So, hier ist der erste Teil des Berichtes.
Wer Rechtschreib/Grammatikfehler findet darf sie behalten
Aufzeichnung von Freya Hjaltida
Die Suche nach dem Sichelschwert- oder: wer´s zuerst hat malt zuerst
Nun,da wir wieder sicheren Boden unter den Füßen haben ein kleiner Bericht über die letzten vier Tage in meinem abenteuerreichen Leben:
Einige Tage zuvor ereilte uns der Auftrag Nureddins, in der Pyramide von Eschar nach dem Mondschwert zu suchen, mit dem einst die Mächte der Finsternis besiegt worden waren. Wir waren schon tief in die Pyramide vorgedrungen und nach einem kurzen Kampf gegen wild gewordene Hunde standen wir vor einem großen Loch im Boden des Raumes in dem wir uns befanden.
Um zu erfahren wie tief es denn wohl hinunter geht warfen wir eine Tonschale hinunter, man hörte sie auch zerspringen, wirklich schlauer waren wir nun aber nicht.
Schon hier hatte Madjan das ungute Gefühl, dass wir beobachtet werden. Ich hab dann mal gerufen, ob da jemand ist, aber es hat niemand geantwortet.
Brongal beschloss, das gerade mal 40 x 40cm große Loch an einem an der oberen Seite mit seiner Streitaxt verkeilten Seil herunter zu klettern. Er steckte schon bald fest, und nachdem er sich wieder befreien konnte und wieder hoch geklettert war, sagte eine fremdländisch klingende Stimme : „Es wohl besser ist, Rüstung abnehmen“ Oder so ähnlich. Wir drehten uns um, und hinter uns stand eine sehr gut aussehende, dunkelhäutige Frau. Auf unser nachfragen, wer sie sei, sagte sie uns, sie sei Kalinia aus Buluga, und da dämmerte mir, dass viele Frauen aus Buluga mächtige Zauberinnen sind.
Auf die Frage was sie denn hier suche, und wie sie denn in die Pyramide gekommen ist, sagte sie uns, sie suche das selbe wie wir und sie sei unentdeckt hinter uns her gehuscht. Da sie ja das selbe sucht wie wir, beschlossen wir sie in die Gemeinschaft aufzunehmen, es bringt ja nichts wenn man mit dem selben Ziel verschiedene Wege einschlägt. So steht man sich nur selbst im Weg. „Und wenn sie wirklich eine mächtige Zauberin ist, können wir sie vielleicht noch gebrauchen!“ - so dachte ich. Brongal war weiterhin misstrauisch. Trotzdem startete er einen weiteren Versuch, dass Loch hinunter zu klettern, diesmal ohne Rüstung und durch Sicherung von Madjan und mir. Wir ließen ihm noch eine Fackel und Feuerzeugs hinunter, damit er sich erst mal umgucken konnte. Er berichtete uns von drei Türen und einer Menge Tonfiguren. Wir beschlossen erst die leichten unter uns und die Rüstungen hinunter zu lassen, Thurion und ich kletterten schließlich über das mit der Streitaxt gesicherte Seil hinab, wobei Thurion fast unten angekommen abrutschte und auch ich in der Dunkelheit das Seil verfehlte und fast von oben hinunterfiel, hätte ich auch gleich runterspringen können. Ziemlich benommen kam ich in den Genuss, das Thurion mir die Hand auflegte und schon bald ging es mir besser. Eigentlich schade, dass es einem erst schlecht gehen muss, damit er seine sanften Hände auflegt... anderes Thema. Nun standen auch wir in dem Raum mit den drei Türen. Die Nord und Südtür besaßen einen Griff aus Onyx und die Westtür einen Griff aus Bergkristall. Die Türen waren alle verschlossen. Im Osten des Raums standen 15 Tonfiguren, die Bauern und andere Menschen darstellten. Wir dachten erst an ein überdimensionales Schachspiel, aber dafür waren es zu wenige, und die jeweilige Anzahl passte nicht. Laut Madjan gibt es diese Figuren öfters in Grabstätten, sie sind dazu da um den Toten im Jenseits zu dienen. An den Wänden entdeckten wir das Gemälde einer Schlacht Wir guckten uns die Figuren etwas näher an, sie hatten verschiedene Gegenstände und Waffen in den Händen. Ich entdeckte eine Figur mit einer Hellebarde, die etwas Ähnlichkeit mit einem Schlüssel hatte. Ich nahm die Figur und versuchte mit der schlüsselähnlichen Hellebarde die Westtür aufzumachen, und siehe da, sie sprang auf. Wir gingen alle durch die Tür in den nun für uns erreichbaren Nebenraum, der an der Nordseite eine graumörtelige Wand hatte, aus der eine Antilope herausragte, die sich über einen Trog beugte. An der schwarzglänzenden Südwand befand sich ein Bullenkopf und auf der Wand war ein gelber Kreis. An der Westwand stand geschrieben: „ Gib den Kreaturen was Ihnen gehört und folge dem Weg des Lebens“. Kalinia befüllte den Trog mit Wasser aus Ihrem und Madjans Wasserschlauch. Daraufhin wurde die Wand zu Schlamm und zerfloss zu Boden. Ein neuer Raum wurde sichtbar. In der Zwischenzeit montierte sich Kalinia den Türgriff aus Bergkristall ab und folgte uns. Brongal kam auf die Idee an den gelben Kreis auf der Südseite seine Fackel dran zu halten wodurch die Wand in Flammen aufging. Wir gingen in den offenen Raum an der Nordseite und nahmen ihn unter die Lupe. Er hatte grüne Wände und an der Nordseite wurde die Wand von einem Bildnis eines Kriegers geschmückt, der Antilopen jagt. An der Westseite befand sich eine Tür mit einem Antilopenkopf als Türknauf. An der Ostwand stand ein Regal, in dem sich neun Totenschädel und je fünf bronzene Löwen- und Antilopenstatuen befanden. Unter diesem Regal stand eine große Holztruhe und davor lagen auf zwei großen Steinblöcken zwei Mumien.
