er natürlich auch die Geschichte dazu hören. Als ihm und dem Weisen Rat klar wird, welch große Gefahr die Gruppe von ihnen und dem südlichen Ithilien abgewendet hat, ist die Freude und Erleichterung groß. Zur Belohnung gibt die Stadt 200 Goldstücke an die Gruppe. Ihre Dankbarkeit drücken die Bürger mit einem rauschenden Fest aus.

Hier endet meine Geschichte über einige heldenhafte Bürger eurer schönen weißen Stadt am Meer. Habt Dank für Eure Aufmerksamkeit.“

Unter tosendem Applaus verließ der Skalde die Bühne. Obwohl es schon weit nach Mitternacht war mochte niemand gehen. Bei Bier und Wein saßen die Gäste noch bis zum Sonnenaufgang in der Krakenwacht, während Dunstan das Lokal und Dol Amroth mit dem ersten Schiff verließ.

Kaisen male

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Location: Unterwelt

Occupation: Einbalsamierer

28

Monday, October 18th 2010, 6:30pm

:applause:
"I was never a religious man.
So why should I put my faith in you?"

- Primordial -

lost soul male

Professional

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Location: Good old Germany

29

Monday, October 18th 2010, 7:31pm

:applause: Kann mich dem nur anschließen! Wobei ich sehr neugierig auf eine detailierte Beschreibung des Geisterkampfes wäre!

Torshavn male

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30

Wednesday, December 1st 2010, 6:17am

Vom Winde verweht: Vergessene Zwischenrufe der Helden

Yussuf:

„Nach dem harten Ende für manche der dunklen Gesellen sollten wir auch nicht vergessen, das unser Hobbit wie auch meine Wenigkeit noch Außenstände mit dem Bogner haben. Ein Goldstück Anzahlung in meinem Fall und ein paar Silberstücke für den Hobbitbogen sollten wir zurück buchen.
Mir ist noch nicht ganz klar wie Menschenschmuggel am Anduin läuft. Ich dachte das links wie auch rechts des Anduin alles fest in Gondors Hand ist. Schleuser arbeiten doch meistens an Grenzen und verdienen Ihr Geld mit illegalen Einreisen.
Hat hier einer meiner Nordländischen Gefährten die seit Jahren unter der Knute der albernen Truchsessen darben eine Idee?
Ich bin immer noch nicht überzeugt das es am Anduin keinen Spuk gibt und nehme mal vorsorglich einen tiefen Zug aus der Rumbuddel.“


Kalidor:
Geister? Daran glaube ich heute so wenig wie gestern!

Doch lässt die Wahrnehmung unseres kleinen Freundes, der von einer bösartigen Kreatur sprach, auch mich langsam glauben, dass hier mehr als nur der Schmuggel von Menschen vor sich geht. Wenn es nicht um das Schmuggeln von Menschen über Grenzen geht, dann vielleicht nur um das Übersetzen einzelner Personen über den Anduin. Es kann für einen Mann sehr viel wert sein, den Strom zu überqueren, ohne dabei gesehen zu werden. Ich denke dabei an Kundschafter, Spione, Attentäter und dergleichen Gesindel aus dem Süden. Vielleicht ein Schatten, den der drohende Krieg voraus wirft. Wer weiß!

Doch darum geht es mir nicht. Unser Auftrag lautet anders: Bringt Guthleib zurück! Wenn sich diese Bande ausschließlich solcher Gestalten bedient, wie dem Schwert schwingenden Maulhelden, der nach wenigen Augenblicken tot zu meinen Füßen lag, dann wird es leicht verdienter Sold. Ja. Der Auftrag hat sich sicher geringfügig geändert, denn Guthleib scheint tot zu sein. Wir bringen also unserem Auftraggeber jenen, der hinter dem Mord an Guthleib steckt. Tot oder lebendig. Die Wahl liegt allein bei ihm.
Das Ende der Schmuggler ist dabei eine willkommene Konsequenz, die uns vielleicht auch noch ein paar Goldstücke Kopfgeld einbringt!
Dieses Zeug wird dir noch zum Verhängnis. Wenn du benebelt bist vom Rum, dann kann dir auch so ein Anfänger, wie es diese Bogenschützen waren, gefährlich werden. Ich fände das... bedauerlich!“


Ogtaba:
U bagronk sha pushdug búbhosh skai

Immer diese Menschlinge mit ihrem Unglauben....

Anbeten ihre Götter tun sie aber an eine spirituelle Welt mit Geistern
sie nicht glauben.... Sollen verstehen sie wer will ^^

Trotz des Nichtsglauben meiner Freunde aus den Reichen der Menschlinge
so war der Tag doch voller Ereignisse... Zu früh wir haben gehandelt vielleicht
an diesem Tag.... oder aber auch zu spät.....

Guthleib vielleicht nicht mehr am Leben..aber nicht durch fallen ins Wasser
durch Rum, wie es vielleicht einmal Yussuf auf Boot passieren wird, wenn nicht
aufhören während Seegang zu trinken diesen Gesöff....

Erstaunt ich war auf kleinen Broca....Viel riskiert wir haben bei einstig in das Bognerhaus...
Trotzdem der kleine Kerl Ruhe bewahrt auf unserem Weg in Höhle des Löwen...

Auch wenn besiegt wir haben Bogner und seinen Kohorten , so bleiben immer noch
das " Etwas " zurück dessen ich gespürt haben Präsenz...

Nur die ehrenwerten Geister vielleicht wissen was erwarten uns auf dem Weg, den wir zu gehen noch haben...

Mögen sie mit uns sein.....“

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