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Thursday, January 27th 2011, 10:01am

Calenhardon - Der Norden Gondors. Fünf Helden in Mittelerde

Hallo.

Ich möchte in dem Treat mal meine Spielberichte zur Kampange wiedergeben die in Nord Gondor um die Zeit kurz nach der großen Pest spielt.

Wir haben 5 Spieler:

Bertel - Beorninger GEstaltwandler
Valacar - Gondorianischer Kämpfer in Plattenrüstung
Coward - Spion/Dieb
Rainer - Räuber mit Adeliger Herkunft
Rapheme - Sindar Elfen Heilerin aus dem Hause der Estehildi

Regewerk sind die Englischen Quellenbücher RMFRP ohne Guild Companions. Dazu noch das RM in Middelearth Charaktererschaffungsbuch und ein paar Hausregeln die allesamt gut sind und jemand Online gestellt hat. Dazu nutzen wir noch die Regeln zu "Strange Magic" die ich sehr gut finde und die drei Magiebereiche auch Rolllenspieltechnisch jetzt mehr unterscheiden und Magie nicht so alltäglich machen.

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Thursday, January 27th 2011, 10:28am

Drei Spieltermine, eine Zusammenfassung

Wir haben drei Spieltermine bisher gehabt. Ich fasse dann mal zusammen was bisher passiert ist:

Die Helden haben sich in Meringbrück kennengelernt. Der Beonringer kam aus Norden aus den Sümpfen von der Kräutersuche und die beiden Diebe/Räuber waren schon in der Stadt.
Die Elfin hatte gerade ihre Ausbildung zur Heilerin in der stadt abgeschlossen in einem Haus der Heilung und der Kämpfer kam als Händler aus Minas Thirith in die Stadt über den Fluss.

Sie lernten sich im Vorfeld kennen und natürlich über den Auftrag des Stadtvorstehers Amtaur. Sie sollen im Norden im Flussdelta des Entwasser Flusses eine Schmugglerbande Dingfest machen.
Einer der Helden war im Vorfeld schon von Amtaur rekrutiert worden um die Schmuggler zu unterwandern und ihr Versteck herauszufinden und wurde dafür auch belohnt.
Nach allgemeinem Kennenlernen und Ausrüstung in der Stadt versucht Coward etwas an Heilkräutern auf dem Markt zu kaufen und wird von dem Händler über den Tisch gezogen. Er bekommt 3 Dosen
eines Krauts was kein Heilkraut ist! Dannach kauft er noch ein Waffengift von einer Zwielichtigen Gestalt in einer Seitenstrasse auf dem Marktplatz. Ob das etwas taaugt wird sich dann wohl zeigen! :-)

Dann gehts auf. Abends gegen 10 Uhr Reiten 6 Soldaten und Hauptmann Thalion mitsamt den Helden richtung Norden in das Flussdelta. Auf der Tol Brita (Brackinsel) lassen sie ihre Pferde stehen und schiffen im Morgengrauen nach Norden durch das Flussdelta. Leider spielt das Wetter nicht mit und es herrscht dichtester Nebel. Als sie endlich das Versteck der Räuber gefunden haben ist alles ruhig.

Die Helden schleichen sich an die zwei Eingänge der Höhle heran und können leises schnarchen von drinnen hören. Sie dringen in die Höhle ein und überraschen zwei schlafende Bandtigen. Hauptmann Thalion stolpert und beide werden wach. Sie ergeben sich doch Kämpfer Valacar ist unerbittlich und sticht den Unbewaffneten tötlich nieder!

Der zweite wird gefesselt und bewusstlos geschlagen und die Höhle durchkämmt. Keine weiteren Schmuggler zu finden. Das ganze Schmugglergut wird konfisziert und auf die Schiffe verladen mitsamt dem Gefangenen. Eine Kiste wird gefunden an der sich einer der Langfinger die Hand zerfetzt. Zum Glück gibt es eine Heilerin in der Gruppe die das schlimmste Verhindern kann und die Hand fachmännisch verbindet. In der Kiste finden sich Münzen von unbekanntem Wert und im Doppelten Boden einen Silberbarren den der Räuber ohne das wissen der anderen in die eigene Tasche steckt.

