MERS Die Bürde der Freundschaft
Nahrung...
Das war der erste Gedanke der ihm durch den Kopf ging..
Alles um ihn herum wirkte verschwommen...
Ihm schien es als würde er in einem dickem Meer aus Nebel stehen.
Sporadisch erschienen Bilder vor seinen Augen..
Brennende Dörfer. Schreiende Menschen .
Zerstörung , Flammen , Blut .....
Der Nebel lichtete sich.
Ihm kam es so vor als ob er sich selber von hinten sehen würde.
Wie er durch die Straßen einer brennenden Stadt unterwegs war...
Aber er bewegte sich auf allen Vieren . Wie ein Tier auf der Jagd.
Aber was verfolgte er ? Sah er da vor sich einen kleinen , Angst erfüllten Jungen rennen ? Was in den Valars Namen tat er da..
Nur noch ein paar Meter trennten die beiden voneinander.
Er setzte an zum letzten Sprung...mit aller Kraft drückte er sich nach vorne ab... Fuhr seine Krallen aus... Riss das Maul auf und........
Schreiend erhob er sich aus dem Bett...kalter Schweiß lief ihm am ganzen Körper herab...... Wo bin ich...Was mache ich hier....
Für einen kurzen Moment sah er klar...
Er lag in einem weichen Bett.... Eine Wasserschale stand neben ihm...
Er sah eine besorgte Frau die sich über ihn beugte... Sie hielt ein Tuch in den Händen und tupfte ihm damit die Stirn ab....
Aber schon wieder merkte er wie seine Sicht trüb wurde....
" Termon,Kardreas, Durthang....Skarak-Hai ".....
Das waren die Worte die er noch auszusprechen vermochte, bevor er wieder in die roten , dunklen Träume zurück sank.....