Brongal öffnete die Truhe und weil Kalinia wieder sehr schnell mit Ihren Fingern dabei war, klemmte er Ihr erstmal die Finger. In der Truhe befanden sich neben einer faustgroßen Pyramide, die sich Brongal nahm, folgende Dinge: Waffen, Löwenkopfstatuen, Steinpyramiden, eine silberne Antilopenfigur, eine Silberschale, Frauenfiguren. Kalinia wollte nicht alles für sich behalten und gab Madjan, Thurion, Brongal und mir je eine der Frauenstatuen. Die beiden Mumien trugen je ein silbernes Amulett mit einem Schakal um den Hals, beide hatten ein Langschwert. Das eine war ein normales Langschwert und hatte ein Rubin am Griff eingearbeitet, das andere Langschwert war aus Knochen und war in Form eines Menschen geschnitzt. Madjan nahm sich das Rubinbesetzte Langschwert und ich mir das Knochenschwert. Zu beiden Mumien wurde einst außerdem ein Kettenhemd und Pfeil und Bogen gelegt. Außerdem lagen zwei Wurfspeere bei einer der Mumien, die sich Kalinia einsteckte. Wir gingen zurück in den Vorraum um zu gucken ob das Feuer immer noch brannte. Das tat es und die Tür durch die wir hereingekommen waren, hatte sich geschlossen. Wir warfen Schlamm in das Feuer, aber nichts tat sich, Brongal fragte Kalinia nach den Bergkristall und warf ihn darein, auch da passierte nichts. Brongal rieb sich mit Schlamm ein und sprang durch das Feuer und war verschwunden. Ich rieb meinen Arm mit Schlamm ein und versuchte Ihn schnell durch das Feuer zu stecken, leider verletzte ich mich dabei stark und unser Heiler Thurion musste mir wieder aufhelfen. Wir gingen wieder in den Antilopenraum und versuchten die Steintür zu öffnen, was auch ohne Probleme gelang. Wir kamen einen ein Meter breiten Gang, der schon bald eine links Biegung machte, nach einem kleinen Stück geradeaus machte er wieder eine links Biegung und wir standen wieder vor einer Steintür, diesmal mit einem Bullenkopf als Türknauf. Ich öffnete die Tür und wurde sogleich von einem Wurfspeer getroffen. Thurion und Madjan schleppten mich schwerverwundet wieder zurück in den Gang. Ich, in diesem Moment umgetauft zu Freya von Schaschlik, lag erst mal mit einem Wurfspeer im Bauch auf dem Boden und wurde wiedermal von Thurion behandelt. Ich hoffte, er würde wieder seine Hand auflegen, aber das klappt wohl nicht immer... er zog den Wurfspeer heraus, wodurch in bewusstlos wurde, da der Wurfspeer Wiederhaken hatte. Thurion gab mir wohl sofort einen Heiltrunk und versorgte meine Wunde. In der Zwischenzeit hatte Madjan versucht, mit dem Angreifer Kontakt aufzunehmen und es stellte sich heraus, dass es sich um Brongal handelte, der in dem Raum hinter der Feuerwand war, zu dem auch die Tür am Ende des Ganges führte. Auf Thurion gestützt ging ich in den Raum, in dem die anderen schon warteten. Wir guckten uns um, an der Südwand des Raumes befand sich ein Bullenkopf aus Kupfer, dessen Hörner Löcher hatten. An der Ostseite des Raumes befand sich ein Wandrelief, welches eine Schakalköpfige Frau zeigte. Vor diesem Relief waren wiederum zwei Mumien aufgebahrt, sie waren relativ gut erhalten und da man noch lange Haare sehen konnte, gingen wir davon aus, dass es sich mal um Frauen gehandelt hatte. Eine von den Mumien trug einen mit Edelsteinen besetzten Armreif. Während wir uns die Mumien genauer anguckten versorgte Thurion die Brandwunden von Brongal und Kalinia versuchte eine der Truhen, die vor den Mumien standen, zu öffnen. In diesem Moment begann der Bullenkopf Feuerbälle zu spucken und ein Teil von uns wurde getroffen. Thurion wurde so schwer verletzt, das er Ohnmächtig wurde. Wir zogen Ihn hinter die Blöcke auf denen die Mumien lagen und ich versuchte mit einem Pfeil die Feuerspeienden Hörner zu treffen, dies klappte nicht. Nachdem Kalinia ein Tuch über den Bullenkopf geworfen haben, versuchte sie Ihn mit einem Wurfspeer zu treffen, welches dadurch in zwei Teile zerbrach. Also sahen wir keine andere Möglichkeit als den Raum wieder zu verlassen. Die Tür klemmte und die Zeit rann uns davon, denn die Decke ging mittlerweile in Flammen auf. Also rammte ich die Tür auf und wir rannten hinaus und schleppten Thurion mit. Im sicheren Gang angekommen waren wir erstmal damit beschäftigt unseren Heiler wieder hinzubekommen. Wir gaben Ihm einen Heiltrank und nachdem er sich wieder gesammelt hatte versorgte er Madjans Wunden und brachte auch den angeschlagenen Brongal mit einem Heiltrank und Handauflegen wieder auf die Beine. Wir gingen nochmal zurück und sahen, dass die Feuerbälle aufgehört hatten. Auf dem Boden lag eine offene Truhe mit Scherben und Goldstücken, wir sammelten die Goldstücke ein und gingen wieder in den Gang in Richtung des Antilopenraumes.
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