Hauptmann Thalion lässt die Helden zurück und betraut sie mit der Aufgabe die Banditen zu finden und Dingfest zu machen. Er läst ihnen Proviant für 4 Tage da und verspricht wieder zurück zu sein wenn er Amtaur informiert hat.

Die Helden suchen nach Spuren und finden auch welche die nach NOrden und Westen und nach Nordwesten führen.

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Monday, January 31st 2011, 1:42am

Session #4 Die Suche auf der Brackinsel

Heute waren alle am Spieltermin anwesend. Der Sindarranger war das erste mal dabei.

Was geschah:

Gegen Mittag gehen die Helden Richtung Norden und folgen den Spuren die sie gefunden haben. Sie verfolgen dann etwa 8 Stunden lange die Fährte die über die Brackinsel in Richtung Westen führt. Gegen Abend ist dann erstmal Schluss. Müde gehen die Helden in ihr Nachtlager was die Aufschlagen. Der etwas eigensinnige Sindarelb spielt die halbe Nacht lang auf seiner Harfe und singt und wird deswegen aus dem Lager vertrieben da die anderen nicht schlafen können.

Am nächsten morgen in aller früh geht es weiter. Immer gen Westen der sehr seltsamen und wendigen Spur hinterher die wohl verwischt wird. Der Fährtenleser findet das die Spuren frischer werden. Dann geht der Kämpfer in ein Treibsandloch baden und verliert dabei nicht sein Leben aber seinen Schild der im Treibsand verloren geht. Zumindest wird sein Rucksack gerettet von Rainer der ihn aus der Suppe rausholt und sich in Gefahr begibt.

Am zweiten Tag verlieren sie die Fährte und auch etwas Zeit. Dann holen sie wieder auf. Ein Lagerfeuer gibt ihnen Aufschluss darüber das der Gegner nicht weit sein kann da die Stelle noch leicht warm ist. In der nächsten Nacht schlafen sie erst und die Wälfe heulen wegen der Sounds of the Elfenmusiker und die Wölfe heulen dazu im Chor. Die Helden finden keinen Schlaf und beschliessen in der Nacht weiter zu gehen.

Sie finden dann auch jemand schlafend an einer Sandbank liegend und versuchen die Person zu überraschen. Die wird wach und stellt sich dem Kampf. Ein gut gezielter Pfeil des Sindarrangers aber trifft die ungerüstete Frau voll in den Oberschenkel und schickt sie fast bewusslos zu Boden.

Sie ist kratzig und ein Miststück und will sich nicht helfen lassen. Sie wirft das Messer das sie in der Hand hat nach der Elfenheilerin trifft aber nicht. Kurz darauf sinkt sie bewusstlos ganz darnieder. Die Helden fesseln sie und heilen ihre Wunden. Die Heilerin operiert den Pfeil heraus und sie weird gefesselt.

Es ist Taska aus dem Schmugglerlager. Rainer kennt sie von seiner Zeit dort. Sie bespuckt die Helden und provoziert sie, hängt dann aber doch an ihrem Leben.

Die Helden überlegen was sie mit ihr machen sollen. Werden sie Taska lebend nach Meringbrück schaffen können? Es sieht nicht so aus als ob sie laufen könnte.

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Monday, February 7th 2011, 10:17pm

Session #5, Taska - Oder wer ist hier wirklich das Böse?

Hier wieder der Spielbericht. Nichtmehr so frisch aber ich schreib das wesentliche mal auf:

Nachdem die Frau die sich Taska nennt gefunden wurde gehen die "Helden" gen Osten zurück zum
Lager der Schmuggler. Sie sind jetzt seit über 3 Tagen unterwegs. Taskas Zustand scheint sich zu bessern und die Wunde verheilt wohl gut. Sie wird den ganzen Tag noch getragen und es geht
mehr schelcht als Recht voran.

Gegen Abend lagert die Gruppe in einer kleinen Kalksteinhöhle in den weiten der Tol Britha.
Es wird Feuerholz gesucht und Rainer versucht sich in der Kochkunst und kocht einen Eintopf der
garnicht so schlecht schmeckt.

Auch Taska bekommt etwas gebracht. Sie traut dem Kämpfer wohl am wenigsten. Ja sie hat sogar Angst vor ihm. Er hat den Blick eines Vergewaltigers und hat ihr schon die Haare abgeschnitten.
Er hat ihr mit dem Tod gedroht und das nicht nur einmal.

