Wir haben also das erste Abenteuer in der "neuen Welt" angefange. Ich muss dazu sagen, dass das Erstellen der Charaktere ein wenig Zeit in Anspruch nahm und da bei uns nur Leute mitspielen, die viel um die Ohren haben und alle über 30 sind... :) ...können wir auch nicht allzu viel Zeit dafür opfern... werden aber versuchen alle zwei Wochen, ab und an vielleicht auch öfter uns gemeinsam zumindest für 5 oder 6 Stunden an den Runden Tisch zu setzen... :)
Gespielt wurde in einem großen Büro, an einem Konferenztisch für 12 Personen... - wir haben an gedimmtes Licht und Kerzen gedacht, ... auf der Terrasse steht ein großer Grill und das Büro hat einen Kühlschrank und einen Kaffeeautomaten... IPOD mit großem Lautsprecher sorgt für die gewisse akustische Untermalung - Notebooks mit WLAN Anschluß versorgen die Spieler mit Bildern und Karten - ein Netzwerk-Drucker steht zu Verfügung falls mal eine Karte oder eine neue Waffe oder einfach Informationen zu Papier gebracht werden müssen...
Es spielen Bankdirektoren, Firmeninhaber, Ingenieure... usw. mit...
Eben die gleichen Leute die früher Schüler und Studenten waren und im Hobbykeller oder im Kinderzimmer einst mit einem DSA Abenteuer angefangen haben... es sind immernoch die gleichen Leute, auch wenn die Wege, die man heute für ein Spiel zurücklegen muss nicht mehr die gleichen sind wie früher, wo man quasi Tür-an-Tür wohnte...
Nachdem wir also Charaktere geschaffen haben - ging es los. Mit von der Partie ist ein Klave - Kopfgeldjäger - ein Dschaka Leibgardist (also Krieger) und ein Nekromant, der ein Heiler ist...
Das Abenteuer beginnt unspektakulär mit einem Begräbnis, an dem auch ein Freund der Helden teilnimmt und sie ihn begleiten... die Mutter einer ehemaligen Studienbegleiterin unseres Freundes ist verstorben und wird eingeäschert...
Das Mädchen ist außer sich und sehr betrübt... alle fallen in eine traurige und melancholische Stimmung, ein paar Klänge von Maria Callas schaffen hierfür eine suicide Atmosphäre...
Ein paar Tage später sucht das Mädchen unseren Freund auf und berichtet ihm, dass sie die Asche der Mutter in eine drei Tage entfernte Stadt zur Familie bringen wird... unser Freund, ein ganz Mutiger will sie begleiten... die Helden haben Mitleid und Sorge um ihn und entscheiden sich ohne dem Einfluß

des Meisters den armen Kerl und das Mädchen zu begleiten...
Auf dem Weg in die benachbarte Stadt werden die Helden beschattet, angegriffen und geraten in einen Hinterhalt und langsam fragen sie sich, ob dies alles nur Zufall ist oder ob hier jemand diese Zufälle plant...
Sie untersuchen die Urne und finden nur Asche darin...
Das kann es also nicht sein, aber warum dann ?!
Ein "Warum" ist ein "Warum" zuviel...
Hier endete der erste Abend... :)