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Monday, July 24th 2006, 7:00pm

Spieleabend vom 22.07.2006

Moin Leute,

der Bericht des Abends wird Ende der Woche online sein.

Kaldor

Stratovarian male

Professional

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Occupation: Informatik-Kaufmann

2

Monday, July 24th 2006, 8:23pm

ich bin gespannt!

Zitat

"Es gibt drei Möglichkeiten, eine Firma zu ruinieren: mit Frauen, das ist das Angenehmste; mit Spielen, das ist das Schnellste; mit Computern, das ist das Sicherste."
- Oswald Dreyer-Eimbcke

Zitat

"Unsere Mannschaft ist vorne vom Feinsten bestückt... und ich genieße das von hinten. "
- Ein Torwart

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Location: Gladbeck

Occupation: Heavy

3

Wednesday, July 26th 2006, 9:27am

Kannst Du auch sein.....war eine geile Sache.....
Ich bin dafür verantwortlich was ich sage, aber nicht dafür was Du verstehst!

4

Friday, July 28th 2006, 8:15pm

Nach einer Reisezeit von ungefähr vier Wochen gen Osten stießen wir auf den Beginn einer befestigten Straße. Wir beschlossen an diesem Ort eine Rast einzulegen und so habe ich, Brego Hammerhand, genug Zeit die Ereignisse, die sich während der Reise ereigneten, niederzuschreiben:

Nach dem erfolgreichen Abschluss unseres letzten Auftrags bot uns Borothor eine weitere Aufgabe an. In seinem Arbeitszimmer deutete er auf eine Landkarte der Region:

[KARTE]

Die nicht kartographierten Gebiete im Osten südlich des Sees Rhun sollte unser neues Ziel sein. Borothor erklärte, dass er sämtliche Informationen über diese Region benötige, um angeblich neue Handelsbeziehungen knüpfen zu können.

An dieser Stelle wurden Borothors Ausführungen merkwürdig:
In militärischem Ton erklärte er, dass es notwendig sei Informationen von der Basis zu sammeln, um so Einfluss auf die Oberen zu gewinnen. Da es viele kleine Reiche im Osten gäbe, könne es dort so zu Spannungen kommen.

Ungefähr alle drei Monate sollten wir eine Nachricht zu Borothor schicken, welche die gesammelten Informationen wie z.B. entdeckte Provinzen, lokale Persönlichkeiten, praktizierte Religionen und Wertvorstellungen der Einwohner enthält.

Wir akzeptierten den Auftrag, denn niemand von uns war schon einmal so weit in den Osten gereist. Waren wir jetzt Spione im Auftrag Gondors oder halfen wir bloß im Namen Gondors wirtschaftliche Beziehungen aufzubauen?

Als ersten Wegpunkt für unsere Expedition nannte uns Borothor die Stadt Koom, die ein wichtiger Ort im Osten sein soll. Die genaue Lage vermochte er uns aber nicht zu sagen.

Wir erhielten eine Anzahlung von je 50 Goldstücken, die wir umgehend bei den örtlichen Händlern und Alchemisten umsetzten, um uns für die lange Reise auszurüsten.

Da ich nicht viel einkaufen musste, fasste ich den Entschluss Blumen zu pflücken und sie Linus zu schenken. Ich hatte seltsamerweise einfach das Bedürfnis danach wie damals, als ich mit zwei Gefährten im Grünwald wanderte und dann...., aber das ist eine andere Geschichte. Ich dachte, dass ich über diese Aussetzer hinweg wäre.

Eines Nachts stapfte ein Golem durch unser Lager und verschwand. Wir waren ziemlich erschrocken, aber dennoch bei klarem Verstand und so versperrten wir ihm nicht den Weg.