Was für Banditen waren das die sie hier durch diese Sandige Gegend schleppten? Eigentlich waren sie nicht besser als sie selbst. Sie hatte wenigstens nie jemanden so misshandelt!

Der andere war wohl ein Verräter. Trotzdem behandelte er sie noch am besten, gab ihr was zu essen und zu trinken. Auch die Heilerin kümmerte sich um sie obwohl sie mit dem Dolch nach ihr geworfen hatte.

Der mit der spitzen Nase kam auf sie zu. Erst plauderten sie dann später in der Nacht schlug er sie das Blut ihr rot und warm aus der Nase lief nur weil sie so aufgeschreckt wurde mitten in der Nacht unter diesen Mordlüsternen Banditen.

Ein Irrer der Harfe spielt und Leute die ihr halfen und ihr wehtaten. Wo war sie nur gelandet.

Nachdem sie noch mehrere male verhört und geschlagen wurde, der Kämpfer der sie immer so lüstern anschaute auch noch krankhaft alles an ihrer Schlafstätte durchsuchte und das nasse Stroh Grundlos ins Feuer warf hatte sie erstmal genug. Ihr Verstand zog sich weit ins sie zurück und sie
schien gebrochen. (Wenn ich ne Karma Regelung einführen würde dann hättet ihr heute böses Karma bekommen)

[Hey ich Glaub das führ ich ein. Damit ihr euch nicht wie die letzten Kaltblütigen Frauenschänder das nächste mal aufführt. Was genau die Auswirkungen sind behalt ich dann erstmal für mich :-D]

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Mal aus Sicht von Taska beschrieben. Das nächste mal bitte nen bisschen "menschlicher". Klar ist sie ne Schmugglerin aber es sagt doch viel über euren Charakter aus wenn ihr sie so behandelt. Ich überleg mir echt ne eigene kleine Karmaregelung. Nix spielentscheidendes aber Leuten mit Gutem Karma wiederfährt gutes und leuten mit Schlechtem Karma ....

Ich werde eure Umwelt auf sowas reagieren lassen. Ich hatte es ja angedeutet :-) Alles hat ne Konsequenz im Leben :-) *fg* Wird bestimmt interessant zu spielen sein.

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Dann warteten die Helden auf Hauptmann Thalion der wohl am nächsten Tag wieder im Schmugglerloch mit seinen Männern sein wollte. Ob er am morgigen tag wieder zurück kommt?

Die Helden gehen auf Kräutersuche und auf die Jagd. Die Vorräte werden ein wenig knapp und man will für den Ernstfall vorgesorgt haben. Die Rationen werden halbiert und es wird versucht eventuell
ab dem nächsten Tag auf dem Weg Beeren und sonstige Früchte aus den Sümpfen zu finden die Essbar sind.

Auf der Jagd wird Rainer (Böses Karma?) von einer 4 Stein schweren Riesenfliege mit einem Gläsernen Stachel angegriffen und hinterrücks am Oberschenkel erwischt. Sie umkreist ihn ständig in brummenden Tötlichen Bahnen und streckt ihn Stück für Stück nieder. Halb Taub nach einem Treffer am ohr geht Rainer aus 2 Wunden blutend zu Boden. Gerade noch Rechtzeitig tauchen seine
Gefährten auf und versuchen dsa Fliegende Rieseninsekt zu vertreiben. Doch Rapehme spannt ihren Bogen und in der Eile und der Hast verletzt sie sich und ist ausser Gefecht.

Dann schlägt der Mann mit der spitzen Nase zu und trifft mit lautem Knall auf den Gläsernen DOlch dieser Missgebürtigen Bremse so das er zerbricht. Die Risenbremse torkelt durch die Luft und er zerquetscht sie mit einem zweiten Schlag auf ihren Panzer.

Wird Rainer diesen Tag noch überleben? Oder hat die Reise duch die Entwasser hier schon ihr erstes Opfer gefunden?

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Sunday, February 13th 2011, 10:30pm

Session #6, Wo bleibt Hauptmann Thalion?

Hier der Spielbericht zur Session:

Die Erste Hilfe von Rapheme rettet dem schwer verletzten Rainer das Leben. Mit Kräutern,
Verbänden und den Kräften der Valar wird Rainer stabilisiert und die Blutungen gestoppt.
Bertel versucht ihn zu tragen doch seine Wunden brechen wieder auf. Rainer verliert des öfteren das
Bewusstsein und wierd wieder wach. Er scheint die Welt um sich herum nurnoch dumpf wahrzunehmen. Sein Ohr hat einiges abbekommen.