Es war ungefähr mittags, als wir Kampfgeschrei vernahmen. Vorsichtig ritten wir zu der Stelle und sahen wie drei Ostlinge gegen zwei Gondorer kämpften. Bevor wir uns einmischen konnten, wurde ein Gondorer getötet. Mit einem Entsetzensschrei geriet der andere in eine Raserei. Wider erwarten verwandelte er sich in eine Werratte und machte die Ostlinge innerhalb kürzester Zeit nieder. Der Gondorer verwandelte sich zurück, nahm seinen gefallenen Kameraden in die Arme und weinte. Als wir versuchten ihn anzusprechen, wurde er wütend und verschwand mit der Leiche. Wir ließen ihn ziehen.

In einer anderen Nacht machten wir die Bekanntschaft mit einem Zauberer namens Jared. Er war ein alter Mann, gekleidet in einer grauen Robe und auf einem Stab gestützt. Er fand die beiden Elben Phalon und Linus in der Nähe des Lagerfeuers ( :) ) und brachte sie sicher dorthin zurück. Jared kannte die Stadt Koom und konnte eine Menge über sie berichten. Ich verzichte an dieser Stelle auf eine ausführliche Beschreibung, denn der erste Bericht an Borothor wird alle Informationen enthalten.

Die Landschaft änderte sich während der Reise ständig. Einen Tag war sie felsig, am nächsten sumpfig, dann herrschte wieder Steppe vor.

Eines Nachmittags ritten wir durch ein langes Tal, die steilen Felswände ragten bedrohlich links und rechts neben uns auf. Der Weg ging allmählich in eine alte Strasse aus Sandsteinen über, und wir waren gezwungen abzusitzen und die Pferde zu führen. An einer besonders schmalen Stelle stand ein seltsames humanoides Wesen, eingehüllt in einen Plattenpanzer und anstelle der Unterarme waren lange Klingen zu sehen. „Wegezoll oder Aufgabe!“ ertönte es. Wir entschieden uns für den Wegezoll und machten uns, jeder um mehrere Goldstücke ärmer, auf die Weiterreise.

Und wieder geschah etwas während einer Nachtwache. Linus und Phalon, die beiden Elben, sowie Vincent hielten Wache, als plötzlich ein Schatten hinter Phalon auftauchte und sich von seiner Lebensenergie ernährte. Bevor irgendjemand reagieren konnte, verschwand der Schatten. Linus weckte mich und gemeinsam warteten wir um den angeschlagenen Phalon gescharrt auf das Wiedererscheinen des Schattens. Doch bevor er auftauchte, entdeckten wir vier Schädelspinnen, die schnell auf uns zukrabbelten. Es war ein harter Kampf, Phalos ging fast zu Boden und ich wurde vergiftet, aber wir waren siegreich. Wir hatten den Schatten für den Moment vergessen, als er hinter Vincent auftauchte und erneut seinen Hunger stillte. Der Schatten war zu schnell, Phalon schickte ihm zwar noch einen Eisstrahl hinterher, aber er verschwand ohne dass wir ihn zur Rechenschaft ziehen konnten.

[Die Namen und Ereignisse sind frei erfunden. Zufällige Überschneidungen mit lebenden Menschen, Elben, Zwergen oder gar Orks sind nicht beabsichtigt oder gewünscht. Gerichtsstand Osgiliath 1179 T.A.]

Wer den Bericht als Word Dokument mit Karte haben möchte, möge mir schreiben.



5

Friday, July 28th 2006, 8:16pm

Dies ist der erste Bericht an unseren Auftraggeber Borothor und enthält Informationen über die sagenumwobene Stadt Koom, so wie der seltsame Wanderer Jared es uns erzählte:

Heil Borothor,

dieses ist unser erster Bericht aus der Fremde, vier Wochen nach unserem Aufbruch.
Wir sind auf einen sonderbaren alten Mann namens Jared getroffen, der viel über die Stadt Koom berichten konnte. Die Stadt Koom liegt an einem Fluss und ist wie Esgaroth auf Pfählen erbaut. Allerdings ist Koom sehr viel größer als Esgaroth.
Koom wird auch als die Stadt der sieben Steine bezeichnet. Dies wird auf den Stadtgründer und späteren Herrscher Kouloun zurückgeführt. Er übertrug einen Teil seiner Macht auf diese Steine und brachte so Leute unter seinen Einfluss, welche die Stadt erbauten. Lange Zeit herrschte er über die Stadt, die wuchs und zu einem Handelszentrum in der Region erblühte. Etwa zu dieser Zeit formierten sich auch die Handelsgilden.
Nach dem Tod Koulouns gingen die Steine verloren. Die Stadt blieb bestehen, obwohl der Nachfolger schwach war. Als auch er abdankte, begann der Krieg der Gilden.
Heutzutage ist Frieden in Koom eingekehrt und jede Gilde stellt einen Repräsentanten für ein Gremium, welches über die Stadt herrscht. In der Verfassung ist verankert, dass derjenige, der die sieben Steine findet, der neue Herrscher über Koom sein wird.

Die praktizierte Religion in Koom ist fremdartig und mit nichts in Gondor zu vergleichen. Die Einwohner sollen Kouloun immer noch verehren und daran glauben, dass er eines Tages wieder kommen wird.

Jared konnte auch von einigen Legenden erzählen. So soll es 3 Klöster im Nordosten von Koom geben. Die Klöster sollen mit einer Straße verbunden sein und jedes soll ein Geheimnis bergen, das umso größer ist, je weiter es von der Stadt entfernt ist.
Desweiteren soll es eine alte Familie in der Region geben, deren Erkennungsmerkmal ein roter Rabe ist. Die Mitglieder dieser Familie sollen ihre Ahnen herbeirufen können und sie sollen angeblich der Schlüssel zum Geheimnis von Koom sein.
Gerüchte besagen, dass die Familie von auswärtigen Söldnern ausgelöscht wurde. Die Tat trägt die Handschrift einer Gilde Kooms. Dort ist es üblich, dass Drecksarbeit von angeheuerten Dieben oder Söldnern aus anderen Reichen erledigt wird.
Irgendwo in den Bergen nahe Koom soll es ein Orakel geben. Näheres wusste Jared aber auch nicht zu berichten.

Sobald wir die Stadt erreichen, werden wir das „Haus von Koom“ aufsuchen. Es soll ein Anlaufpunkt für Fremde sein. Dort werden wir sicherlich mehr erfahren.

Ich hoffe, dass die Informationen Euch, Borothor, nützlich sind. Wenn nicht, sind sie wenigstens ein Anfang...

Cadrach male

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6

Friday, July 28th 2006, 9:46pm

RESPEKT!
Sehr geiler Bericht!!!

:danke:
Nicht alles was Gold ist funkelt/ nicht Jeder der wandert verlorn....
(J.R.R.Tolkien)

Ithanauer male

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7

Wednesday, August 2nd 2006, 8:33am

Obergeil würde ich sagen. Alles entspricht der vollen Wahrheit. Besonders genial fand ich die Blumenszene, weil ich weis warum! :rofl2:
Aber sowohl Bericht, als auch Brief sind einwandfrei!
The truth may be out there, but lies are inside your head.
- Terry Pratchett -

Irgendwann findet man mal das Ende eines Regenbogens und stellt fest, dass diese Koboldsau eine Bombe in den Kessel gelegt hat!
- abgewandelter Spruch aus "Transformers - Die Rache" -

Cadrach male

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8

Thursday, August 3rd 2006, 8:31pm

Itha? Das ist ja wohl mal die volle Punktzahl!!!
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Ithanauer male

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9

Friday, August 4th 2006, 3:18pm

100%!!!
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Irgendwann findet man mal das Ende eines Regenbogens und stellt fest, dass diese Koboldsau eine Bombe in den Kessel gelegt hat!
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10

Monday, August 21st 2006, 11:53am

Nachdem ich das jetzt auch mal gelesen habe.....großes Lob....
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