Endlich schafft es die Gruppe mit Rainer im Schlepptau zurück ins Lager. Dort wird er versorgt. Das letzte Heilkraut wird verwendet und die Wunden versorgt und der Wundbrand bei Taska verarztet.

Die kommende Nacht verläuft ruhig und die Helden warten auf den Kommenden Tag. In den Morgenstunden nimmt Rapheme die Heilerin einen Chirrurgischen Eingriff am Ohr von
Rainer vor um ihn auf den weg der Besserung zu bringen. Dieser erholt sich auf Grund der erstklassigen
Heilung recht schnell.

In der Zwischenzeit werden noch einmal Kräuter gesucht und versucht die Vorräte aufzustocken.
Auch wird versucht die Verwundeten Bestmöglich zu behandeln. Zumindest die eigenen.

Am Mittag des 6ten Tages ihrer Unternehmung kommt unvermittelt ein Mann in Gondorianischer Kleidung und mit dem Weißen Baum Gondors auf die Helden zu aus Richtung Süden. Er gibt vor
ein Mann der Gondorianischen Armee zu sein. Er soll einen schnellen Melderitt gemacht haben
von Imdorad aus um die Helden darüber zu informieren das Hauptmann Thalion auf dem Glanwen
von unbekannten Nachts überfallen wurde und ein Boot mitsamt der Ladung untergegangen ist.
Auch wurden einige seiner Getreuen dabei getötet. Er befindet sich schwer Verletzt in Imdorad.

Er hat den Melder wohl geschickt um herauszufinden was in dem Lager bisher passiert ist und ihnen
die schlechte Nachricht zu überbringen.

Es gibt also keinen neuen Proviant und auch keine Verstärkung.

Die Helden entschliessen sich ihm Taska mitzugeben. Den Rest des Tages verbringen sie mit Kräutersuche und nach der Jagd nach Essbarem. Rapheme und Bertel finden 6 Dosen eines schwachen Heilkrauts und Valandil der Elb erlegt einen kleinen Rehbock der ihnen Abwechslung
auf den Speiseplan bringt.

Das Reh wird ausgenommen und verarbeitet und Rapheme bereitet Rainer die Heilkräuter zu.

Am nächsten Morgen geht es Rainer wieder sehr gut. Er wacht als erstes auf und raucht ein wenig
Rauchkraut das ihm so langsam zur Neige geht. Vom Duft geweckt kommt Coward und möchte mitrauchen. Dannach kocht Rainer ein Frühstück aus dem Wild was aber diesmal nicht so gut gelingt
und versalzen ist.

Dannach geht die Gruppe nach Nordosten und folgt den Spuren weiter in die Sümpfe. Nach einigen Stunden finden sie eine kleine Barke im Schilf eines kleinen Flusses. Auf dem anderen Flussufer gibt es Spuren und die Gruppe beschliesst diesen zu folgen anstatt denen die sie bis hierher gebracht haben.

Die Spuren führen nach Nord-Osten um dann später abruppt nach Süden auszubrechen. Die Spuren sind alt und auch schon Recht kalt was es erschwert herauszufinden wann und wieviele hier entlang gekommen sind.

Die Helden finden eine kalte Feuerstelle abseits des Flusses die schon vor einigen Tagen besucht worden sein muss. Es werden abgenagte Knochen gefunden von einer Mahlzeit.

Die Gruppe geht weiter bis zum Abend als der leicht Drogensüchtige Rainer sich einbildet die Pflanze
zu erkennen die sein Rauschkaut sein könnte. Er geht darauf zun und versinkt leicht im Morast. Sein Stiefel bleibt stecken und ein dicker schwarzer Sumpfegel setzt sich an sein Bein.

Rapehme schneidet das Ding "Fachmännisch" ab als sie ein zweites Vieh sie aus dem Stiefel von Rainer heraus anfällt und ihr an den Hals springt. Sie reisst es unter Schmerzen ab und mit zwei Verbänden mehr geht es ins Nachtlager.

Wohin werden die neuen Spuren führen? Oder sind die Verursacher der Spuren schon lange über alle
Berge?

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